Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln
Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln

An dieser Stelle notiere ich jetzt jeden Tag ein Thema, das mich bewegt, interessiert, geärgert oder gefreut hat, das mir begegnet ist ... 

Tagebuch 

20. Juli 2026

   ...   in Vorbereitung  ...

 

In der Mittagszeit kam im Radio die Nachricht, der Waldbrand ist gelöscht ... kein Wunder, denn es regnet immer wieder in Strömen! An Gartenarbeit ist dabei nicht zu denken.

19. Juli 2026

Endlich heute der Regen (Foto oben), der angesichts des Waldbrandes im Müritz-Nationalpark herbeigesehnt wurde. Ursprünglich war der Nationalpark einmal ein Truppenübungsplatz; da dort überall noch panzerbrechende Munition liegt, können die 350 Feuerwehrleute nur bis auf 1000 m an die Brandherde herankommen. Es soll ständig zu Detonationen kommen. Auf meiner Seite (nördlich der Müritz)  gab es echten Starkregen - wenn es östlich der Müritz ähnlich stark geregnet hat, dann ist der Brand vorbei. Bin gespannt!

Musikalisches Alternativ-Programm zum Vortag heute in der Klosterkirche Malchow: jedes Sonntag um 11.30 h Orgelmatinee - heute speziell ausschließlich Werke für Orgel und Violine. Überwiegend 'alte Werke' (Schmelzer + 1680, Biber + 1704 oder Bach + 1750).  

18. Juli 2026

Köstliche Debatte um den neuen Song von Danger Dan "Keine Angst". Denn das ZDF hatte die Aufführung des Songs in der Satiresendung 'Die Anstalt' untersagt. Die ZDF-Sendung Aspekte hat heute Abend dies zum Anlass genommen, diesen Vorgang zu analysieren und ausführlich zur Diskussion  zu stellen. Sehr gut ... Hauptsache, der Song wird bekannt, wirklich ausgezeichnet!

Heute ein Besuch in Rostock: Sightseeing und Konzertnachmittag und -abend im IGA-Park: Feine Sahne Fischfilet mit 4 lokalen Vorbands ...

Vorher ein kleiner Rundgang durch Rostock - zuletzt war ich da, als Selig dort vor einigen Jahren dort seine Tour begann. 

Den Weg zum IGA-Park konnte ich leicht finden, denn ich sah schon an der Haltestelle Petridamm die ersten 'Sahne-Fans' mit 'Sahne-Shirts' (und Bierflasche) ... und der Rückweg wäre fast gescheitert, weil der Hand Akku fast leer gewesen ist, 2 % hatte ich schon lange nicht mehr.

17. Juli 2026

Heute nach dem 'BKaL-Lehrerfrühstück' zum Schuljahresende (damit der Verabschiedung von alten Kolleginnen, Begrüßung der neuen Kolleginnen - es waren tatsächlich alles Frauen)  Aufbruch in den Norden, nach Waren an der Müritz. Auf der Autobahn viel weniger los als am 1. Ferientage in NRW zu befürchten ... aber die fetten Staus um Münster und Bremen haben mir gereicht.

Gute Musik gab's von Tinlickers letztem Album aus 2026! Durchgängig nur Positives!!!

16. Juli 2026

Heute feierte The stage gallery die Wiedereröffnung im Gottesweg 31 in Köln-Zollstock. Viele interessante Künstler waren anwesend, auch Alexander Buss mit zwei seiner Fotopaintings (in der Collage unten). Und eine junge Künstlerin aus der Ukraine habe ich kennengelernt, erst deit 15 Monaten in Deutschland, jetzt in Köln, Anna Bilman

15. Juli 2026

Das war heute schon ein denkwürdiger Tag für mich. Erst hatte ich einen vergleichsweise frühen Zahnarzttermin: als ich da so lag, bin ich tatsächlich eingeschlafen … die örtliche Betäubung war perfekt. Als ich dann bei Aldi an der Kasse stand, stellte ich fest, dass ich meine Geldbörse mit allen Karten in einer anderen Hose hatte - kein Problem, ich wohne nicht weit weg. Als ich 'schnell' nach Hause fuhr, wurde ich von der Polizei rausgewunken. "Fahrzeugpapiere, Führerschein … ". Nun erzählte ich meine Geschichte. "Haben Sie überhaupt eine Fahrerlaubnis?" und "Wem gehört das Auto mit dem Kennzeichen MÜR, wenn Sie hier wohnen?" … Mit meinen von mir angegebenen Daten wurde ich telefonisch überprüft - und hatte Glück. Ich werde nicht gesucht! Und ich durfte weiterfahren! Warum sie mich angehalten hatten, das habe ich vorsichtshalber nicht gefragt.

Dann am Abend im Cinenova: Etwas ganz Besonderes. Ein Familienepos aus einer Region, die "vielen Menschen Sorgen macht, weil sie wie kaum eine andere für den Rechtsruck im Osten und den Siegeszug der AfD steht. Bei der Landtagswahl 2024 trat der Rechtsextremist Björn Höcke im Wahlkreis Greiz II an, verlor am Ende zwar gegen den Amtsträger von der CDU, kam aber auf fast 40 Prozent der Erststimmen,"  so der Spiegel in 21/2026. Viele sind in der ehemaligen DDR der Ansicht, die Wende sei eine feindliche Übernahme gewesen. Sie fühlen sich ihrer Identität beraubt. Daher heute der verbreitete 'Ossi-Kult'. Und dazu auch ein aktuelles Bild vom Zustand von Familie im Osten.

14. Juli 2026

Da habe ich mich ja auf ganzer Linie getäuscht. Hatte Frankreich in unserem Kicktipp ganz vorn gesehen und Deutschland unter den letzten 4. Doch es hat nichts gestimmt. Deutschland längst ausgeschieden und Frankreich heute von Spanien geschlagen … Da hat der Spiegel eher recht. Er hatte Spanien vor Frankreich, Argentinien und England gesehen.

Heute im Cinenova The Piano TunerFilmstarts begeistertes Fazit: "Ein exzellenter Cast um „The White Lotus“-Star Leo Woodall und die Leinwandlegende Dustin Hoffman zieht uns tief hinein in diesen ebenso originellen wie emotionalen Mix aus Neo-Noir-Thriller, Charakterkomödie und Liebesdrama. Ein waschechter Feel-Good-Film, der einen rundherum wohlgestimmt aus dem Kinosaal entlässt."  So positiv habe ich das nicht gesehen. Es war eben ein 'Amerikaner'  - Pomp, Klischees, übertriebene Posen … selbst die Musik erscheint immer mehr artistisch … als ich hörte ' Pictures At An Exhibition', dachte ich gleich ans Original (Pictures at an Exhibition von Modest Mussorgsky) und an das großartige Werk von Emerson, Lake & Palmer (Pictures At An Exhibition - Live In Montreal, 1977).  Doch es war dann doch nur artistische Flügelakrobatik … wie es die Amerikaner lieben.

13. Juli 2026

Es ist immer aufregend, wenn ich mich zum ersten Mal im Jahr mit der ELSTER-App beschäftige: Wie war das noch einmal mit Einstieg - früher musste ich das spezielle Passwort suchen, heute mit dem Handy und der ELSTER-App den QR-Code scannen … und dann das Glücksgefühl, nachdem es geklappt hat. Dann wieder die Ernüchterung, weil die Suche nach den Daten, Belegen und Rechnungen losgeht. Im vorigen Jahr war ich am 13. August fertig, 2024 bin ich geschätzt worden - eine Riesenkatastrophe mit Widerspruch usw. Das will ich in diesem Jahr vermeiden und fange schon 16 Tage vor dem offiziellen Abgabetermin an. Bei ELSTER finde ich tatsächlich eine "Vorläufige Steuerberechnung" für 2025 vor, Datum 5.1.2026, mit einem Erstattungsbetrag von 647 €, und das ohne die bereits geleisteten Vorauszahlungen, die "aus technischen Gründen nicht in diesem Betrag berücksichtigt sind."

Heute im Odeon die Doku 'Schwarze Häuser'. Es geht um die 'Verschickungskinder' in den 50-er bis 70-er Jahren in Deutschland. Cineville schreibt "Im Nachkriegsdeutschland wurden Millionen Kinder in Kurheime geschickt, statt Heilung erlebten viele dort aber systemische Gewalt. Angefangen mit der Geschichte ihrer eigenen Mutter, beleuchtet Regisseurin Katrin Sikora anhand von Zeitzeugenberichten und Archivmaterial Erfahrungen und Schicksalswege Betroffener dieses lange verdrängten Kapitels deutscher Geschichte. Parallel dazu begleitet der Film das Jugendensemble des Deutschen Theaters, bei der Entwicklung eines Stücks, das auf diesen Originaldokumenten und Erinnerungen basiert." Verdrängte Geschichte …

12. Juli 2026

Mehr als 60 Künstler haben noch bis zum 8. August im K49 (Goltsteinstr. 49) jeweils ein bis drei Werke ausgestellt. Die Jubiläumsausstellung FULL HOUSE (10 Jahre K 49) verbindet Kunst mit Engagement: ein Drittel der Verkaufserlöse fließt an die Sozialeinrichtung wir für pänz e.V. (kümmert sich um ambulante Leistungen wie Kinderkrankenpflege, Kinder- und Jugendhilfe, Palliativversorgung usw.). Und ich bin einmal wieder fündig geworden. Die Fotografien von Monika Lusnia ist bekannt für ausgefallene Fotografien. Hier rechts in der Collage ihr Foto 'Sonnensauer' - so etwas funktioniert nur mit lasergesteuertem Auslöser! Das Foto hat in meiner Küche gefehlt … Aber das Foto links unten ist auch mein Geschmack: 'Entrückt'.

11. Juli 2026

Ein ganz besonderer Raum, der Innenraum der Kirche St. Gertrud. Sparsame Beleuchtung, grobe, verschachtelte Wände aus Sichtbeton, Fenster und Nischen mit christlichen Motiven. Hier ist jetzt eine spannende Ausstellung bis zum 9. August in der Krefelder Straße (Agnesviertel), Finissage dann ab 16 h. "GESTRANDET / The Cast Whale Project" - so heißt die Ausstellung. Das Konzert dort am 7. August um 19 h habe ich mir notiert. Der Bildhauer Gil Shachar und der Künstler Michael Nowottny haben einen gestrandeten Wal in seiner Gesamtheit abgeformt … Verfahren, Ergebnis, Hintergründe und viele Einzelheiten sind in der Ausstellung als Video präsent.

10. Juli 2026

Klar, natürlich weiß ich, dass man sich freitags nicht auf die Autobahn begibt.  Berufsverkehr + Wochenendverkehr. Nun habe ich nicht nur das falsch gemacht - es war auch im Norden das erste Ferienwochenende. Also beschwere ich mich jetzt auch nicht. 

Jedenfalls habe ich wieder einige nette Erinnerungen an den Müritzgarten mitgebracht ... schön im Sommer zwei Orte zu haben, die man Heimat nennen kann.

9. Juli 2026

Das sind ja heute gute Nachrichten aus der Welt der Wahlprognosen. In Mecklenburg-Vorpommern! Zwar glaubt nach wie vor jedes Dritte, dass die Thesen der AfD stimmen ... aber so viele Dumme gibt es, die glauben, was die Alternative für Dumme zum besten gibt. Mit etwas Nachdenken wär das nicht passiert ... Wer sich darüber wundert, dass die CDU ständig weiter verliert: Es sind die Überläufer aus der CDU, die zur AfD gewechselt sind. Regelmäig, weil sie bei der Kandidatenaufstellung der CDU nicht erfolgreich waren. Also reine Opportunisten ...

8. Juli  2026

Es geht 'bergauf', auch im Norden ist wieder der Sommer eingezogen ... für mich war es mal wieder ein Gartenarbeitstag mit guter Musik ... Heute habe ich mich auf Tricky festlegt: ganz einfach auch die spektakulären  Files wie 'Hell is round the corner' und 'Overcome' ... teilweise gewöhnungsbedürftig  ... aber ìmmer originell!

7. Juli 2026

Die Nachbarn sind es seit vielen, vielen Jahren gewohnt! Bei der Gartenarbeit rundet die passende Musik das Freizeiterlebnis ab. Heute kam mir Tim Hardin in den Sinn, bekannt mit den beiden Titeln: 'How can we hang on to a dream' und 'If I were a carpenter' ...  angesichts des kalten Nieselregen-Wetters eigentlich keine schlechte Idee. Nach mehr 20 Titeln musste ich mir das Erscheinungsdatum raussuchen ... 1966. Damals waren international wie national ne Menge Schmacht-Hits angesagt. Die Thematik des 20. Jahrhunderts war immer dieselbe: von 'Baby come back' bis 'Du gehörst zu mir' ... nicht wirklich meine Welt!

Diesen Unterschied zwischen Waren und Köln habe ich im Juli noch nicht erlebt ... da fällt mir morgens in Waren schon das Aufstehen schwer

6. Juli 2026

Da war das Entsetzen groß: Trumpf mischt sich bei der WM ein. Doch der Postillon hat's mit Humor genommen  ... und die Belgier haben die Amerikaner  mit 4 : 1 besiegt ...

5. Juli 2026

Da meine Gäste in Köln fast immer Wein trinken, kein Bier, kaufe ich immer seltener Bier. Doch irgendwann ist das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten. In diesem Jahr habe ich mehr als ein Dutzend Flaschen mit dem Haltbarkeitsdatum Oktober 2025 mit an die Müritz genommen. Zum Auftakt habe ich den Schnecken gestern 'Warsteiner' serviert. Mehr als drei  Dutzend Schnecken sind gierig ertrunken. Heute gibt 'Früh Kölsch'. Mal sehen, was die Schnecken dazu sagen! Auf ein Foto mit den toten Schnecken an dieser Stelle verzichte ich ... 

4. Juli 2026

Die Schnecken in meinem Garten haben nur die Hälfte meiner Zucchinis, Kürbisse und Dahlien befallen ... einigen geht's prächtig. So auch den Zucchinis - unten eine bei Sonnenschein. Bei Regen und über Nacht schließen sich die Blüten!

 3. Juli 2026

Heute die 3. Tour dieses Jahr nach Waren an der Müritz.  Der kürzeste Weg (Landstraße von Hannover 'Luftlinie' über Celle, Uelzen, Ludwigslust  und Mayenburg) war heute schneller als über Hanburg ... dort ist freitags Horror - Wochenend- und Berufsverkehr ... hier nur das Chaos rund um Celle ...

Erste Aktion in Waren, noch vor dem Auspacken  ... Schneckenbefall untersuchen! Mehr als ein Dutzend Schnecken habe ich auf frischer Tat ertappt! Und sofort hingerichtet!

2. Juli 2026

"Anja Plaschg, bekannt als SOAP&SKIN, zählt zu den markantesten Stimmen der europäischen Gegenwartsmusik. Sie erschafft einen unverwechselbaren Kosmos zwischen Pop, Kammermusik und Avantgarde, der sich jeder eindeutigen Genrezuordnung entzieht."  wie wahr! 2026 das 20-jähriges Bühnenjubiläum! Zuerst sah und hörte ich ein Konzert in der Kulturkirche in Köln-Nippes am 30. September 2009. Aus diesem Anlass kehrt sie, gemeinsam mit Schwester Evelyn Plaschg, mit einer Reihe ausgewählter Duo-Konzerte auf die Bühne zurück: 4. Oktober 2026 um 19:30 auf der Großen Bühne des Schauspiel Leipzig. Und ich werde dabei sein!!!

Gestern vor 216 Jahren gab es das erste Begräbnis "auf Melaten", dem Kölner Zentralfriedhof. Grund für mich heute endlich wieder einmal mein historisches Patengrab, das ich vor einigen Jahren habe restaurieren lassen, zu besuchen. Der Efeu klettert gern am alten Grabstein in alle Richtungen, auch der Kirschlorbeer wächst stärker als er soll und Berge von Lindensamen müssen beseitigt werden …  viel Wasser gab's und zum Schluss wieder der Eimer Rindenmulch zwischen die pflegeleichten und genügsamen Purpurglöckchen in den verschiedenen Farben

1. Juli 2026

Die Spritsubventionen sind heute weggefallen. Die Preise sind heute gestiegen … gestern der günstigste Dieselpreis war 1,68 €, heute gegen Mitternacht 1,89 €. Bis Donnerstagmittag sind noch Reduzierungen möglich. Ich werde Freitag gegen 11 h noch einmal tanken … auf dem Weg nach Waren an der Müritz. Ich lasse mich überraschen …

Der Spiegel veröffentlichte vor der WM eine Rangfolge … 1) Spanien, 2) Frankreich, 3) Argentinien,  …. 7) Deutschland … 11) Niederlande …köstliche Sprüche und Karikaturen gibt es inzwischen. Am besten gefiel mir die unten abgebildete Darstellung: Während die Italiener erst gar nicht zur WM fahren durften, haben die Türken das Sechzehntelfinale nicht erreicht. Und die Niederländer und die Deutschen sind jetzt ausgeschieden. Während die Italiener schon 14 Tage in der Sonne liegen können und die Türken auch schon eine Woche, stoßen nun die Holländer und Deutschen dazu … eine freundliche Darstellung.

30. Juni 2026

Die öffentliche Diskussion hat einen neuen 'Nebenkriegsschauplatz', das Ausscheiden der Fußball- Nationalmannschaft bei der WM. Über 80 Millionen Bundestrainer reagieren sich an Nagelsmann ab  ... "Muss ein Neuanfang her?" ... Dabei hat Italien gar nicht den Sprung zur WM geschafft und die Niederlande sind wie die Türkei ausgeschieden. Warum die Aufregung? 

Das war ja heute eine besondere Überraschung … eingeladen war ich zum Essen bei Ghazal und Sam, die mir ihre Lieblingsgerichte aus ihrer Heimat Iran vorbereitet hatten. Kenne sie seit gut 5 Jahren und darf sie bei der Integration begleiten. Überraschend ein Getränk mit Zitronensaft, Vanille, etwas Zucker, Rosenwasser und Basilikumsamen (oben rechts in der Collage).  Sogar die Eiskugel war speziell: sie enthielt eine leicht geöffnete Knospe! Die pürierte rote Linsensuppe wurde mit einem kleinen Schuss Zitrone verfeinert, dazu gab es eine Auswahl von Kräutern wie Minze oder Basilikum. Hauptgericht war Ghormeh Sabzi (ein traditionelles Eintopfgericht meist mit Lammfleisch, einer Kräutermischung einschließlich Spinat und roten Bohnen; dazu Reis mit einem Hauch gemahlener getrockneter Blüten) und Shirazi Salat. Eine großartige Überraschung!

29. Juni 2026

Peinlich, peinlich! Da bietet ich mich an, beim Ausfüllen von Online-Anträgen zu helfen … und schaffe es nicht???  Ich schreibe Buchstabe für Buchstabe aus Ausweisen und Formularen ab … und der Prüf-Assistent des Portals sagt: falsch! Und das bei wieder einmal 27° am PC. Das bringt mich doppelt zum Schwitzen.

Also erst einmal Lüften - bei Licht und offenen Fenstern = neues Leben für Mücken & Co. im Haus ...

Und dann ab 22.30 h das 'Sechzehntelfinale' Deutschland gegen Paraguay  ... nebenbei gesehen bis einschließlich Elfmeterschießen! Und auch da eine Niederlage zum Schluss. Auch ein wenig peinlich .. aber das eigentlich nur ein Spiel.

28. Juni 2026

Seit Wochen die sogenannte Flamingo-Revolution in Albanien. Der Grund: Das Projekt von Atlantic Incubation Partners, einem Unternehmen, das mit Jared Kushners Fonds Affinity Partners verbunden ist. Sie wollen aus einem Naturschutzgebiet mit Flamingos ein Mega-Ressort schaffen … die Beschwichtigungen des langjährigen Regierungschefs Edi Rama finden kein Gehör mehr. Ich bin gespannt!

Es waren nur einige Minuten Regen, von Gewitter keine Spur …  also keine Abkühlung. Meine Entscheidung steht fest. Eine Klimaanlage muss her. Früher war die Höchsttemperatur in meinem Arbeitszimmer 24°, dank kw70 und richtiger Lüftungstechnik. Aber wenn ich heute aufstehe und lüfte, dann steht das Thermometer bereits bei mehr als 25° … jetzt den dritten Tag hintereinander! Jetzt lese ich 28,2° und 65 % Luftfeuchtigkeit … das ist keine Perspektive. In der Küche habe ich heute noch mehr geschwitzt. Schließlich kommen kalte Gerichte wie Grillgemüse, Hähnchensticks & Co. aus dem Backofen …

27. Juni 2026

Meine Neuentdeckung des Wochenendes: Ein gewisser Father John Misty hat vor einem Monat die Single 'The Payoff" herausgebracht, originell, interessant. Mal reinhören, was er sonst noch so singt …

Und heute ist auch ein Geburtstag, mit dem ich eigentlich gar nichts zu tun habe. Die Vespa wird 80 Jahre alt. Aber mein Großvater, Peter Kirschbaum, Urkölner, fuhr Vespa bis ins hohe Alter. Aber als er mit seiner Vespa von einem Autofahrer angefahren wurde, hat er das nicht mehr lange überlebt.

Geplant war zu 'normalen' Zeiten ein Besuch des Tropenhauses im Botanischen Garten in Köln ... Probleme ahnte ich schon, weil zur Zeit extreme Temperaturen quälen. Doch im Tropenhaus selber ist die Dauertemperatur von 28°, im Sommer und im Winter. Im 'Urwaldbereich' allerdings mit 80 % Luftfeuchtigkeit! Im 'Wüstenbereich' allerdings 'staubtrocken'!

26. Juni 2026

Heute dann der von mir mit Spannung erwartete Ingeborg-Bachmann-Film …  "Stationen im Leben und Schaffen Bachmanns (auch ihre meist unglücklichen Liebesbeziehungen zu Männern wie Hans Werner Henze, Paul Celan und Max Frisch), ihr Aufwachsen entnehmen wir einem Interview, das fast geisterhaft aus einem Radiogerät kommt, dem Sandra Hüller lauscht, darauf folgt die TVAufzeichnung einer Lesung aus Bachmanns erstem Gedichtband Die gestundete Zeit, für die sie den Preis der Gruppe 47 erhielt. Und so vielgestaltig geht es weiter: Klug überlappend und elegant montiert, greifen all die verschiedenen Materialitäten immer wieder überraschend und doch verblüffend folgerichtig ineinander und erschaffen ein vielschichtiges Kaleidoskop, das weit davon entfernt ist, nur Wegmarken abzuschreiten," so die 'kino-zeit.de'. Und die Musik ist überwiegend von Anja Plaschg alias Soap&Skin, eine meiner Lieblingssängerinnen. Sie hatte bereits vor 10 Jahren im Film 'Die Geträumten' die Briefe von Bachmann vorgelesen. Beide Film beeindruckend!

Heute kam auch mit der Post ein Brief von meinem Kreditkartenservice: Offensichtlich gab es auffällige Umsatzanfragen … 'Verdacht missbräuchlicher Transaktionen' … Nun ist meine Kreditkarte vorläufig gesperrt. Gut zu wissen. Allerdings hatte ich mir schon gedacht, dass mein vergeblicher Kaufversuch eines sehr preiswerten Kühlsystems nicht ganz koscher war. Meine Mail an den Anbieter kam gar nicht an, weil der Adressat nicht bekannt war … daher dann der Spamfilter. Jetzt wird meine Karte erst einmal aus dem Verkehr gezogen, eine neue Karte dann in 14 Tagen ...

25. Juni 2026

Eigentlich hatte ich mir ja geschworen, nie wieder im Sommer Urlaub auf Sizilien zu verbringen. Das war 2006. Schon um 10 h morgens auf dem Rückweg von der Bäckerei total verschwitzt bei über 30°! Dann bin ich 2011 rückfällig geworden - die Klimaanlage in der Unterkunft … doch das war's dann. Nie wieder! Heute hatte ich einen erfreulichen Beratungstermin mit einer Flüchtlingsfamilie im Jobcenter Nippes. Um 10 h wieder im Auto: 32° ... und das war noch nicht alles! Wenn ich gleich ins Bett gehe, dusche ich vorher zum vierten Mal, mehrere Garnituren durchgeschwitzt. Und die beiden nächsten Tage nicht kühler, ganz im Gegenteil! Daher habe ich mir heute einen Ventilator zugelegt

Dabei war heute ein guter Tag: Nach der Proststa-Krebsdiagnose in der Woche vor Karneval und der sofort eingeleiteten Anti-Hormon-Therapie heute das Ergebnis: Die Therapie war erfolgreich, Krebs weg, Tumor-Marker CA19 bei 6,4 (normal < 34), CEA 1,7 (normal < 5) und CRP 1 (normal < 5), PSA 0,554 (normal < 3) … und Überprüfung im Oktober. Also weder 'Chemo' noch Bestrahlungen. Die Buchungen für Urlaub und Müritz- Aufenthalte standen zur Stornierung bereit … bleiben also bestehen!

24. Juni 2026

'Glück' und 'Pech' liegen nah beieinander. Vor zwei Wochen war ich mit zwei Flüchtlingen, die ich bei der Integration begleite, bei Wohnungsbesichtigungen … heute kam die Nachricht: Nasrin hat Glück gehabt, ist außer sich vor Freude, kann ihr Glück kaum fassen. Ich war gerade mit ihr dabei, ihre Ausweisverlängerung online einzugeben. Und Tadbeer ist unendlich traurig und hadert mit ihrem Schicksal. Sie hat die Nachricht in einer Bibliothek erhalten, in der sie sich täglich gut acht Stunden auf die B1-Prüfung vorbereitet …

Gerade wird ein offener Brief über die teils unzumutbaren Lebensbedingungen in Flüchtlingsunterkünften vorbereitet (beengte Wohnverhältnisse, fehlende Privatsphäre, mangelhafte Schutzstrukturen für vulnerable Personen sowie erhebliche gesundheitliche und soziale Belastungen). Anlass sind die geplanten Maßnahmen zur sogenannten „Wohnraumverdichtung“ bzw. „Optimierung der Belegung“ in Gemeinschaftsunterkünften für geflüchtete Menschen. Dazu dann demnächst mehr.

Heute der zweite 'tropische Tag' ... und es sollen noch 3 weitere folgen mit Temperaturen knapp unter 40° ... bevor am Sonntag ein Gewitter moderatere Temperaturen einleitet. In meinem Arbeitszimmer habe ich erstmals 27° erleben müssen.

23. Juni 2026

Schlimm, dieser Widerspruch: "Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag dazu verpflichtet, iranische „Menschenrechtsverteidiger und vor allem Frauen“ zu unterstützen. Doch statt echter Maßnahmen gibt es nur leere Worthülsen. Dabei hat Deutschland schon einmal gezeigt, dass es (auch) anders geht: Während der „Frau, Leben, Freiheit“-Proteste wurden mehrere hundert humanitäre Visa vergeben. Außerdem wurde ein bundesweiter Abschiebungsstopp für Iran erlassen, der Menschen vorübergehend davor schützte, dorthin zurückkehren zu müssen, wo Folter, Verfolgung und Hinrichtung drohten. Seit Anfang 2026 hat sich die Lage in Iran dramatisch zugespitzt. Trotzdem gibt es heute weder einen Abschiebungsstopp noch humanitäre Visa für schutzsuchende Iraner*innen. Das scheitert nicht an rechtlichen Hürden, sondern einzig am mangelnden politischen Willen der aktuellen Bundesregierung," so die Pressemitteilung von Amnesty International heute!

Heiße Tage nicht nur in Köln … dazu heute auch noch 'keine leichte Kost' in der Filmpalette:

"In den ersten Minuten von „Sechswochenamt“ vernimmt man das schwere Atmen von Lores Mutter, gefolgt von einem langen finalen Seufzer, der den Tod nach sich zieht. Was darauf folgt, ist kein klassisches Drama um das Abschiednehmen, sondern ein leiser, teils etwas spröder Film über das Danach, also den Umgang mit der sich einstellenden Leere sowie den Regeln und Zumutungen, mit denen sich die Hinterbliebenen zusätzlich auseinandersetzen müssen …  „Sechswochenamt“ begleitet die um ihre Mutter trauernde Protagonistin zwischen Überforderung, Sprachlosigkeit und stiller Einsamkeit. In reduzierten Bildern und langen Einstellungen erzählt Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin Jacqueline Jansen vom Ringen um Trauer in einer Welt, die sich durch die Corona-Pandemie immer weiter verschließt. Dabei richtet er den Blick auf zwischenmenschliche Risse und auf die von Magdalena Laubisch großartig verkörperte Hauptfigur, die versucht, sich ihren eigenen Weg durch eine emotional fordernde Zeit zu bahnen," so filmstarts.de. Keine spektakuläre Szenen, sondern realistischer Alltag - teilweise mit deutschem Untertitel, weil der Dialekt im westlichen Rheinland ungewohnt klingt.

22. Juni 2026

Es ist nicht viel übrig geblieben von dem, was Tadbeer M. nach ihrer Flucht aus Afghanistan mit nach Deutschland gebracht hat. Ihre Werke sind zerstört. Von März 2016 an studierte sie an der Kunsthochschule in Kabul bis 2019 (Bachelor of Arts), war dann bis zur Wiedermachtergreifung durch die Taliban dort Dozentin. Zum Beginn des Studiums hatte sie dieses 'Mixed Media' geschaffen (2016). Heute gibt es nur noch ein pdf.-Foto. Aber das hat Tillmann auf die Originalgröße für mich auf seiner 'Wundermaschine' entstehen lassen. Im Originalformat 50 x 60 cm. Frame ist der Name. Und der Originalhinweis: "This work is about the return of the Taliban and the loss of all hopes and dreams of the people of Afghanistan, especially women." Damals war sie 19 Jahre alt. Heute in Deutschland steht sie wieder am Anfang … aber es ist ein hoffnungsvoller Anfang nach allem, was passiert ist!

21. Juni 2026

Heute übrigens der 10. Jahrestag meines Umzugs ins Waldbadviertel! Ein völlig anderen Leben. Bislang über Jahrzehnte ein Leben in Altbauten mit ständigen Renovierungen, mit alten Strukturen usw. Jetzt auf der sicheren Seite der Energiewende (KW 70, Solar- und Photovoltaikanlage und E-Speicher), alles neu, alles praktisch… das hätte ich mir vorher nie träumen lassen!

Bis heute präsentierten "die 1000freund Gallery x Farina 1709" ausgewählte nationale und internationale KünstlerInnen mit Werken aus Malerei, Grafikdesign, Skulptur, Tattoo Art, 3D Printed Art, Digital Art sowie Live Performances und weiteren interdisziplinären Kunstformen in den Kunsträumen der Horbach Stiftung - wirklich eine gute Idee … Neben der Ausstellung ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Live-Paintings, musikalischen Performances, besonderen Sponsor-Präsentationen sowie weiteren exklusiven Specials und Überraschungen.

20. Juni 2026

Hatte ich gestern Abend noch in der Straßenbahnlinie 9 bei mehr als 35° geschwitzt, so ging es dann doch noch mit dem Gewitter auf 20 ° um Mitternacht zurück. Unten der Beweis ... Blitze in dunkler Nacht in einer Collage.

"Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar«," so die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, die heute vor 100 Jahren geboren wurde. Die NS-Vergangenheit war eines ihrer Themen - das zeigen die Briefe zwischen Bachmann und Paul Celan zwischen 1948 und 1967. Filmisch dokumentiert durch 'Die Geträumten' (2016) mit Anja Plaschg. Großartig. Nun folgt 'Ingeborg Bachmann - jemand, der einmal ich war' ab kommenden Donnerstag: "Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar." Bin gespannt!

19. Juni 2026

Habe ich richtig verstanden? Trump war der Frieden nach seinem Angriffskrieg so wichtig, dass er sich den ursprünglichen Status (freie Durchfahrt Hormus) mit 300 Mrd. Dollar Schadenersatz erkauft??? Und das auch noch nicht 'in trockenen Tüchern' … Die Amerikaner haben ihn gewählt, also zahlen sie auch für seine zahllosen Fehlgriffe. Immerhin hat in der Folge für mich der gesunkene Dieselpreis (heute vollgetankt für 1,63 €) auch etwas Versöhnliches …

Wenn ich eine solche Kritik zu einer französischen Komödie lese, dann darf nicht verwundern, dass ich nicht widerstehen kann: "Mit 55 Jahren genießt Anne (Sophie Marceau) erstmals die neu gewonnene Freiheit, seit ihre Kinder ausgezogen sind. Der Alltag gerät jedoch aus dem Gleichgewicht, als ihre 23-jährige Tochter Louise (Thaïs Alessandrin) nach beruflichen und privaten Rückschlägen wieder bei ihr einzieht. Das ungeplante Zusammenleben bringt unterschiedliche Lebensentwürfe und Erwartungen ans Licht. Kurz darauf folgt eine weitere Nachricht, die Annes Situation verändert: Ihr Sohn Théo (Victor Belmondo) teilt ihr mit, dass sie bald Großmutter wird. Zwischen dem erneuten Zusammenleben mit Louise und dieser neuen familiären Rolle verschieben sich Annes Perspektiven. Gewohnte Strukturen lösen sich auf, während sich neue Möglichkeiten und unerwartete emotionale Impulse ergeben. Angesichts dieser Entwicklungen muss Anne erkennt, dass Lebenspläne selten geradlinig verlaufen," so filmstarts.de. zu LOL 2.0    .... nicht überragend, aber Franzosen können Kino-Komödie!

18. Juni 2026

Heute tagte wieder der Arbeitskreis Willkommenskultur Köln. Neben Austausch und Informationsinput auch immer wieder Anstöße … Zuletzt die Entscheidung, dass die Diskriminierung afghanischer Flüchtlinge aufhört. Die von den Taliban nachweislich Verfolgten müssen nicht mehr zum afghanischen Konsulat, inzwischen von den Taliban geführt, um eine Verlängerung ihrer Ausweise zu beantragen. Eine kleine Entscheidung für einen geringen Teil der Flüchtlinge aus Afghanistan, aber für jeden einzelnen eine Erlösung vor Verfolgung. Fünf von ihnen begleite ich derzeit bei der Integration - und ich bewundere ihr Engagement!

Meine alte Comedy-Ikone, Gaby Köster, hat eine Ansage an alle AfD-Anhänger: 80 Prozent der pflegenden Menschen sind Ausländer. Heute wünscht sie sich, dass Politiker einmal einen Tag auf eine Pflege- und Intensivstation gehen sollten. „Dann würden sie sehen, was das für ein Knochenjob ist im Drei-Schichten-System und wer letztendlich darunter leidet. Sehr wahrscheinlich würden sie dann andere Gesetze machen“, so Köster. Auch an Wählerinnen und Wähler der AfD hat Köster eine eindeutige Botschaft. „An alle AfDler: 80 Prozent der pflegenden Menschen sind Ausländer – freut euch schon mal drauf.“

17. Juni 2026

Christoph Maria Herbst und Mala Emde machen 'Sommer auf Asphalt' zu einer originellen Komödie mit Tiefgang. Und es ist alles dabei: Familien- und Beziehungsprobleme, Unfall, Schwangerschaft, Krankheit, Liebe und Drama. Der Humor von Herbst ist bekannt, Mala Emdes Auftritt wird von filmstarts.de überschwänglich gelobt: "Sie schlägt sich nicht nur wacker, sondern gibt ihrer Rolle einen prächtig realistischen und gleichzeitig tragikomischen Schwung – vom temporeichen Auftakt bis zum beinahe besinnlichen Ende." Für mich ein Lichtblick - es gibt doch noch 'deutsche Komödie' … oben das Filmplakat.

16. Juni 2026

Der Niedriglohnsektor, ein beklemmendes Problem. Und das wird jetzt in einem Kinofilm thematisiert! Und das als gemeinsames Kino-Erlebnis mit einigen Flüchtlingen …  "Ständig muss Heike, die bald 60-jährige Objektleiterin einer Reinigungsfirma, ihre Auftraggeber bei Laune halten, mit diesem "Ich verstehe Ihren Unmut, aber…" Der Konkurrenzkampf ist gnadenlos, die unterbezahlten Reinigungskräfte schuften bis zum Umfallen und Heike ist zugleich Kollegin und Antreiberin, ein Konflikt, der sie zu zerreißen droht. Sabine Thalau, selbst erfahrene Objektleiterin, lässt in ihr großartiges Spiel eigene Erfahrungen einfließen, sie kennt die Härte des Geschäfts sehr genau und weiß, dass auf diesem Arbeitsmarkt Fairness, Menschlichkeit und Anstand unter die Räder geraten können. Regisseur Kilian Armando Friedrich ("Atomnomaden") geht dahin, wohin es kaum einen deutschen Filmemacher treibt, in den Niedriglohnsektor. Ihm gelang dort ein intensiver, auch erschreckender Film über Ausbeutung und was sie mit den Menschen macht, die sich ihr unterwerfen müssen,"  so Knut Elstermann, der 'Kino-King' von Radio 1 vom rbb. Und er gibt 5 von 5 Kinorollen … … oben das Kino-Poster, eine sehr gute Momentaufnahme ...

15. Juni 2026

Heute ein ganz ausgefallener Film … die Berliner Zeitung schrieb: "Publikum flieht reihenweise: Angela Schanelecs „Meine Frau weint“ quält im Wettbewerb. Markus Schleinzer überrascht mit „Rose“. Bei Angela Schanelec hingegen ist alles so spröde wie immer. Zwei deutschsprachige Wettbewerbsfilme in der Kritik." Mit der Kritik zu Rose hat sie recht, aber die zu 'Meine Frau weint' könnte differenzierter sein. "Man kann ihre Filme leicht als „hemmungslos verkopft“ abstempeln, aber eigentlich spricht aus ihren strengen Bildern und ihren noch strengeren Dialogen vor allem eine ungeheure Präzision. Dabei geht es oft um Kommunikation, beziehungsweise um das Scheitern derselben. Auch in „Meine Frau weint“ verstehen Personen einander nicht – trotz einer Sprache, die „klarer“ kaum sein könnte. Die Figuren sprechen in einem gleichbleibenden Tonfall, als wäre es eine Übungsaufgabe aus einem Theaterworkshop – und zwar in hochgradig konzentrierten Sätzen, die wirken, als hätte die Autorin zuvor mühevoll jedes überflüssige Gramm von ihnen abgeklopft." Das Fazit von filmstarts.de: "Eine meisterhafte, streng-minimalistische, auf eine betont akademische Art so poetische wie verspielte Erforschung von Sprache und Räumen. Wie bei allen Schanelec-Filmen werden aber auch hier viele bereits an der (vermeintlich) spröden Oberfläche (gnadenlos) abprallen." In diesem Jahr mein 50. Kinobesuch ... Oben das ausgefallene Film-Poster.

14. Juni 2026

Besuch im Kunstspeicher von Anja Brachmann in Groß Köthel ... heute stellte dort in der 2. Etage der Künstler  Harry Dose aus (in der Collage oben) - bin in ein Foto-shooting reingeplatzt ...

Mit 'Offene Gärten' war heute nichts möglich - es regnete ununterbrochen. Und als ich sah, dass es den Tag über durchregnen würde, da bin ich kurzentschlossen nach Köln gefahren ... nebenbei das 7 : 1 bei der WM verfolgt.

Das hätte ich nie geglaubt, aber der Dieselpreis - In Waren noch glücklich für 1,79 € getankt (vor 12 h), in Köln angekommen liegt der Preis plötzlich bei 1,69 €. Sollte wirklich Ruhe in den Nahen Osten kommen? Ich mag es nicht glauben …

13. Juni 2026

Heute und morgen 'Offene Gärten' in McPomm: angefangen habe ich im Kräutergarten von Burg Stargard (Foto oben). Weiter über Neubrandenburg, Carolinenhof bis Waren. Morgen geht es weiter ...

Interessant die unterschiedliche Verteilung von Migrantenteil auf der einen Seite und Verteilung der erfassten Straftaten auf der anderen Seite. Das hat mich in dieser Deutlichkeit überrascht! Aber für die Wähler der 'Alternative für Dumme' ändert sich nichts ... die Ausländer sind schuld, die Flüchtlinge,  auch wenn die Zahlen das Gegenteil belegen. Und was naheliegt: offenbar gibt es einen Zusammenhang zwischen Kriminalität und Stimmen für die AfD. Nur zu dumm ...

12. Juni 2026

In fast 30 Jahren ist mir ein Kleinod in McPomm 'durch die Lappen gegangen'. Erst von Freunden erfuhr ich davon. Und die fanden dann auch einen engagierten Fachmann: Hermann Behrens, Autor von "Ein Kleinod in der Mecklenburgischen Seenplatte. Die Jahn-Kapelle in Klein Vielen". Er ist Hochschullehrer in Neubrandenburg und eine der treibenden Kräfte des Vereins, der die Sanierung begleitet hat. Ganz überwiegend finanziert hat dies die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Unten in der Collage links die Rückseite der Ausgabe 1/2024 von 'Monumente'. In der Ausgabe 8/2014 kam der Spendenaufruf. Die Sanierung fand dann von 2016 bis 2022 statt! Und zum Schluss ein Gag. Als zufällig mein Name fiel, meinte Hermann Behrens: "Der Kirschbaum mit der Homepage?" Da war ich ja 'baff', als er sagte, er habe bereits ein Foto daraus kopiert und im 'Familien- und Dorfarchiv' abgelegt. So klein ist die Welt ... 

11. Juni 2026

Jahrelang wollte ich mir schon eine Ausstellung von Karl Rätsch anschauen. Er ist der ehemalige Ehemann von Dorothea Rätsch,  von der ich drei Terrakottafiguren erworben habe. Großartige, meist weibliche  Figuren. Dass ihr frühere Ehemann auch Künstler ist, wusste ich von ihren Erzählungen. Heute dann die große Ausstellung in Neustreltz ... alles außer Terrakotta! Unterschiedliche seltene Hölzer, Speckstein, Alabaster, Marmor und Bronze ... aber eine Preiskategorie über der von Frau Rätsch! Und das unter dem Thema "Von Zärtlichkeit bis Anklage"

10. Juni 2026

Der Garten an der Müritz wird immer 'dichter' ... eine Lampe an der Terrasse ist bald vom Wilden Wein komplett überwachsen. Das alte Thermometer ist unter dem Efeu verschwunden. Der Weg im Garten ist am Ende bald voll überwachsen. Ich liebe diese wilde Vegetation ... 

9. Juni 2026

Heute beginnt die Kür im Garten ... die wichtigen Arbeiten sind erledigt. Jetzt beginnt die Suche nach der Vielfalt. Ringelblumen, Löwenmäulchen ... bestimmte Naturkräuter lasse ich ohnehin ungestört überall wachsen: Borretsch, Topinambur, Gänsefingerkraut, wilder Majoran können sich überall frei entfalten ... so werden sich die vielen Insekten sicherlich wieder 'wie zuhause' fühlen.

8. Juni 2026

Verwirrung, Verwunderung, wieder ein Höcke-Interview, das die Welt deutet ... als wichtige Ursache für gesellschaftliche Polarisierung und Ost-West-Unterschiede: "Im Osten sind die Menschen noch Deutsche, im Westen haben sie über Jahrzehnte eine Ersatzidentität gefunden und haben sich von der amerikanischen Kultur völlig usurpieren lassen." Usurpieren bedeutet, etwas zu verdrängen und seinen Platz einzunehmen ... Nach den Plänen der AfD in Sachsen-Anhalt, dort die Schulpflicht abzuschaffen,  jetzt schon wieder diese Erkenntnis ... also nur Ostdeutsche können richtige Biodeutsche sein .. Satire?

7. Juni 2026

Wieder zurück an der Müritz  ... tolle Bilder der Natur, viel Gartenarbeit. Aber auch böse Feinde, die Nacktschnecken!!! Jetzt geht es ab sofort jede Stunde mit Handylicht zu den Hochbeeten, um Dahlien, Zucchinis und Kürbisse zu retten ... so oben auf dem Foto!

5. und 6. Juni 2026

Weinwanderwochenende mit Freunden in der Gegend von Saale und Unstrut - wie in jedem Jahr. Heute habe ich erfahren, dass es nach Kaatschen geht, 44 Autominuten von Weißenfels entfernt, wo ich am Wochenende wieder übernachte ...

Tolles Wetter, zünftige Verpflegung, nette Leute, leckerer Wein ... in einer pitoresken Gegend zwischen Burgen, alten Gasthöfen und wunderschönen Weinbergen ... was will man mehr!

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© Klaus Kirschbaum