Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln
Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln

An dieser Stelle notiere ich jetzt jeden Tag ein Thema, das mich bewegt, interessiert, geärgert oder gefreut hat, das mir begegnet ist ... 

Tagebuch 

5. Juni 2026

   ...  in Vorbereitung ...

4. Juni 2026

Heute im frisch renovierten EL-DE-Haus, dem NS-Dokumentationszentrum, mit interessierten Flüchtlingen. Vor allem interessant die Inschriften in den Zellen des Folterkellers. ...

"Ein Sommer in Paris" ist da das ziemliche Alternativ-Programm! "Paris im August 2024: Die Olympischen Spiele sind in vollem Gange, und die 30-jährige Blandine trifft in der Stadt ein. Blandine will sich die Schwimmwettkämpfe vor Ort ansehen und bei der Gelegenheit ihre Halbschwester wieder treffen, zu der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr und deren Tochter sie nie kennengelernt hat. Die junge Frau lebt in der Normandie und hat sich dort an ein ruhiges und abgeschiedenes Dasein gewöhnt. In Paris taucht sie in das pulsierende Stadtleben ein, in dem andere Regeln zu gelten scheinen. Im Laufe ihres Aufenthalts lernt sie Menschen kennen, verläuft sich, zögert, versucht, alte Fäden aufzunehmen und neue zu knüpfen, und lässt sich durch das Herz einer Stadt treiben, die im Zeichen dieses außergewöhnlichen Ereignisses steht. Mit den Augen von Blandine sehen wir ein Paris im Ausnahmezustand - und verstehen, dass die Eventgesellschaft auch die identitätsstärksten urbanen Räume fundamental verwandeln kann," so das "Fünf Seen Filmfestival" im Netz … eine zarte Geschichte, die von der Mimik der Hauptdarstellerin lebt.

3. Juli 2026

Seitdem ich im letzten halben Jahr die Begleitung bei der Integration von fünf afghanischen Flüchtlingen und einer afghanischen Familie übernommen habe, warte ich darauf, dass in einem Kino ein Film auf Farsi (Persisch) läuft. Heute ist es gelungen - und das auch mit einem interessanten Thema im Odeon: "In ihrem Dokumentarfilm „The Second Breath“ (Nafas-e Dovom) begleitet Regisseurin Mojgan Ilanlu FrauenrechtlerInnen und von Gewalt betroffene Frauen im Iran mit der Kamera. Sie zeigt, wie die herrschenden Politiker Gewalt gegen Frauen nicht nur bewusst ignorieren, sondern durch öffentliche religiöse Diskurse und durch die Verhinderung von Verbots-Gesetzen auch legitimieren und rechtfertigen. Die Filmemacherin legt dar, dass die iranischen Machthaber selbst die primäre Quelle für die Förderung von Gewalt gegen Frauen sind. Frauen und Mädchen werden unter Straffreiheit und ohne jegliche rechtliche Verfolgung gefoltert, enthauptet, verbrannt und ermordet. Der Film offenbart: Obwohl die Machthaber mit äußerster Härte gegen Frauen vorgingen, leisteten die iranischen Frauen über Jahre hinweg umfassenden Widerstand – ein Widerstand, der schließlich in der Bewegung „Frau, Leben, Freiheit“ gipfelte. Mojgan Ilanlu – die selbst als Frauenrechtsaktivistin tätig ist und mehrfach verhaftet sowie vor Gericht gestellt wurde – schloss sich während der Dreharbeiten zu diesem Film der Bewegung „Frau, Leben, Freiheit“ an, legte ihr Kopftuch ab und wurde daraufhin inhaftiert. Sie verbindet ihre ganz persönliche Geschichte mit dem Thema „Gewalt gegen Frauen“. Sechs Jahre lang (von 2018-2024) nahm die Fertigstellung des Films in Anspruch. Letztlich zeigt sie dem Publikum in diesem Film auf, welche Faktoren über viele Jahre hinweg zur Entstehung der Bewegung „Frau, Leben, Freiheit“ im Iran führten und warum Frauen ihr Leben riskierten, um sich gegen die bewaffneten Machthaber zu erheben," so die Filmankündigung. Meine Mentees haben sicherlich alles richtig verstanden - erfreulich, dass für mich die Untertitelung nicht auf englisch war, wie angekündigt, sondern auf deutsch … Mojgan Ilanlu, die Regisseurin war selber anwesend und konnte viele Fragen beantworten. Der Film ist 3 x geschnitten worden, auf schließlich nur 53 Minuten. Sie hatte befürchtet, dass die weniger geschnittenen Versionen die Grenzen des Ertragbaren für viele überschritten hätten.

Jetzt weiß ich auch, warum die Strohblumen vor meiner Haustür mal offen, mal geschlossen sind ... bei Regen geschlossen, bei Sonne offen ...

2. Juni 2026

Das ging ja heute durch alle Variationen von Presse: Der Kölner Dom kostet 12 € Eintritt ab 1. Juli 2026. Für Gottesdienstbesucher und Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins bleibt der Dom kostenfrei - ich weiß nur nicht, wie ich das nachweisen kann, dass ich dort Mitglied bin. Aber an bestimmten Tagen im Jahr gibt es nach wie vor freien Eintritt: vom 6. Januar (Fest der Heiligen Drei Könige) bis zum darauffolgenden Sonntag im Januar, am 1. Mai (Tag der Arbeit) und am 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) sowie zur Dreikönigswallfahrt. Das ist dann die Lösung für mich und meine Übernachtungsgäste …

Das Fazit von filmstarts.de war nicht sehr wohlwollend: "Trotz des Wiedersehens mit dem ikonischen Cast und einiger gelungener Modernisierungen bleibt die Fortsetzung erzählerisch hinter ihren Möglichkeiten zurück. Zwar sorgt „Der Teufel trägt Prada 2“ immer wieder für stilvolle und nostalgische Unterhaltung, doch die vorhersehbare Handlung und die blassen Nebenfiguren verhindern, dass der Film zu mehr wird als ein emotional kühleres Echo seines Vorgängers." Aber 20 Jahre nach dem ersten 'Prada' war das sicherlich ein interessantes Wiedersehen - zumal auch alle vier Kinder Interesse hatten. Aber zeitlich bedingt schafften es nur drei von ihnen heute ins Cinenova …

1. Juni 2026

Eine wichtige Einrichtung von Amnesty International: die Urgent Actions!  "Anna Arkhipova, Yan Ksenzhepolsky, Evgeniy Zateev, Pavel Sinelnikov und Vasiliy Neustroev wurden im April 2026 wegen mutmaßlicher Verbindungen zur russischen Demokratiebewegung Vesna zu langen Haftstrafen verurteilt: Sie reichen von 6 Jahren und 2 Monaten bis hin zu 12 Jahren. Seit der Gründung von Vesna im Jahr 2013 haben die Mitglieder der Jugendbewegung zahlreiche friedliche Protestaktionen in Russland organisiert und besucht. Im Oktober 2022 wurde die Bewegung als "ausländischer Agent" eingestuft und im Dezember als "extremistisch" verboten.  Grundlage des Prozesses waren Social-Media-Beiträge, in denen der Angriffskrieg gegen die Ukraine kritisiert und zu friedlichen Protesten aufgerufen wurde. Die Staatsanwaltschaft konnte diese Beiträge jedoch nicht eindeutig zuordnen. Darüber hinaus sind sowohl die Beiträge als auch friedliche Protestaktionen durch die Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit geschützt, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verbrieft sind. Auch der Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte, dessen Vertragsstaat Russland ist, und die russische Verfassung garantieren diese Rechte," so Amnesty … Bei uns gibt es Menschen, die behaupten, dass man bei uns nicht mehr seine Meinung sagen darf. Das ist natürlich Unsinn, denn es hat keinerlei negative Folgen. Aber was mit Menschen passiert, die gegen Krieg und für Meinungsfreiheit protestieren, das wird in Putins Russland täglich vorgeführt!

"EREN ist das Portrait von Eren Keskin, die seit über 30 Jahren in der Türkei für Pressefreiheit und die Rechte von Frauen, LGBTIQ+ sowie andere Minderheiten kämpft und sich gegen Folter und staatliche, sexualisierte Gewalt einsetzt. Die türkische Regierung hat sie schon lange zum „Staatsfeind“ erklärt. Über 100 Verfahren laufen gegen sie, doch EREN lässt sich nicht einschüchtern, auch wenn sie jeden Moment verhaftet werden kann. Der Film begleitet die Anwältin und Aktivistin über mehrere Jahre hinweg und gibt intensiv Einblick in ihre Arbeit. Ihr Kampf gleicht dem von David gegen Goliath: Kann sie ihn überhaupt gewinnen? Gibt es überhaupt die Hoffnung, dass sich in absehbarer Zeit etwas zum Positiven verändert in der Türkei?" so Emre Koca für das Filmhauskino. Wenn man die Nachrichten der letzten Wochen verfolgt hat, muss man den Eindruck haben, dass alles immer noch schlimmer kommen kann. Gestern erhielt die Menschenrechtsanwältin Eren Keskin in Köln in Abwesenheit den Gerhart-Baum-Menschenrechtspreis. 

31. Mai 2026

Heute bei ein Treffen (bei 'Käse & Wein') mit Mentonnen und Mentoren für Flüchtlingsfamilien, die wie ich einige Flüchtlinge bei der Integration begleiten. Weniger Informationsaustausch, mehr Privates, mehr politische Diskussion und Meinungsaustausch. Feststellen muss ich immer wieder, dass die Menschen in diesem Personenkreis für mich die interessantesten Menschen überhaupt sind. Auch das, was sich neben ihrem Engagement und ihrem Beruf abspielt. Es war für mich vor 12 Jahren eine richtige Entscheidung, diesen Weg zu gehen. 

30. Mai 2026

Heute wieder das Nachbarschaftsfest im Waldbadviertel, in dem ich fast genau 10 Jahre wohne. 2014 begannen hier die ersten Bauarbeiten ... 

Ein tolles Programm:  originell angefangen  mit dem 'Krachmacherumzug' der Ein- und Zweiräderfahrer ums Viertel, dann viele Infostände unterschiedlicher Gruppen und Initiativen, von der Imkergruppe Waldbad bis zu 'Putzmunter-Müllsammler' aus dem Viertel. Begleitet wurde das Ganze mit Beiträgen von 6 Bands aus der Region und Aufführungen, auch des Nachwuchses. Köstlich das Kindertanzen der Ostheimer Tanzmäuse und der Hövi-Land-Minimäuse ...  Alles wurde wieder realisiert mit Spenden, mit -zig engagierten Nachbarn und mit Unterstützung der gemeinnützigen GAG-Wohnungsbaugesellschaft, die im Karree des Viertels einige hundert Wohnungen vermietet, davon ein Viertel gefördert.

29. Mai 2026

Vernünftige Worte bei Lanz in dieser Nacht: Moshe Zimmermann erläutert die Ursachen der beschleunigten Erosion westlicher Demokratien und kritisiert Israels Regierungschef Netanjahu. Und Kritik an Netanjahu ist nicht Antisemitismus.

"Großartig! Einer der besten Filme, die ich je gesehen habe!" so meine Begleiterin heute im Cinenova. In der Tat: Nicht nur schöne Bilder von Venedig, nicht nur die populäre Vivaldi-Musik, sondern auch ein Blick auf die Situation der Frau vor Jahrhunderten.  "Inhaltlich zielt „Vivaldi und ich“ ganz eindeutig auf weibliche Selbstbestimmung. Doch es geht zusätzlich in einer sehr eleganten Art und Weise um die Kunst an sich – um das Geschenk des Talents, das auch ein Fluch sein kann ..  Fazit: Ein kluges, sinnliches Drama mit viel Musik und einer faszinierenden Hauptfigur, nur scheinbar eine zerbrechliche, zarte Elfe, die sich schließlich sogar gegen ihren eigenen Lehrmeister auflehnt," so die filmkritik.de. Kommentar meiner ältesten Tochter: "Was bin ich froh, dass ich heute lebe und nicht damals"

28. Mai 2026

Der typische MAGA-Anhänger in den USA beim Tanken: "Toll, früher habe ich nur 70 $ in meinen Tank geschafft, jetzt schaffe ich 120 $." Köstlich: Hier zeigt sich: 'Dummheit ist Voraussetzung für autoritäre Strukturen.'

Es ist wie bei den AfD-Anhängern in Deutschland … kognitive Dissonanz schafft Situationen, in denen man am Falschen festhält. Ich habe meine Kontakte mit einem eigentlich netten Menschen eingestellt, weil er Sprüche nachplapperte, die eigentlich negativ für ihn sind. Ich kann einmal darauf hinweisen, und wenn das nicht fruchtet, dann stelle ich meine Bemühungen ein.

27. Mai 2026

Wieder einmal eines der monatlichen Treffen mit den Mentorinnen der 'Ersten Stunde' im Bethlehem am Lenauplatz in Ehrenfeld - wie seit 10 Jahren. Und oft habe ich danach meinen 'alten' Freund Rudi getroffen, Ehrenfelder Urgestein und Kenner der Restaurant- und Kneipenszene dort. So auch heute hier gleich an der KVB-Haltestelle 'Lenauplatz', siehe Foto unten. Eine gute Wahl ... Aber ein entscheidender Unterschied - Bier und Wein ...Der Sauvignon echt lecker ...

26. Mai 2026

Ende des 2. Müritz-Aufenthaltes, Rückfahrt heute mit einer Menge kleiner Pflanzem aus dem Garten an der Müritz für den Garten in Köln ... Maiglöckchen, Borretsch, Schnittlauch, Primeln! Hier unten aber die großartigen wilden Vertreter der Natur in meinem Garten ...

25. Mai 2026

Letzter Tag von 'KunstOffen' und mein letzter Tag im Mai an der Müritz ...  da musste ich mich entscheiden: Die letzten Dahlien mussten nun wirklich aus dem Keller raus und in die vorgesehenen Beete. Und auch fehlten noch Ruccola. Spinat und Rote Beete ... jetzt ist alles dort, wo es eingeplant war! Zwar blühen jetzt die ersten Pfingstrosen, aber auch andere Blüten sind nicht schlecht , oben einige der Prachtexemplare ..

24. Mai 2026

Zweiter Tag von 'KunstOffen' ... angefangen bei der Burg Klempenow bis hin zu Neubrandenburg. Kaum ein schönerer Ort als die Burg Klempenow und kaum eine so heterogene Zusammenstellung von Kunst wie der Kunstraum Halle 14 in der Nonnenhofer Str. 36 in Neubrandenburg - Malerei, Fotokunst, Plastiken, Bildhauerei, Betonkunst ... meine Favoritin Juli Schupa mit ihren Arbeiten mit Beton!

23. Mai 2026

Heute Abend eine Wilsberg Wiederholung... interessanter als das Pokalfinale (ein Elfmeterschießen nach Verlängerung hätte ich mir natürlich angeschaut) ... immer köstliche Sprüche: "... ist sie Single?" - "manchmal" ...

Erster von drei Tagen 'KunstOffen' in McPomm! Über 450 Kunstschaffende an 210 Orten öffnen ihre Ateliers, ihre Werkstätten, Galerien ...  kann kein Mensch schaffen, also immer nur kleine Häppchen, heute nördlich von Waren in Panschenhagen, Groß Köthel, Görzhausen, Teterow ... 

22. Mai 2026 

Pfingsten wird uns wieder mit drei Tagen 'Kunst Offen' beglücken ... also  Schluss mit der Gartenarbeit! Auch Schluss mit dem 19 h-Sonnenbad, immer gern begleitet von tollen Klängen. Heute war es die Entspannung nach dem Rasenmähen: Thom York mit seinen 'black eyed Angels', seinen Dämonen, und mit anderen düsternen Texten.

Hier unten ein kleines Kunstwerk ... da, wo jedes Jahr die Nacktschnecken ihr übles Werk verrichten ... danke, Sabine! 

20. und 21. Mai 2026

Zwei komplette Gartentage ... wechselhaftes Wetter, aber genügend Sonnenschein, zumindest für das 19 h-Sonnenbad zur Entspannung nach vielen Stunden Gartenarbeit. Und dauerhaft gute Musik über Spotify!  Was will man mehr. Heute sind die drei großen Hochbeete fertig.bestückt mit diversen Jungpflanzen - eine Mischung aus Gemüse (Zucchinis und Kürbisse), dazu Kräuter (von Thymian übrr Bohnenkraut bis Liebstöckel)  und schließlich kommen die Dahlien überall aus dem Keller in die Erde. Und jährlich bin ich immer wieder überrascht, dass meine Lieblingsblüher von allein überall auftauchen: der wilde Majoran, Ringelblumen, Borretsch, Topinambur und Pfefferminze ... das sind die Blüher für die Insekten!

19. Mai 2026

Das wird sich nicht jeder vorstellen können: Den ganzen Tag im Garten arbeiten. Planen, Pflanzen und Standort vorbereiten ... dazu beobachten:

Ein großes Spinnennetz an der Terrasse. Gerade war ein großes Insekt darin verfangen. Die Spinne spurtet zum Opfer - das im letzten Augenblick der Gefahr entfliehen kann. Das ganze Schauspiel dauerte nur 3 Sekunden. Ich staune. 

Und dazu der musikalische Hintergrund aus meinen Playlists bei Spotify: heute wieder was Neues: Father John Misty mit 'The Payoff' ... besser als alles vorher von ihm!

18. Mai 2026

Heute berichtet der Nordkurier, meine Hauspostille an der Müritz, über die Hinrichtung eines Mörders 1936 in Schwerin ... bis 1945 gab's in Deutschland die Todesstrafe.

Heute legte Amnesty International (AI) den jährlichen Bericht vor: "Death Sentencies and Executions 2025". Ohne die Zahlen aus China (keine verlässlichen Zahlen) gab so viele Hinrichtungen wie seit 1981 nicht mehr. Allen voran: China, Iran, Saudi-Arabien, Jemen ...  Natürlich ein Bericht mit Schwächen. Wenn man jemanden beseitigen will, dann geht das auch so ... die Taliban erschlagen Regimegegner auch ohne formales Gerichtsverfahren auf offener Straße! Aber auch ein positiver Aspekt: zu Beginn des AI-Aufzeichnungen 1977 gab es 16 Staaten ohne Todesstrafe, heute sind es 113 ...

17. Mai 2026

Nur Platz 23 von 25 für Deutschland beim ESC ... kein Beinbruch. Aber Platz 25 von 37 bei der internationalen Vergleichsstudie zum 'Wohlbefinden von Kindern', das ist schlimm! In der UNICEF-Studie zeigen die erstplatzierten Staaten in der Nachbarschaft:  Niederlande, Dänemark und Frankreich, wie es besser geht. Selbst Staaten wie Rumänien zeigen es.

Unten wieder Impressionen von Waren an der Müritz im Mai ...

16. Mai 2026

Letzter Spieltag der Fußball Bundesliga der Männer, wie seit vielen Jahren begleitet von unserem Kick-Tipp ... Hatte ich am 32. Spieltag endlich Platz 1 erreicht, so fiel ich am vorletzten Spieltag auf Platz 2 und dann heute auf Platz 3, na, immerhin: nicht 50 % (für Platz 1), nicht 30 % (für Platz 2), sondern nur 20 % der gesamten Spieleinsätze (jeder 1 € pro Spieltag) gehen an mich. Aber immerhin ;-) ... Man muss sich letztlich entscheiden, aber ich hatte mich auf St. Pauli als Sieger in der Partie gegen Wolfsburg festgelegt. Und auch einige andere Ergenisse haben mich überrascht! Mitgefiebert hatte ich mit den Reportagen von Radio 1 auf der Fahrt an die Müritz, die 2. Tour dieses Jahr,  schließlich steht "Kunst offen" über Pfingsten auf der Tagesordnung

15. Mai 2026

"Let's stick togesther … subversive Botschaften im urbanen Raum" so die Ankündigung des Mini Streetart Museums. Dort war ich noch nie, in der Alteburger Str. 28. Es ist schließlich eine ganz normale Wohnung, nur sieht sie aus wie ein Museum, aber ziemlich komprimiert.

"Ein spannender Einblick in das subversive Eingreifen derer, die den öffentlichen Raum nicht allein dem Kommerz überlassen wollen, sondern mit intelligenten und kritischen Botschaften die Passanten aus der Reserve zu locken versuchen. Ob Ihnen das gelingt – das kann man nun in dieser kleinen aber feinen Ausstellung begutachten. Übrigens – es werden Stickerpacks zum Verkauf angeboten. Der gesamte Erlös kommt dem sozialen Kunstprojekt „DEUTSCHE BANK 20“ und damit obdachlosen Menschen zugute,"  so die Ankündigung. Und der Künstler selber, Peter Mück, hat sich tatsächlich daran erinnert, welches seiner Werke ich von ihm gekauft habe. Da war ich sprachlos. Oben ein Blick in die Wohnung, ins Museum!

14. Mai 2026

Regelmäßig gibt es für mich etwas Neues zu lernen. Heute habe ich mich mit den Besonderheiten von "Antragsunterlagen Schengen Visa" beschäftigt  … das schreckt ja eigentlich jeden Antragsteller ab! Bisher dachte ich, dass es nur Probleme bei der Einreise in die USA gibt. Mal sehen, was schlimmer ist  ...

"Seit 25 Jahren steht das Sommerblut Kulturfestival für radikale Inklusion und künstlerische Grenzgänge. Die Jubiläumsausstellung "25 Jahre Sommerblut Kulturfestival – 25 Jahre Solidarität" wirft einen tiefen Blick auf diese einzigartige Festival-DNA. Gezeigt wird die Transformation von jahrelangen, immateriellen Kunstprojekten, vor allem aus den darstellenden Künsten, in greifbare, materielle Exponate. Es ist eine Werkschau, die nicht nur glänzt, sondern die Entstehung des Festivals völlig ehrlich dokumentiert, inklusive der Momente des Scheiterns und des gemeinsamen Wachsens," so die Ankündigung der Jubiläumsausstellung in der Kunsträumen Horbach. In diesem Jahr ist das Thema: Solidarität ... Kultur soll nicht nur unterhalten, sondern aufrütteln, mobilisieren und die verschiedenen Perspektiven miteinander verbinden … noch bis zum 24. Mai 2026 in Köln mit 27 Veranstaltungen! Oben die Collage dazu ...

13. Mai 2026

Girls Don’t Cry (2025, Junge Heldinnen, der deutsche Untertitel) im Odeon "Nina lebt in einer Romasiedlung in Novi Sad, Serbien, und ist gefangen in der Tradition. Nancy lebt in einem Schutzhaus in Murumu, Tansania, geflohen vor der Beschneidung. Sinai aus Ansan, Südkorea, liebt BMX, und das in einem Land, das die (weibliche) Körperperfektion feiert. Selenna aus Santiago de Chile wurde als Junge geboren. Paige aus dem englischen Coventry wurde mit 15 Mutter. Sheelan wohnt in Tübingen, spricht perfekt deutsch und fragt sich, wann sie dazugehören kann. Sigrid Klausmann und Lina Lužyté porträtieren diese Teenagerinnen, die einfach nur erzählen – es sind oftmals ergreifende Geschichten von Unterdrückung, von Gewalt, von Brutalität, von Kräften, die auf das Leben dieser Mädchen eingeprasselt sind – die Mutter von Nancy wollte sie zur Beschneidung zwingen, das erhöht den Wert bei einer Verheiratung auf zehn bis zwölf Kühe; Sheelans Heimatort Shingal im Irak wurde am 3. August 2014 vom sogenannten IS eingenommen, die Männer ihrer Familie verschleppt und mutmaßlich ermordet, die Schwester gefangengenommen und verkauft. Girls Don’t Cry ist entstanden im Rahmen der Initiative 199 Held*innen, deren Ziel Kurz-Dokumentarfilme über junge Menschen in allen Ländern der Erde ist; Sigrid Klausmann hat dieses Projekt mit ihrem Mann, dem Schauspieler Walter Sittler, gegründet, schon Nicht ohne uns! von 2017 war dieses Projektes. Mit ihren drei Episoden für Girls Don’t Cry schließt Klausmann ihre Dokumentarfilmerin-Karriere ab, die anderen drei Episoden des Films hat Lina Lužyté gedreht; die Episoden sind vom Filmschnitt her miteinander verflochten, inhaltlich aber sehr unterschiedlich: Die Regisseurinnen haben auf die Vielfalt der Erfahrungen geachtet, die ihr Film aufnehmen und weitergeben möchte, von der Wohlstandswelt in Korea zum Slum in Serbien, von der Heimatlosigkeit in Tübingen zur sozialen Härte in Coventry. Der Film ist über, er ist für Jugendliche gemacht; die Parallelen zwischen den Episoden – beispielsweise die unterschiedlichen Bedeutungen, die Operationen einnehmen, zur Perfektionierung eines Körpers und zur Abtreibung eines Kindes, zur Gewalt an Genitalien und zur Vollendung der Transformation – wird nicht übergreifend thematisiert, kann (muss aber nicht) vom Publikum selbst erschlossen werden. Es sind Geschichten von tiefen Abgründen, letztlich von positiver Stärke, die man finden muss, durch andere, bei sich selbst…," so die Filmkritik von Harald Mühlbeyer in der Kino-Zeit. Einhellige Meinung ... es gibt eine benachteiligte Gruppe in der Gesellschaft, das sind junge Frauen! Oben das Filmplakat.

Und dann heute Abend auch noch den Film auf ARTE: Die Saat des heiligen Feigenbaums, den Film hatte ich vor einem Jahr schon im Kino gesehen. Ein ganz wichtiger Film, um die Menschen dort zu verstehen.

12. Mai 2026

Heute Gavagai im Filmhauskino: "Machtkämpfe um Sex, Geld, die große Kunst und den Zugang zum Buffet: An der Küste des Senegals entsteht eine filmische Neuinterpretation des Medea-Mythos. Während vor der Kamera die antike Tragödie um Rache und Verrat Gestalt annimmt, verlieben sich die Darsteller von Jason und Medea inmitten der Dreharbeiten ineinander.   Zurück in Deutschland bringen große Egos, bohrende Pressefragen und ein rassistischer Zwischenfall das Paar ins Wanken. Ständig nagt die Frage: Wer ist hier gerade privilegiert? Während die Premiere näher rückt, verschwimmen die Grenzen zwischen der komplizierten Realität und dem düsteren Mythos auf der Leinwand immer weiter," so die Ankündigung des Filmhauskinos in der Maybachstraße. Genau mein Filmgeschmack! Oben ein Screenshot des Filmplakats.

Der diesjährige Europatag am Berufskolleg an der Lindenstraße in Köln (BKaL) bot nicht weniger als 68 Einzelbeiträge in drei Zeitfenstern … mein Part: "Wie positionierst du dich? Integration oder Remigration? Wie war es … wohin geht es? und"  Wie zunächst auch zu vermuten, setzten fast alle auf Integration - doch vereinzelt zeigte sich, dass die AfD-Propaganda hier und da auf fruchtbaren Boden fällt. Oder woher will ein 18- oder 20-Jähriger wissen, dass 'das Boot voll ist'? Unten das Honorar in Form von (kalorienreichen) Naturalien.

11. Mai 2026

Der Libanon liegt zwischen Israel und Syrien und wird ständig mit Krieg oder Bürgerkrieg überzogen, ein stark leidendes Land und traumatisierte Menschen. Historische Materialien wurden nicht zuletzt durch die zahlreichen Kriege seit 1975 zerstreut und zerstört. Die in Beirut lebende Filmemacherin und Multimediakünstlerin Lana Daher hat für eine Filmcollage jedoch Bild- und Tonaufnahmen aus zahlreichen Archiven durchforstet. Desorientierung ist ganz normal: Willkommen im Libanon“ DO YOU LOVE ME ist eine spielerische und persönliche Reise durch die audiovisuelle Erinnerung des Libanon, die vollständig aus Archivmaterial besteht. Es ist ein Liebesbrief an Beirut, der 70 Jahre Film, Fernsehen, Heimvideos und Fotografie umfasst und die kollektive Psyche der Libanesen erforscht, die von Freude und Intimität, Zerstörung und Verlust geprägt ist. Durch die Augen von Bürgern, Filmemachern und Künstlern rekonstruiert der Film eine fragmentierte Geschichte in einem Land ohne nationales Archiv und feiert den kreativen Ausdruck als Widerstand, Erneuerung und Möglichkeit, Erinnerungen zu bewahren. Er stützt sich auf über 100 Werke des unabhängigen libanesischen Kinos sowie auf unzählige Heimvideos, Fotos, Podcasts, Musik und andere Medien,"  so die Beschreibung des Filmes bei Cineville ...

10. Mai 2026

Heute habe ich mir einfach einmal den Spaß gemcht und die Gedanken der AfD zum Muttertag gesammelt! Hier vier typische Beispiele. Die Einstellung der AfD ist klar zu erkennen. Nun gibt es Leute, die sagen: Aber dann dürfte die AfD doch in den Umfragen nicht so viel Zustimmung bekommen ... doch sage: Doch, denn mindestens ein Viertel der Bevölkerung denkt tatsächlich so. Schlimm, aber wir müssen der Wahrheit ins Auge sehen. Schließlich sehen auch viele Wähler der CDU und der CSU es ähnlich ... die Frau an den Herd, keine Quote usw.

9. Mai 2026

Das hat uns gerade noch gefehlt: In Bayerns weiterführenden Schulen sollen künftig bei Abschlussfeiern mindestens zwei Hymnen gespielt werden, darunter die Bayernhymne . Söder will offenbar das Regionale stärken, die Liebe zu Kultur und Natur der heimische Region, so urteilt Spiegel-online milde … Da werden die junge Leute bestimmt begeistert sein! Der Vorschlag hätte von der AfD stammen können ... und dazu die Nationalhymne noch.

Gegen Mitternacht hatte ich bei Instagram, WhatsApp-Status und Facebook zwei führende Köpfe der AfD vorgestellt, einmal Chrupalla mit seinem Ausspruch im ZDF: "Erneuerbare Energie ist nicht speicherbar!" und dann Helferich mit der Ausspruch "der Mythos vom Tag der Befreuung muss überwunden werden" … das sagt alles über die AfD. Führende Köpfe sind wohl ziemlich hohl. Und die Trauer über die Niederlage Hitlers offen zuzugeben, das ist echt stark! Doch die Wähler AfD sind offensichtlich so unbedarft, dass sie das überhaupt nicht realisieren. Toll, wie viele mir Zustimmung gepostet haben!

Regelmäßig komme ich an einem Vorgarten in der Nachbarschaft vorbei, der vor vielen Jahren einfach asphaltiert wurde. Inzwischen hat die Natur sich den größten Teil der Fläche zurückgeholt! Löwenzahn ist darin wohl besonders stark!

8. Ma 2026

Heinrich Böll: "Ihr werdet die Deutschen immer wieder daran erkennen können, ob sie den 8. Mai als Tag der Niederlage oder der Befreiung bezeichnen". AfD-Vorsitzende Weidel: "Also, hier die Niederlage des eigenen Landes zu befeiern mit der Besatzungsmacht …"

Wieder einmal ein großer Bericht im Kölner Stadtanzeiger zum Thema 'Abgelehnte Asylbewerber', zum Thema Asylmissbrauch. Der 'Vorzeige Bosnier Marko M.', um den es schon seit einiger Zeit in den Medien geht, ist mehrfach vorbestraft, ebenso wie seine Ehefrau und schon einige seiner Kinder. Und der Staat leistet finanzielle Unterstützung in Höhe von 7.500 € monatlich. So treibt man Wähler in die Arme der AfD, einmal eine differenzierungsunfähige Presse, zum anderen durch ein hilfloses Ausländeramt, eine städtische Verwaltung. Kein Mensch versteht es, dass Kriminelle ohne Duldung verbleiben können. 

Die Ankündigung ist selbstredend Grund für ein bis zwei Besuche mit netten Freunden: "Zum sechsten Mal dürfen wir in Kölns schönster Location – dem Innenhof der Kartäuserkirche – zu Gast sein und dort einen malerischen Weingarten für euch aufbauen. Ab dem 29. April 2026 öffnen wir Mo. bis Fr. ab 17 Uhr und Sa., So. und an Feiertagen schon ab 15 Uhr für euch! An 300 lauschigen Plätzen bieten wir euch eine kleine Auswahl an Weinen …. Einnahmen werden nach Abzug der Kosten an karitative Projekte gespendet. Jede Arbeitsstunde ist ehrenamtlich. Hier stellen wir euch die Spendenprojekte vor, die ihr 2026 unterstützt. Unterstützt uns und kommt vorbei, trinkt möglichst viel und helft damit den Menschen, die es bitter benötigen im Moment." ... unten Fotos vom Frühabend.

7. Mai 2026

Wenn ich die AfD-Sprüche richtig in Erinnerung habe, dann kommen die Flüchtlinge ja zu uns, um sich das Bürgergeld unter den Nagel zu reißen und sich dann ein gutes Leben zu machen. Heute habe ich das wieder erlebt. Weil sie die B1-Deutsch-Prüfung nicht bestand, hat sich Tadbeer M. für die Nachprüfung bei der VHS angemeldet. Voraussetzung: 105 € … kein Problem, die junge Frau bekommt ja Bürgergeld in Höhe von 563 € im Monat. Erinnert mich an den Antrag auf Anerkennung seines Examens als Diplomingenieur, Fachrichtung Elektrotechnik von Adnan B. vor einigen Jahren. Kostet 208 €. Nur Pech, wenn dann das Ergebnis kommt: wird nicht anerkannt, weil eines der 8 Semester ein Praxissemester war. Aber 208 € vom Bürgergeld weg … Und dann trotzdem jetzt integriert, zahlt seit Jahren Steuern und Sozialabgaben!

Heute wieder langer Donnerstag der Kölner Museen, Ziel unseres Besuchs heute: Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK). Gelesen hatte ich schon vorher: "Die Museumsgeschichte geht auf das Jahr 1888 zurück, als sich eine Gruppe von Bürgern zum Kölnischen Kunstgewerbe-Verein (heute Overstolzengesellschaft) zusammenschloss, um ein Museum für angewandte Kunst vom Mittelalter bis zur Neuzeit zu gründen."  Möbel, Lampen, Telefone, Fernsehgeräte, Kameras, Radios und Haushaltsgeräte wie Service, Bestecke, Gefäße usw. ... Eine Sammlung für Liebhaber und Neugierige!

6. Mai 2026

Da bin ich sprachlos: Gestern um 11 h dachte ich noch, dass 2,04 € je l Diesel ein guter Preis sei. Für 100 € habe ich fast 'voll' getankt. Dann sehe ich heute vor 12 h den Preis bei 1,96 €. Aber noch schlimmer: der Preis sinkt immer weiter Richtung 1,90 € … Der Hintergrund: Der Juni-Future-Preis stürzte von 102 $ auf zwischenzeitlich 88 $ gegen 13 h abgesackt ... bei 95 $ lag er abends. Der Grund: Trump hat wieder einen Rückzieher gemacht, Friedenshoffnung verbreitet. Kann morgen schon wieder 'Schall und Rauch' sein.

Engagier dich! – Engagementbörse für die Willkommenskultur in Köln.  Zum zehnten Mal heute wieder die Kölner Engagementbörse „Engagier dich!“ im VHS-Forum am Neumarkt. Für Menschen, die sich in der ehrenamtlichen Geflüchtetenarbeit engagieren oder ein Engagement suchen. Ein Highlight dieses Jahr die Premiere eines Kurzfilms über die Kölner Willkommenskultur  Die Bandbreite der Aussteller: von lokalen Willkommensinitiativen wie Runder Tisch Riehl und A.M.I. Willkommen in Kalk über themenbezogenen Angeboten wie Gesund in Ehrenfeld e.V. und Grenzenlos in Bewegung e.V.; international tätige Organisationen wie Medical Volunteers International; politisch Aktive wie die Seebrücke Köln oder Tandemprojekte wie 'Start with a friend' oder Willkommen im Severinsviertel, für das ich heute hier einen Info-Stand hatte.

5. Mai 2026

Dienstags ist im OFF Broadway das 'Allerweltskino' … heute: PLASTIC FANTASTIC, ein faszinierender Einblick in das Denken und Handeln der Plastikindustrie und erkundet mögliche Wege zur Bewältigung dieser Krise unter Mitwirkung von Greenpeace. Erschreckende Bilder von Plastik in Flüssen und Meeren, in unserer Luft, dem Boden und sogar unseren Körpern. Der Film begleitet unterschiedliche Protagonisten, Wissenschaftler und Aktivisten, und erkundet mit ihnen bislang unbeachtete Seiten der Kunststoffkrise. "Eine pensionierte Lehrerin aus Louisiana, Sharon Lavigne, kämpft unermüdlich gegen die Umweltverschmutzung in ihrer Stadt, die eine der weltweit größten Plastikproduktionsstätten beherbergt, und setzt sich zugleich gegen Umweltrassismus ein. Ozeanografin Sarah Jeanne Royer macht greifbar, welch verheerenden Probleme Mikroplastik an den Küsten Hawaiis verursacht, während in Kenia der Fotojournalist James Wakibia die Macht der Bilder nutzt, um auf das Problem der Einwegkunststoffe in seiner Heimat aufmerksam zu machen. In Hamburg treibt den Chemiker und Erfinder Michael Braungart die Vision einer Welt ohne Plastikmüll um. Mit ihm erfahren wir, wie eine Kreislaufwirtschaft wirklich funktionieren könnte," so die Ankündigung des Allerweltskinos. Aufklärung und Meinungsbildung gelungen  …

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