Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln
Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln

aktuell ... alle reden von Silvester in Köln

Alle reden von den Ereignissen zum Jahresbeginn 2016 in Köln (und auch anderswo). Die offizielle Berichterstattung kam nur langsam in Gang, die Erklärungen von Polizei, Verwaltung, Politik kommen zögerlich ... auffällig ist: statt Fakten gibt es in der Öffentlichkeit und den Medien eine Vielzahl von Kommentaren, Verdächtigungen und Verleumdungen. Gemeinsam ist allen Kommentatoren, dass niemand dabei war, dass niemand die Betroffenen kennt ...

Das Bündnis "Köln stellt sich quer" hat es auf den Punkt gebracht. Und die spontane Reaktion der Kölner:

https://www.facebook.com/pascal.siemens.1/videos/871836802936985/

FÜR DEN SCHUTZ DER MENSCHENWÜRDE – ÜBERGRIFFE UND SEXUELLE GEWALT GEGEN FRAUEN VERHINDERN. GEGEN RASSISMUS UND HASS!

Köln stellt sich quer Grafik

Das Bündnis Köln stellt sich quer blickt mit Entsetzen und Sorge auf die Geschehnisse in der Silvesternacht rund um den Kölner Bahnhof!

Ebenso sind wir entsetzt über den Anschlag auf das Flüchtlingswohnheim in Köln Mülheim am 2. Januar 2016.

Das Bündnis verurteilt aufs schärfste die Übergriffe in der Silvesternacht. Die Oberbürgermeisterin, die Stadtverwaltung und die eingesetzten Polizeibehörden von Bund und Land müssen eine lückenlose Aufklärung der Vorgänge in der Silvesternacht gewährleisten und in Fällen von nachgewiesenem Fehlverhalten auch personelle Konsequenzen treffen. Straftaten jeglicher Art müssen ermittelt werden und die überführten Täter einem rechtsstaatlichen Gerichtsverfahren unterworfen werden.

Unabhängig davon, wem die Täter um den Kölner Hauptbahnhof zuzurechnen sind, gilt es deutlich und unmissverständlich klarzumachen: Gewalt gegen Frauen ist immer ein Verbrechen!

Die Geschehnisse in der Silvesternacht sind Anschläge auf unsere Grundwerte, unseren gesellschaftlichen Konsens, unsere Freiheit und die Menschenwürde. Dazu gehört insbesondere der Schutz von Frauen vor sexueller Gewalt genauso wie der Schutz von Flüchtlingen.

Die Ereignisse der Silvesternacht dürfen nicht von Rechtsextremen, Pro NRW, AfD und Pegida, für ihre eigenen Zwecke genutzt werden, wie dies bereits jetzt in den sozialen Netzwerken in Form von pauschaler Hetze gegen Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge geschieht.

Angriffe auf Flüchtlingsheime, wie aktuell in Köln Mülheim, sind unerträglich und dürfen sich nicht wiederholen. 850 festgestellte rassistisch motivierte Übergriffe auf Flüchtlingsheime sind 850 zu viel!

Die breit gefächerte Willkommenskultur verschiedener Initiativen in Köln zeigt das Engagement von Kölnerinnen und Kölnern für Flüchtlinge. Dieses Engagement wirkt auch weit über die eigentliche Aktivität hinein in unsere Gesellschaft und die Atmosphäre in der Stadt. Die Ereignisse der letzten Tage dürfen diese Kultur nicht zerstören.

Köln hat sich gegen ‚Hogesa‘ und ‚Kögida‘ quergestellt und deutliche Zeichen gesetzt, dass Rechtsextremisten und Rassisten in Köln keine Chance haben, ihr Gift in die Gesellschaft zu tragen, mit dem Ziel sie zu spalten. Dies gilt es immer wieder zu bekräftigen, indem wir zeigen, dass wir gemeinsam wachsam sind und immer aufstehen, wenn es gegen rechtsextreme Gewalt, Sexismus und Gewalt gegen Frauen, Ausgrenzung und Rassismus geht – Für Demokratie, Menschenwürde und Toleranz!

Wir unterstützen den Aufruf von „Köln gegen Rechts“ zur Demonstration gegen die angekündigte Pegida Kundgebung am Samstag in Köln an und rufen alle Kölnerinnen und Kölner auf, friedlich für ein weltoffenes und buntes Köln zu demonstrieren.

Samstag, 9. Januar 2016, 13:00 Uhr am Bahnhofsvorplatz unter dem Motto „Pegida NRW stoppen! Nein zu rassistischer Hetze! Nein zu sexueller Gewalt!“

Für das Bündnis „Köln stellt sich quer“ Andreas Kossiski, DGB-Region Köln-Bonn Pressekontakt : Brigitta von Bülow 017622159725

Aktuelle Informationen zu Ort und Zeitpunkt finden sich hier:https://www.facebook.com/events/167790366914073/ und hier: http://gegenrechts.koeln/blog/

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© Klaus Kirschbaum