Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln
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Antoiniterkirche

Rund 20.000 Menschen kommen stündlich an der Antoiniterkirche auf der Schildergasse in Köln vorbei. 

 

Ende des 14. Jh. wurde an dieser Stelle ein Kloster errichtet, nichts Besonderes in Köln. Es soll ein Kloster auf 400 Einwohner in Köln im Mittelalter gegeben haben ...  Zu diesem Kloster gehörte dann auch die kleine gotische Kirche, die dem heiligen Antonius geweiht wurde, eine dreischiffige, gewölbte Basilika mit einem polygonalen Chor. Statt eines Turms gibt es einen Dachreiter.

 

Die französischen Besatzung Kölns 1794 führte zur Enteignung der Klöster. 1802 wurde die Kirche den Protestanten übergeben. Zerstört wurde die Kirche 1942.

 

Bekannt ist die Antoiniterkirche wegen des "Schwebenden" von Ernst Barlach - mit den Gesichtszüge von Käthe Kollwitz - das Käthe-Kollwitz-Museum liegt ganz in der Nähe am Neumarkt. Nach dem Einschmelzen des Erstgusses durch die Nazis hängt der Zweitguss seit der Wiedereinweihung 1952 an dieser Stelle, der dritte Guss seit 1953 wieder im Dom von Güstrow.

 

Geöffnet ist die Kirche täglich ab 11 h.

Wer in Köln baut, der muss damit rechnen, dass er auf römische Funde trifft - so auch hier neben der Antoiniterkirche: Gefunden wurde die älteste Bibliothek Europas ...

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© Klaus Kirschbaum