Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln
Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln

St.Andreas

Frühchristliche Gründung als Kapelle St. Matthaeus in fossa (Im Stadtgraben vor dem römischen Nordtor) erfährt der Besucher am Portal. Erzbischof Brumo (953 - 965) ließ ein Chorherrenstift errichten, ein Neu-/Erweiterungsbau im 11. Jh. folgte, bis Anfang des 13. Jh. der Bau als "gewölbte Pfeilerbasilika mit zweigeschossigem Westquerbau, kurzem Langhaus, achteckigem Vierungsturm, Chorwinkeltürmen und Querschiff mit Konchenschuss" entstand. Die umbauten gingen in den folgenden Jh. weiter ... das wird sicherlich dicke Bücher füllen. Gar nicht auszumalen, was das für die Bauarbeiter im Mittelalter unter den damaligen technischen Möglichkeiten bedeutete.

St. Andreas ist eine der 12 romanischen Kirchen in Köln. Sie ist Partonatskirche der "Petrus von Mailand Bruderschaft", dem Zusammenschluss der Kölner Bierbrauer von 1396. Wie zu erfahren ist, feiern die Kölner Brauer - das sind aber heute nur noch ganz wenige Menschen - am 29. April jeden Jahres ein sogenanntes Patronatsfest den "St. Petrus von Mailand-Tag" mit einer heiligen Messe. Wie nicht verbürgt ist, ist damit auch eine Feier verbunden, bei der es auch Kölsch zu trinken gibt ...

Und in der Weihnachtszeit gibt es hier die "Brauerkrippe" - das Jesuskind liegt in einem halbierten Kölschfass ... in Köln ist also alles denkbar!

Aber ernsthaft:

Hier in der Krypta ruht  Albertus Magnus. Zum 700. Todestag des heiligen Albertus Magnus am 15. November 1980 besuchte der damalige Papst Johannes Paul II dessen Grab.

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© Klaus Kirschbaum