Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln
Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln

An dieser Stelle notiere ich jetzt jeden Tag ein Thema, das mich bewegt, interessiert, geärgert oder gefreut hat, das mir begegnet ist ... oder, was kommt!

Journal 2019

22.4.2019

Mit Hilfe von Shazam hat es in den letzten beiden Wochen wieder erfreuliche Entdeckungen gegeben:

EELS - The Deconstruction - vom 'title track' bis 'Mistakes of my youth' - schon aus 2018 

Bob Moses - Enough to believe, veröffentlicht gerade Anfang April 2019

Apparat - Caronte (vom 25.3.2019)

Liima Life Is Dangerous (seit dem 29.11.2017 veröffentlicht)

Zola Jesus - Soak (auch schon seit über einem Jahr auf dem Markt, aber erst jetzt entdeckt)

Und das ist jetzt die Frage

Anfang der 60-er Jahre war ich begeistert von Roy Orbison und seinem Hit 

'It's Over'. Doch jetzt gibt es auch Morrissey mit It's Over (Cover vom 26.2.2019)

Und da ist Neil Diamond "Girl, you'll be a woman soon' aus dem Jahr 1967 noch schwach in Erinnerung. Urge Overkill mit dem Cover aus 1994 zum Tarantino-Film Pulp fiction klingt für mich einen Tacken besser.

21.4.2019

Die schwarze Skulptur des russisch-ukrainischen Künstlers Aljoscha im gothischen Kirchenraum in St. Peter in Köln (Nähe Neumarkt) ist heute, Ostersonntag, durch eine strahlende, bläulich-transparente Installation ersetzt worden. Bin gespannt auf die 'Biofuturistische Skulptur' in der Farbe Pink am Aachener Weiher ...

20.4.2019

Am 4. April 2014 wurde Anja Niedringhaus Opfer eines Anschlags in Afghanistan. Im Alter von 48 Jahren wurde die bekannte Fotografin ("Bilderkriegerin") von einem 'Gotteskrieger' erschossen. Die Ausstellung im Käthe Kollwitz-Museum am Neumarkt zeigt bis zum 30. Juni 2019 ausgewählte Fotos der Kriege auf dem Balkan, in Lybien, im Irak und in Afghanistan. Die erste posthume Retrospektive zeigt eindringliche Fotos, Momente im Kriegschaos.

15. - 19.4.2019

Wie in jedem Jahr Mitte April beginnt die Gartenarbeit im Garten an der Müritz. Ein Tag gehört ausschließlich dem Schneiden von Sträuchern und Bäumen ... aber erfreulich, denn Vieles hat die Natur schon erledigt:

14.4.2019

Da gibt es Musiker, die lassen viele Jahre nichts von sich hören. Wenn es "Lieblingsmusiker" sind, dann ist das extrem schade. Portishead gehört dazu, insbesondere Sängerin Beth Gibbons. Jetzt erfahre ich über Zeit online mehr ... Zwei neue Titel habe ich darüber gefunden.

#  Einmal eine düstere Coverversion des Abba-Titels SOS - entpuppt sich als Beitrag zum Thema Brexit! "We have far more in common than which divides us" eine Hommage an die 2016 ermordete Labour-Politikerin Jo Cox ... unmittelbar vor der Brexit-Abstimmung.

# ... oder Autumn leaves

#  Dazu gibt es eine überraschende Aufnahme mit Jane Birkin: A Day like any other. Einfach fantastisch! Und noch mehr ...

13.4.2019

Viele Künstler präsentieren sich und andere regelmäßig am und unter dem Ebertplatz ... wegen oder trotz der widrigen Umstände, nachdem die Kleindealer hierhin gezogen sind. Jetzt gibt es wieder bei Favela Bar #14 UTOPIA "Action" in den Abendstunden. War da, als "Molly Punch" ihren Auftritt hatten:

12.4.2019

Nun bin ich doch seit 49 Jahren SPD-Mitglied, bin dort aber noch nie durch besondere Aktivitäten aufgefallen, vom Besuch von Veranstaltungen und vom Verteilen von Wahlkampfmaterial  einmal abgesehen (u.a. mit einem Kandidaten Heugel auf dem Sudermannplatz im Agnesviertel). Jetzt ist das anders gewesen. Nun hängen Plakate der SPD mit den Themen Klima, Frieden sowie mit dem Konterfei der Spitzenkandidatin in Ostheim und im Waldbadviertel u.a. mit meiner Hilfe. Jetzt habe ich auch Kabelbinder kennengelernt - kannte ich bisher nur aus TV-Krimis. Aber man kann damit auch Plakate an Straßenlampen befestigen ...

11.4.2019

Heute Abend 20 h im Gloria ... Soap & Skin ... "großes Kino" kann man sagen. Statt Laptop auf dem Flügel wie vor 10 Jahren jetzt immer ein halbes Orchester, aber immer noch viele ausgefallene "Einspielsel", ausgeklügelte Arrangements und ein tolles Engagement der Musiker. Gleichzeitig immer noch die schüchterne Zurückhaltung von Anja Plaschg wie vor mehr als 10 Jahren in der Konzertkirche in Nippes - damals vor wenig mehr als 100 Zuhörern. "Best of" war tatsächlich "Me and the devil", das ich am 24.6.2012 in der Kölner Philharmonie erlebte. Oder das gleiche Stück live im Mariendom in Linz 2015. Hoffe, dass es demnächst auf Youtube die neue, unvergleichbare Kölner Version gibt! Beauert habe ich, dass ich nicht noch einmal Sugarbread hören/sehen konnte - nur damals im Hochbunker in Hamburg. Mehr demnächst hier

10.4.2019

Am 13. April 2018 ist Adil Demirci bei einem Türkeiaufenthalt in der Nacht aus dem Bett geholt und verhaftet worden - der 33-jährige Kölner Journalist (Nachrichtenagentur Etha) und Sozialarbeiter beim Internationaler Bund war dann 10 Monate in Haft, darf aber jetzt nach seiner Entlassung am 14. Februar 2019 Istanbul nicht verlassen.

Am 30. April 2019 soll der Prozess - mit weiteren 23 anderen Angeklagten - fortgesetzt werden. Kein Einzelfall ...

Die Vorwürfe gegen die 24 Angeklagten, die sich größtenteils nicht kennen:

Teilnahme an öffentlichen Kundgebungen wie Demonstrationen oder Beerdigungen, kritische Facebook-Posts, bei einigen auch Terror-Propaganda (z.B. Berichterstattung über Demonstrationen) oder Mitgliedschaft in einer Terrororganisation (z.B. Sympathiebekundung für kurdische Organisationen).

Sein Bruder, Tamer Demirci, organisiert seit fast einem Jahr Mahnwachen für diese 24 Inhaftierten am Wallrafplatz in Domnähe. Heute war es die 51. Mahnwache ... hier mehr

9.4.2019

"Engagier Dich! – Freiwillige für ein solidarisches Köln gesucht!" So das Forum für Willkommenskultur und die Kölner Freiwilligen Agentur e.V. heute im FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt.

Das Programm:

- „Integration braucht Solidarität – Verbündete gesucht!“ Elizaveta Khan, Integrationshaus e.V.

- „Wie finde ich das passende Engagement?“ Gabi Klein, Kölner Freiwilligen Agentur e.V.

- „Der Erfolg liegt im Miteinander!“ Freiwillige mit und ohne Fluchterfahrung berichten

- „Man muss sich nur trauen“ MC Omar, Rapper (LACO Crew mit DJ Amsl)

- Markt der Möglichkeiten – Initiativen und Organisationen stellen sich vor - mit dabei auch unsere Initiative WILLKOMMEN im SEVERINSVIERTEL.

 

Nach der Hoch-Zeit des Engagements in der Flüchtlingsarbeit 2014 und 2015 kam nach den Syvesterkrawallen in Köln und der Hetze populistischer Politiker von NPD, AfD und CSU doch ein bemerkbarer Rückgang der Zuwachses an Engagierten. Dabei ist jetzt mehr qualitatives Engagement gefragt, geht es doch um die Integration der hier Angekommenen.

Umso wichtiger ist die Vernetzung der vielen Initiativen und Vereine ... das war heute wieder ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung!

Jetzt geht im Garten "alles von allein" ...

8.4.2019

Eigentlich bleiben meine Augen beim Anblick eines Gedichts keine Sekunde da hängen. Nur die Überschrift veranlasste mich zum Lesen. Thomas Gsellas Gedicht stammt aus "Personenkontrolle - Leute von heute in lichten Gedichten" erschienen im Verlag Antje Kunstmann. Vergleiche von Äußerungen und Taten "großer" Leute mit 'unseren Werten', den Werten eines christlichen, humanistischen Abendlandes ... gefunden gerade im noch nicht gelesenen Rest des 'Magazin' im Samstags-Stadt-Anzeiger. 

7.4.2019

Nach 2 Monaten auf der Warteliste war nun die Einladung zum fast 2-stündigen Besuch eines der letzten Zeugen des Kalten Kriegs gekommen. Leider dürfen keine Fotos veröffentlicht werden - ein Besuch lohnt sich, denn hier wird gezeigt, wie unausgereift und haarsträubend unbedarft Sicherheit im Atomkonflikt vorgegaukelt worden ist - heute eigentlich vergessen.

Voll normaaal hieß die Kinokomödie 1994 mit Tom Gerhardt. Da erhält der Titelheld "Köln-Kalk-Verbot" und muss nach Italien fliehen ... noch heute für Kölner ein geflügeltes Wort. "Köln-Kalk-Verbot für die AfD" hieß die originelle Demo heute Nachmittag in Köln-Kalk von der Kalker Post zum Klaker Bürgerhaus, in dem sich die AfD zur Eröffnung des EU-Wahlkampf einzuläuten, eingemietet hatte. Zwar hatte der Kölner Stadtrat beschlossen, keine Räume bereitzustellen, "in denen rassistisches, antisemitisches, salafistisches, antidemokratisches, sexistisches, gewaltverherrlichendes oder anderes menschenfeindliches Gedankengut dargestellt oder verbreitet werden soll." Dazu solle ein Leitfaden für die Verwaltung erstellt werden. Er sei 'fast' fertig ... da waren andere Städte wie München oder Gelsenkirchen schneller. 

Als ich aus dem ehem. Zivilschutzbunker wieder an der Straße war, war nur noch das Ende der Demo zu sehen. Auf jeden Fall überstieg die Zahl der Teilnehmer die der gestrigen Mieter-Demo deutlich.

 6.4.2019

"Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn" so die heutige Kundgebung und Demo ... angeführt vom stadtbekannten Kalle Gerigk und seinem Aktionsbündnis. Er wurde vor Jahren mit gerichtlicher Unterstützung aus seiner Wohnung wegen Eigenbedarf herausgeklagt. Später stellte sich heraus, dass vom Eigenbedarf kein Gebrauch gemacht wurde.

Jetzt wird diskutiert, große Wohnungsgesellschaften zu enteignen. Etliche denken wohl daran, dass Enteignung gleichzusetzen ist mit "entschädigungsloser Enteignung". Im GG in den Artikeln 14 und 15 sind jedoch Eigentumsgarantie, Eigentumsverpflichtung, Enteignung und Entschädigung geregelt. Das sollte man schon wissen. 

20 h wieder eine Mülheimer Nacht, die 10. Start  mit Klaus dem Geiger in der Friedenskirche! Mehr über die Nacht bei Events

5.4.2019

Auf dem Weg zur Filmpalette ("Asche ist reines Weiß") besuchte ich den Ebertplatz - heute war die Inbetriebnahme des Springbrunnens. Tagsüber macht der Platz wieder einen belebten Eindruck ... mit Musik, Eisstand, Getränkecontainer. Leider ist das frühere Stammpublikum immer noch da. Die Penner sitzen in kleinen Gruppen auf der Betonumrandung und die Kleindealer laufen einzeln, etwas verstört immer noch umher; auch ganz Unbedarften fallen die Fremdkörper auf. Auf dem Rückweg gegen 20 h habe ich 14 von ihnen gezählt. Solange das so bleibt, hat der Ebertplatz keine Chancen, vor allem ab Dämmerungsbeginn. Plätze in Köln werde ich weiter begleiten und hier vorstellen ... 

4.4.2019

Die Kulturkirche Ost, früher Auferstehungskirche, ist schon architektonisch ein ganz ausgefallenes Gebäude, doch noch ausgefallener ist die aktuelle Ausstellung: Barrio Latino - PolitArche. Sieben Künstler haben symbolisch ein Schiff ins Wasser gelassen, eine Arche. Doch im Gegensatz zum biblischen Vorbild sind in dieser Arche all die vereinigt, die ihrer Ansicht nach verantwortlich für Ausbeutung und Zerstörung der Erde sind und verschwinden sollten. Sie gefährden demnach nicht nur Natur und Erde, sondern auch das friedliche Zusammenleben der Menschen: das sind Leute wie Trump, Erdogan über Putin, Bezos bis Madoff und Hoeness und Unternehmen von Bayer und Facebook bis Katholische Kirche, IS, Taliban und Fifa. Und eine ausführliche Dokumentation zu jedem einzelnen liegt aus. 

Dazu hat jeder der sieben Künstler - überwiegend aus Süd- und Mittelamerka - Beispiele seiner eigenen Werke ausgestellt ... mehr

Bis zum 20.4. noch geöffnet Do. - So. von 16 - 19 h in der Kopernikausstr. 34

3.4.2019

Damit hatte ich nicht gerechnet ... vor 6 Jahren hatte ich das Foto von Walter Dick aus dem Jahr 1945 entdeckt, doch als ich mich entschloss, es für mein Arbeitszimmer zu kaufen, war es leider schon "weg". Jetzt entdeckte ich das Foto zufällig wieder. "Reichtum Brot" zeigt ein kleines Mädchen stolz mit einem ganzen Brot auf dem Weg nach Hause - die Umgebung typisch für die Zeit nach 1945. Hier ein Bildausschnitt als Screenshot aus der Internetversion des Walter Dick Archivs.

2.4.2019

Im Zentrum für zeitgenössische Kunst und Musik in der Kirche St. Peter ist die Eröffnung der Ausstellung des russisch-ukrainischen Künstlers Aljoscha ... für den gothischen Kirchenraum von St. Peter hat er eine Bioismus-Skulptur aus Acrylfasern geschaffen, die an "verzweigte Microorganismen" erinnern soll. Die schwarze Skulptur soll Ostern durch eine strahlende, bläulich-transparente Installation ersetzt werden. Schließlich wird "Alterocentric Eudaimonia" mit einer 'Biofuturistische Skulptur' in der Farbe Pink am Aachener Weiher fortgesetzt. Finissage-Gespräch am 26.4. um 13.15 h ...

1.4.2019

Heute Abend spielte Vök im Yuka ... fast doppelt so viele Konzertbesucher wie in 2018 im Studio 672 im Stadtgartenkeller. Schon vorher zur Einstimmung tolle Musik von Trentemöller, Friendly Fires, Tame Impala und Portishead ... als wenn ich sie bestellt hätte! Mehr hier 

31.3.2019  Auf der Rückfahrt ist u.a. die große Saarschleife bei Mettlach ein Zwischenstopp

30.3.2019 kurz über die Grenze zur Citadelle de Bitche und zum Schiffshebewerk nach Saint-Louis Arzviller

29.3.2019  Abstecher in das Barockstädtchen Blieskastel ...

28.3.2019  Auftakt einer Reise übers verlängerte Wochenende nach Saarbrücken und Umgebung mit einer Führung durch das Weltkulturerbe Völklinger Hütte. 

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© Klaus Kirschbaum