Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln
Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln

An dieser Stelle notiere ich jetzt jeden Tag ein Thema, das mich bewegt, interessiert, geärgert oder gefreut hat, das mir begegnet ist ... 

Tagebuch 

11. April 2021
Vor dem heutigen Abstiegsduell in der Fußball-Bundesliga zwischen dem FC (Abstiegsplatz 17) und den Mainzern (Relegationsplatz 16) hat es viele kluge Worte im Sportteil von Tageszeitungen gegeben. Doch die Bedeutung dieses Spiels wird noch deutlicher, wenn im KStA am 10. April auf Seite 3 ganzseitig Wolfgang Niedecken über den "Fußball-Blues von Müngersdorf" zu Wort kommt ...  es geht um "Zusammenhalten", er sagt: "Unsere Stadt ist ein solidarischer Körper: Wir dürfen unsere Jungs jetzt nicht allein im Regen stehen lassen." 

Unglaubliche Worte - als hätten die aktuell zusammengekauften Spieler irgendetwas mit Köln zu tun ... Schon vor Jahrzehnten habe ich aufgehört, mir immer wieder neue Namen zu merken, die dann nach zwei oder drei Jahren wieder bei anderen Vereinen genannt wurden. 
Es ist in der Tat so, dass alle so tun, als lebten wir in der 60- oder 70-Jahren. Da gab es FC-Mannschaften, in denen Spieler jung angefangen haben. Und diese Spieler blieben bis zum Karriere-Ende dabei. Bin zwar nicht der große FC- oder Fußball-Kenner. Aber da gab es Mannschaften mit Spielern wie Overath, Löhr, Wilden, Flohe und wie sie alle heißen - aus Köln. Und da war Fritz Walter bis zum Ende der Karriere in Kaiserslautern oder Uwe Seeler bis zum Ende beim HSV.

Heute interessiert mich aber der Fußball nur noch, weil es beim Tippkick darum geht, gegen die Mittipper zu gewinnen ... Und in unserer Tippkick-Runde "Die Hand Gottes des BKaL" war ich heute der einzige, der auf einen Sieg der Mainzer gesetzt hat - das Tor zum 3:2 für Mainz fiel in der 91. Minute - es hatte bis zur letzten Spielminute (98 Min.) Bestand. Da werden wir morgen wohl wieder eine ganze Menge Kommentare zum Speil und zum FC lesen müssen ...

10. April 2021

Wieder einmal das alte Spiel ... eine Wohnungsbaugenossenschaft in Köln, die GAG,  lässt erst jahrzehntelang Mietwohnungen verkommen, investiert "null". Dann stellt man fest, dass Sanieren sich nicht mehr lohnt, da zu verfallen. Ob früher in der Bernhard-Letterhaus-Str. im Agnesviertel oder heute in der Steinmetzstraße in Köln-Kalk ... Also Abriss und moderner Neubau. Aus preiswerten einfachen Wohnungen werden neue teurere Wohnungen ...

... aber diesmal etwas Neues: "Ateliers frei" ist die Devise. Und an den Außenwänden darf gemalt und gesprayt werden - jeder ist ein Künstler, so die Devise. Aber es gibt einige Werke, die daran zweifeln lassen. Hier unten aber einige erfreuliche Ergebnisse ...

9. April 2021

Kaum ist am Rhein der letzte Schnee geschmolzen, da gehen auch schon die ersten ins Wasser. Heute war auch schon wieder die Hälfte der Campingwagen auf den Plätzen angekommen - sie hatten es ja alle rechtzeitig vor dem Hochwasser ins Trockene geschafft.

Und während des längeren Spaziergangs am Rodenkirchener Rhein hat Enkel Nils wieder durchgängig fest geschlafen und Kraft geschöpft, um seine Eltern in dieser Nacht wieder bis in die frühen Morgenstunden zu unterhalten.

8. April 2021

"Kunst an Kölner Litfaßsäulen" bedeutet, dass an 25 Säulen das Werk einer Künsterin gezeigt wird - z.Zt. ist es die Künstlerin Bärbel Möllmann. "Für ihre Aufnahmen verdunkelt Bärbel Möllmann die Zimmer einer Wohnung in Wien. Sie nutzt einen Vorhang, in dem eine Linse das Bild der Außenwelt auf die hinteren Wände projiziert. Totale Dunkelheit zwingt die Augen der Künstlerin zu geduldiger Aufmerksamkeit. Erst nach einigen Minuten ist sie im Stande, das Lichtbild zu erkennen und mit Hilfe einer Langzeitbelichtung aufzunehmen. Am Ende entsteht eine Addition von Bildern. Die Einrichtung der Wohnung vermischt sich untrennbar mit dem kopfstehenden Abbild der Stadtlandschaft, wie sie sich vor dem Fenster präsentiert. Als ob man zugleich in beide Richtungen blicken würde und dabei entscheiden kann, welchem Anblick die Aufmerksamkeit zugewandt ist, fesselt der Moment der Anschauung mit großer Unmittelbarkeit," so die Beschreibung zur Verwendung der 'Camera Obscura'  - eine jahrhundertealte Technik der Lochkamera. Hier am Reichensperger Platz vor dem OLG schon mit leichten Auflösungserscheinungen ... Vom 21. bis 30. Mai findet in Köln das Photoszene-Festival statt - bin gespannt!

7. April 2021

Man hätte es sich denken können, jetzt hat Amnesty ein düsteres Bild  veröffentlicht: "Millionen von Menschen waren im letzten Jahr massiv der Pandemie und ihren Folgen ausgesetzt, ohne dass Regierungen weltweit ihrer menschenrechtlichen Schutzpflicht ausreichend nachgekommen wären", erklärte der Chef von AI Deutschland, Markus N. Beeko. "Zahlreiche Staaten missbrauchten die Gesundheitskrise, um weiter rechtsstaatliche Prinzipien aufzulösen und Rechte einzuschränken, oder nahmen billigend den Tod von Menschen aus Risikogruppen oder dem Gesundheitssektor in Kauf." 

Gerade überbieten sich die CDU-Bewerber für die Kanzlerkandidatur in Vorschlägen zur Beendigung der Pandemie. Es sind pauschale Vorschläge, die leider in der Vergangenheit auch schon versagt haben.

Im Detail betrachtet liegen z.B. in Köln die höchsten Corona-Inzidenzzahlen in Stadtteilen wie Chorweiler, Meschenich und Vingst. Viele Menschen hier arbeiten in Berufen, die nicht ohne weiteres ins Homeoffice verlegt werden können, und leben in Wohnungen, die nicht genügend Kapazität bieten, um Job, Schule und Freizeit einer ganzen Familie vereinbaren zu können. Die Arbeitslosenquote liegt hier besonders hoch, auch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund ist überdurchschnittlich.

So werden bestehende soziale Ungleichheiten durch die Corona-Krise auf dramatische Weise weiter verstärkt. Je länger die Pandemie andauert, desto härter sind ökonomisch schwächere 'Veedel' wie diese in Köln davon betroffen. Und ein weiterer, ein 'strikter', ein 'harter', ein 'Brückenlockdown' usw. wird hier im Detail nichts ändern. 

Unten ein Foto von den Miniaturhäusern unter der Linie 13 'Escherstraße' am Gürtel. Heute waren wg. des Wetters die Bewohner nicht vor ihren 'Häusern' zu sehen, deswegen konnte ich ein Foto schießen. Sollte sich im Sommer die Gelegenheit bieten, werde ich versuchen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, um Näheres zu ihrer Situation zu erfahren.

6. April 2021

Nach dem gestrigen Gartenarbeitseinsatz bei 2° mit doppelter Hose und doppeltem Oberteil gab es heute morgen dann auch noch die Überraschung, dass es wieder geschneit hatte (die oberen Fotos der Collage). Da auch die nächsten Tage mit Temperaturen eher unter 5° zu rechnen ist, habe ich mich kurz entschlossen ins Auto gesetzt und bin nach Köln gefahren - auch auf der Autobahn munteres Schneetreiben. Und in Köln war die Situation auch nicht viel anders (unten rechts). Aber hier kann ich mich um die sonstigen Dinge des Lebens besser kümmern ...

5. April 2021

2°, meine Wetterapp sagt: gefühlt -4°, weil es so stürmt. Aber als wir bei der OGS in Teterow ankommen, schneit es nicht mehr. OGS heißt hier nicht 'Offene Ganztagsschule', sondern "Obst, Gemüse, Speisekartoffeln" - bis 1990 Umschlagstelle für landwirtschaftliche Produkte. Dieses Gelände und die Gebäude hat der "Jugendkultur-Verein forma-te" erworben; derzeit laufen ehrenamtlich  Sanierungsarbeiten. Zunehmend werden dabei Flächen frei für Grafitti ... siehe Foto-Collage unten.

4. April 2021

Angesichts zahlreicher Straßenkontrollen (Verbot Tagestourismus) habe ich mich entschlossen, mein Kölner Kennzeichen nicht provokativ zur Schau zu stellen. Wg. der Kälte und des eisigen Windes verging mir die Lust auf Gartenarbeit,  also habe ich einen Lesetag eingelegt. Nicht schlecht ... u.a. fand ich einen Artikel, dass die Inzidens in Portugal sogar von 1.200 auf 31 gesunken ist ... bei uns heute auch geringfügig. 

Das macht Hoffnung - habe etlichen Bekannten informiert, dass sie einen Termin Mitte Juni freihalten sollen - für 'Käse & Wein' ...

3. April 2021

Der dritte Putsch in Myanmar kam nach dem 82 %-Sieg der Demokratischen Partei bei den Wahlen im letzten Jahr. Nur das Militär will das nicht wahrhaben. Die Proteste sind friedlich, jeden Tag und jeden Abend. Trotzdem gab es am letzten Wochenende 114 Tote, darunter 7 Kinder.

Auch bei uns gibt es Proteste - heute sah ich im TV die Bilder der Querdenker-Demos. Ohne Mundschutz und Abstand, agressiv, Anmaßend und ohne Dialogbereitschaft. Kein Vergleich, das Gegenteil ...

Positiv die Ergebnisse von Rücksicht und Solidarität: In Portugal sinken die Inzidenzwerte in Monatsfrist von 800 auf 31 - alle machen mit ...

Nur diese positive Nachricht und solche Bilder unten lassen mich auf andere Gedanken kommen, Bilder vom Ufer der Feisneck und der Müritz bei windigen 8° und 'wechselnd bewölkt' - für ein schönes Foto muss ich die Sonne zwischen den Wolken abpassen...

2. April 2021

Wer hat schon als 'frischer' Großvater ein Geschenk bekommen - und dann auch noch ein solches: "Mein erster Kirschbaum" (-Enkel) ... Natürlich habe ich dann auch gleich das Spiel ausprobieren müssen und im dritten Spiel auch tatsächlich gewonnen ... gegen zwei Mädels (6 und 7) und einen Jungen (5). Und dann gab's auch noch 'Ostereier färben'! Aber für Gartenarbeit war es ohnehin zu kalt. Die nächsten Frostnächte sind vorhergesagt.

1. April 2021

Kein Tourist weit und breit, menschenleer ... und geringe Aussichten, dass sich daran in absehbarer Zeit etwas ändert. Stattdessen ist die Polizei unterwegs. Vorsichtshalber habe ich alle Unterlagen im Ordner dabei. Vom Kaufvertrag bis zum letzten Einzug der Grundsteuer ...

31. März 2021

Noch nichts geleistet, doch schon jede Menge Frühlungsboten. Besonders beindruckend wieder der Rhabarber ...

30. März 2021

Alle rechtlichen Voraussetzungen sind in diesem Jahr günstig - meinem Aufenthalt in McPomm steht nichts mehr im Wege ...

29. März 2021

Die Dachterrasse ist sommerfit. Die Bewässerung läuft wieder einwandfrei, der Regensensor wartet auf seinen Einsatz (unten neben dem neuen Fliederbusch), Dieses Jahr habe ich einfach noch einige Zucchinis und Kürbisse dazwischengesetzt (wie unten Mitte). Mal sehen, wie sie sich machen - und natürlich das gegenwärtige Garten-Highlight, die blühenden Rosmarinbüsche (unten rechts). Nicht zu vergessen: die stark sprießenden Pfefferminze (oben rechts). 

28. März 2021

Der Heimathirsch in Köln-Nippes ist sicherlich eine der originellsten Kneipen in Köln - vergleichbar z.B. mit der Weißen Holunder oder früher dem Lommerzheim und dem Weinhaus Kyffhäuser Keller. Irgendwann hatte ich Probleme mit dem dichten Zigarettenqualm in dieser Souterrain-Location. Und als das Rauchverbot kam, da hatte ich den Heimatkirsch gar nicht mehr auf der Liste ...

Jetzt, in Zeiten des Lockdown, punkten Kneipen mit besonderen Ideen - allen voran der Heimathirsch. 

"Wenn die Kneipe nicht mehr voll werden kann, muss die Kneipe eben nach Hause kommen! Die Idee: die Zuschauer genießen zu Hause eine kurzweilige Kneipenshow mit Comedy, Kabarett und Musik mit eigenen Getränken und wissenschaftlichen fröhlichen Tipps gegen die Krise! Gucken, trinken und zu Hause ablachen - jetzt endlich mit Eintrittskarte! Prost!"

Jeden Dienstag gibt es für 9,99 € einen Platz an der Theke oder für 14,99 € eine Sitzecke für mehrere Personen ... und kommenden Dienstag gibt es schon die 51. Ausgabe ... unten ein aktueller Screenshot bei Facebook. Bin wieder gespannt !

27. März 2021

Heute habe ich mir den zeitlichen Luxus erlaubt und bin in die Eifel gefahren - dort ist das Atelier von Gabriele Ludwig - unten einige der Werke, die mir gefallen - einen Platz an einer Wand werde ich sicherlich finden  ... 

Dass es jetzt in Köln wieder rückwärts geht - geschlossene Geschäfte ab Montag usw. wird mich in McPomm nicht stören, doch da gibt es jetzt auch wieder Ausgangssperren - von 19 oder 21 h bis morgens um 5 h? Habe da noch keine klaren Auskünfte bekommen. Aber werde das Auto demnächst packen ... habe hier die Gartenarbeiten fast beendet!

26. März 2021

Wie so oft liegen Glück und Unglück dicht nebeneinander. Aber der Tod eines alten Schulfreundes trifft mich sehr - zumal unser Klassentreffen vor einem Jahr coronabedingt erst einmal verschoben wurde. Es ist jetzt zu spät - unwiederbringlich!

Monate hatte Kieser-Training geschlossen - jetzt darf dort mit ärztlichen Attest wieder trainiert werden - mit ständigem Mundschutz, Desinfektionsmittel und -tüchern und allem drum und dran. Und mit ganz kleiner Besetzung. Es war nach fast 5 Monaten ein anstrengender Anfang, obwohl ich zwischenzeitlich täglich mit Hometraining 'dranbleiben' wollte ... Sonntag geht's weiter; zehn Übungen am Limit für je 120 Sekunden ...

Positiv war eine Nachricht von Die Brausen. Sie sind die lustige weibliche Musikgruppe aus der Südstadt und hier ihre Nachricht an die Welt:

Ahoi Ihr Landratten, 

wir haben uns nun sooo lange nicht gesehen, weder auf hoher See noch auf Landgang. Wir hoffen Ihr seid wohlauf und schlagt Euch tapfer durch die allgegenwärtige Flaute. Wir vermissen Euch alle sehr und genau dieses Gefühl hat uns dazu bewogen, eine spezielle und extrem brausige Flaschenpost an Euch auf den Weg zu bringen. Besucht einfach mal unsere Homepage: https://www.die-brausen.de/

Oder schaut auf YouTube: https://www.facebook.com/DIE.BRAUSEN/videos/1407895836230444 Viel Spaß mit unserem kleinen Gruß und auf ganz bald ⚓️?

Hier Auszüge aus unserem Trockendocklockdown:

Seit März 2020: +++Überall Flaute ++ Laune drei handbreit unterm Kiel +++ wann können wir uns endlich wieder zum Gesang zusammenfinden? +++ proben, singen, zusammen feiern – dürfen wir nicht mehr +++

Seit Januar 2021: +++ 27 Matrosinnen noch immer im Trockendocklockdown +++ Können wir auch virtuell zusammen singen? Wir tüfteln, planen,.. dann: „Klarmachen zum Entern +++

Seit Februar 2021: +++ Das Kombüsen-Orchester spielt für uns auf, eine Kompass-Stimme wird in virendichter Duschkabine eingesungen+++ Alle Matrosinnen nehmen ihren Gesang „verlassen, allein“ in heimischen Gewässern auf und funken die Gesangsspuren – selten synchron – an den Tonmeister Andi. Der mischt daraus einen richtigen Brausenchor! Unglaublich!!!

März 2021: +++ Endlich wieder ins Ornat schlüpfen– zumindest obenrum!+++  Filmaktionen in Kajüten, an der Waterkant, an Deck oder im Mastkorb,… mit und ohne Rum!+++ Filmmeisterin Marlene macht daraus einen Brausenfilm für uns! Wir sind selig! Sie kann gerne anheuern! Den Liedtext hat sie beim Schneiden jedenfalls gelernt. Brausend Dank an Andi und Marlene! Bleibt uns gewogen! Es grüßen 

DIE BRAUSEN – der einzigartig-seesüchtig-visuelle Frauen-Shanty-Chor in den virtuellen Weltnetzen!

Besucht uns gerne auf Facebook: https://www.facebook.com/DIE.BRAUSEN/

 ... unten die Brausen im Karneval auf dem Veedelzug in der Südstadt vor dem Severinstor.

25. März 2021

Das ist ja mal wieder eine Spitzenausgabe des ZEITMagazins heute: Die italienische Küche als Hauptthema! Italien war im letzten Jahr eigentlich reisemäßig unkalkulierbar und in diesem Jahr mache ich mir nicht wirklich Hoffnung. Doch die Biennale 2022 habe ich fest eingeplant. Ersatzweise kann ich mich aber mit italienischer Kost entschädigen - so wird bei mir jetzt jede Gemüsesuppe automatisch zu einer Minestrone. Und wenn ich jetzt Ricotta-Tortellini mit Frühlingszwiebeln lese oder Tatar vom Thunfisch mit Avocado oder Kalbshüfte mit getrüffelter Parmesansoße, dann kann ich wieder träumen von den wunderbaren Landschaften, den originellen Menschen und dem geschäftigen Trubel, von den tollen alten Ruinen und Gemäuern, von einzigartigen Geschäften, mittelalterlichen Kirchen, bunten Volksfesten und, und, und ... nur die anderen Touristen nerven natürlich. Aber denen kann man ja aus dem Weg gehen ...

24. März 2021

Heute war der erste Tag, an dem ich meine Shorts aus dem Schrank holen konnte ... Gartenzeit - es muss ja immer etwas Neues in den Garten, denn hier und da überleben doch einige Pflanzen nicht. Außerdem habe ich ja schon angefangen, Kürbis- und Zucchinisamen zu ziehen. Morgen geht es weiter ...

Nachdem ich einen Online-Termin ergattert hatte, um mir die Ausstellung Art Déco – Grafikdesign aus Paris ansehen zu können, habe ich mich heute morgen wieder mal Corona-testen lassen - ist ja jetzt Vorschrift. "Rankende florale Formen und strenge geometrische Elemente, kontrastreiche Farben, klare und zugleich verspielte Typografie – das Grafikdesign des Art Déco vereint das scheinbar Gegensätzliche. Kunstvolle Plakate, Illustrationen und Anzeigen spiegeln die großen Themen dieser Zeit: Die neue Werbung für Haute Couture oder Jazz, Tanz und technische Errungenschaften wie moderne Sportwagen – nicht zuletzt auch für Kriegs- und Staatsanleihen – entführt in die Illusion einer besseren und schöneren Welt," so die Ankündigung. Zur Zeit plant das Käthe-Kollwitz-Museum nur noch bis Freitag - dafür bis 20 h kostenloser Einlass ... bald mehr zu Art Déco hier ...

"Blut und Eisen" aus der Serie Nachtschicht ist der erste Film, bei dem Pandemie-Masken 'mitwirkten'; habe ich mir heute vorab in der Mediathek angesehen ... sehenswert, wird am 29. März im ZDF gesendet!

Köstlich: die beiden neuen Kommissarinnen (mit Migrationshintergrund), die, frisch von der Polizeischule, ihren Vorgesetzten (mit Migrationshintergrund) auf dessen fehlerhafte Semantik ansprechen.  

23. März 2021

Die Nachrichten heute morgen waren eher bedrückend, mit meinem geplanten Aufenthalt in meinem  Ferienhaus an der Mütitz scheint es wohl nicht zu klappen - wie im Vorjahr! Damals waren ausschließlich Menschen mit erstem Wohnsitz im Land akzeptiert worden - aus Ende März wurde Anfang Mai. Das war genau die Stimmung, die ich mich heute morgen empfing, als ich wach wurde: Ghostpoet mit Nowhere ti hide now und I grow tired bat dare not fall asleep.

Aber auch als Kölner habe ich es nun nicht mehr so einfach. Zutritt zu Museen, Ausstellungen, zum Nicht-Lebensmittel-Einzelhandel oder anderen Einrichtungen nur nach online-Anmeldung und mit Schnelltestnachweis. Nun ja ... heute war ich in der StageGalerie in der St. Apern-Straße. Unten von links oben im Uhrzeigersinn: Gabriel, Alexander Buss, MiegL und Georg Schnitzler ... von Gabriel (Gabriele Ludwig) muss ich mir mehr anschauen ... 

22. März 2021

Plötzlich kamen mehrere Messenger-Nachrichten ... "Bist du gehakt worden?" ... ich war offensichtlich  Opfer eines Phishing-Angriffs geworden. Schnell erfuhr ich, dass iich erst einmal mein Passwort ändern musste, dann war erst mal Ruhe. Aber etliche in meinem Bekanntenkreis hatte ich "infiziert" - sehr ärgerlich, peinlich.

Es gibt eben Leute, deren Lebensaufgabe ist es, Ärger im Netz zu verbreiten. Doch nicht nur Facebook-Nutzer bekommen Ärger ... Heute habe ich mehrmals diese SMS (unten) bekommen. Glücklicherweise habe ich zufällig von diesen SMS-Sorten gehört - sie machen den gleichen Ärger. Aber ich hatte ja auch nichts bestellt, da war ich mir sicher  ...

21. März 2021

Endlich der mehrmals verschobene Spaziergang 'Rheinbacher Waldrunde" ... vom Wasemer Tor zum Hexenturm in Rheinbach, dann am Eulenbach entland über die Pilgerroute zur Waldkapelle ... dann am Katharinenweiher entlang bis zum 'Nonnenpütz' und wie die versteckten Stellen alle heißen mögen ... 

Geregnet hat es zwar nicht, aber da, wo auch die Damen und Herren hoch zu Roß entlang ritten, war es schon Abenteuerspaziergang, ziemlich tiefer Matsch. Und auffallend war die Tatsache, dass doch ziemlich viele Leute auf der Route den Kölner Stadt-Anzeiger-Artikel vom 5. Dezember 2020 in der Hand hatten; Überschrift: "Wasser, Wald und verwunschene Wege".

Auf dem Weg zum Parkplatz kamen wir an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg vorbei - unten das Plakat für die abwesenden Studierenden. Die Studierenden, die jetzt ins dritte Semester kommen, die kennen die Hochschule nur online....

20. März 2021

Wer weiß, was die nächsten Lockdown-Schritte noch bringen werden ... deshalb habe ich heute die Gelegenheit genutzt und die Galerie 68elf (Gottesweg 102) besucht und gleich nebenan das Atelier von Agii Gosse (Foto unten) ... unter Hygiene-Bedingungen wie es sich gehört.

Als ich heute Hurt von Johnny Cash im Radio hörte, musste ich noch einmal den Text durchgehen - Hurt ist das einzige Stück von Cash, das ich immer wieder gern höre ... kein Country, denn ich mag weder Honky Tonk, Nashville Sound oder Rockabilly usw. Aber Hurt ist anders, eine besinnliche Weise, die wirklich versöhnlich wirkt, und tragisch. "Könnte ich nochmals anfangen von vorn, Millionen Meilen entfernt, Ich bliebe mir treu, Ich fände einen Weg". Die letzte Videoaufnahme von Cash vor seinem Tod 2003 ist schon echt beeindruckend! Er wirkt hier wirklich unglaublich alt und ziemlich am Ende. Aber durch die Rückblenden wird es eine echte Komposition.

19.  März 2021

Heute haben sich die jungen Klimaschützer wieder zu Wort gemeldet. Das erinnert wieder an "alte Zeiten", als jeden Freitag Demos stattfanden ... Mal eine andere Nachricht als solche zum Thema 'Corona'.

Dabei waren sicherlich viele Kölner geschockt, denn die Friseure und andere nicht systemrelevante Berufstätige müssen ihre Aktivitäten ab Montag wieder einstellen. Dabei haben viele vielleicht übersehen, dass es wieder Frühling wird ... hier unten einige Schnappschüsse aus dem eigenen Garten.

Neu kennengelernt habe ich heute zufällig Octave Noire mit Un Nouveau Monde, ein tolle Entdeckung!

18. März 2021

Ein Impftermin ist nach wie vor außer Sichtweite. Umso erfreulicher, dass man sich wenigstens einmal in der Woche testen lassen kann ... beim Discounter wollte ich mich ja nicht auch noch in eine Schlange stellen, um anschließend zu erfahren, dass die Ergebnisse oft unzutreffend sind. Erfreulich, dass es nun diesen Test gibt ... da hat man doch ein besseres Gefühl. Zur Einreise nach McPomm werde ich mir noch mal ein aktuelles Testergebnis besorgen. Man kann ja nie wissen - schließlich gab es ja schon vor einem Jahr riesige Probleme für "Fremde", um ins Ferienhaus zu kommen ...

17. März 2021

Nicht jeder kennt Sarah Bosetti - Hörer von Radio 1 vom rbb auf jeden Fall. Eintagssiege  ... der skurrile Kosmos von Sarah Bosetti!  Auf nach Mallorca! so heißt die heutige Folge ... dazu muss man wissen: "Sarah Bosetti findet Feminismus anstrengend und ist zugleich eine der präsentesten und witzigsten feministischen Stimmen auf Deutschlands Kabarettbühnen. Hasskommentare werden bei ihr zu Liebeslyrik, Misogynie zur Pointe und irgendwo dazwischen wird das Patriarchat zu Poesie."

Die ersten Museen haben wieder geöffnet. So habe ich dann doch noch die Chance bekommen, die Ausstellung "Nachbarn. Täterschaft. Mitläuertum. Widerstand" zu besuchen und meinen Fragen nachzugehen: "Wie konnte es sein, dass so viele 1945 behaupteten, dass sie von nichts etwas gewusst haben" oder "Worauf beruhte die Macht der Nationalsozialisten?" ... darauf gibt die Aussetellung Antworten: So z.B. das historische Foto unten aus dem Jahr 1938. Damals haben riesige Menschenmengen tatsächlich Beifall geklatscht, als die Nazi normale jüdische Bürger zwangen, die Bürgersteine zu schrubben. Es gab sie alle, die Überzeugungstäter, die Opportunisten, die Konformisten und die Dissidenten. In der Nachbarschaft ...

16. März 2021

Keine Nachrichtensendung heute ohne Rückblick auf "ein Jahr nach dem ersten Corona-Lockdown" ... eigentlich ist mir das alles noch gut im Gedächtnis, daher habe ich mir erlaubt, die letzten Folgen des Krimis "Die Toten von Marnow"  vorab in der Mediathek zu sehen - toller Krimi, der morgen gezeigt wird. Und zu meiner Überraschung ... einige Handlungsorte kamen mir sofort bekannt vor, so auch die uralte Feldsteinkirche aus dem 12. Jh. in Dambeck bei Röbel, die ich in den letzten Jahren vor und während der Sanierung besucht habe ... nur der Friedhof war für den Dreh gefaked ... aber das ist ja schnell wieder hergestellt. Heute liegt die Kirche nicht mehr im Zentrums des Ortes ... nach der  Zerstörung der Kirche und des Dorfes im 30-jährigen Krieg ist der Ort einen km weiter südlich wieder aufgebaut worden.

15. März 2021

Seit genau 10 Jahren, seit dem 15. März 2011, tobt der Bürgerkrieg in Syrien - und immer noch wenig Hoffnung auf einen nachhaltigen Frieden. Diese nackten Zahlen aus UN- und Unicef-Veröffentlichungen zeigen das ganze Elend:

  • "11 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe ... befinden sich in einer humanitären Notlage und sind auf Schutz- und Versorgungsmaßnahmen angewiesen. Tendenz: steigend.
  • 42 Prozent der Krankenhäuser sind nicht voll funktionsfähig ...
  • 640 Angriffe auf das Gesundheitssystem sind dokumentiert ...
  • 5,6 Millionen Flüchtlinge haben Syrien verlassen ...  Auch innerhalb Syriens sind mehr als 6 Millionen Menschen auf der Flucht.
  • Eine halbe Million Todesopfer forderte der Bürgerkrieg bisher
  • 4,8 Millionen Kinder kennen nur den Krieg: Gewalt, Elend und Tod. Viele syrische Kinder kennen nichts anderes als das, denn sie wurden in den Krieg hineingeboren. Seit 2011 kamen nach Angaben von Unicef 4,8 Millionen Kinder in Syrien zur Welt.
  • 723 Angriffe auf Schulen und Lehrende:
  • 5,7 Millionen Menschen ohne schützende Unterkunft
  • 12,4 Millionen Menschen hungern ... "

Mehr als diese Zahlen muss ich nicht schreiben. Es eine der großen Katastrophen dieser Tage. Ich persönlich fühle mich mit drei Famlien verbunden, die ich in den letzten 5 Jahren kennengelernt habe und die ich seit dem bei der Integration begleite. Von ihnen kenne ich viele kleine Details über ihre Probleme seinerzeit im Bürgerkrieg, auf der Flucht hierher und jetzt bei Ankunft und Einleben. Es ist für die meisten noch ein langer Weg, bis 'Normalität' eintritt. Je jünger sie sind, desto einfacher wird es ...

14. März 2021

Es ist genau ein Jahr her, dass meine Photovoltaikanlage installiert wurde. Ein tolles Ding - gut 3 MWh hat sie 'erwirtschaftet'. Zwei Drittel davon wurden ins Netz eingespeist (mit bescheidenen Erlösen in Höhe von 9,77 Cent je kWh) und wenn die Sonne untergegangen war, dann musste teuer zugekauft werden (26,5 Cent je kWh). Das hat sich seit Oktober geändert, denn jetzt wird erst der E-Speicher gefüllt, bevor etwas ins Netz geht. So werde ich von Mitte April bis in den Oktober hinein wohl keinen Strom zukaufen müssen.

Das 'Superwahljahr' hat gut angefangen - die AfD hat in Baden-Württemberg jeden dritten Wähler verloren, ebenso in Rheinland-Pfalz. Glück gehabt hat die CDU - die Masken- und Korruptionsaffären waren ihren Briefwählern noch nicht bekannt - wg. Corona stieg ihr Anteil in Südwesten auf 50 % - die Verluste der CDU wären sonst wohl noch deutlicher ausgefallen ...

13. März 2021

Kein Rasen aus den Niederlanden für Katar-WM. "Wir wussten, dass es während der Arbeit Todesfälle gab, aber wir wussten nicht, dass es ungefähr 6.500 sind", sagte Managerin Gerdien Vloet dem lokalen Radiosender 1Limburg. Man finde es unverständlich, dass die Fifa nicht eingreife. Hendriks Graszoden hat bereits für große Turniere den Rasen gestellt. Für Katar lehnt Hendriks den Auftrag ab – auch weil dort beim Stadionbau Tausende Arbeiter starben. Und bereits im Februar hat das niederländische Parlament entschieden, dass Königshaus und Ministerpräsident nicht das Turnier besuchen dürfen, so ZEITonline.

Dass meine gepante "Rheinbacher Waldrunde" heute zum zweiten Mal verschoben werden musste, hing nicht mit dem Hagelschauer in der Mittagszeit zusammen. Aber froh war ich dann doch ... Der nächste Versuch folgt bald.

12 März 2021

Großartige Ausstellung - vor allem, wenn man sie mit der Vorstellung besucht, dass Warhols Schaffen in eine Zeit "tiefgreifenden gesellschaftlichen, politischen und technologischen Wandels" fällt, in der er Kunst neu definierte, so das Intro. Ein dickes Lob dem Beiheft, das genial durch die Ausstellung führt. Ob die Ausstellung aber wirklich schon im Juni enden kann, bezweifele ich - bei der Nachfrage ...

11. März 2ß21

In den letzten Tagen ist ein kleiner Zoff innerhalb der SPD überlagert worden von den Geschichten der Maskenbeschaffung und der Provison von CDU- bzw. CSU-Abgeordneten. Es geht bei der SPD um Identitätspolitik. Thierse warnt in einem FAZ-Gastkommentar vor der 'Verzwergung' der SPD durch die Hinwendung zur Identitätspolik. Dagegen sähen viele normale Menschen 'ihre Lebensrealität nicht mehr gespiegelt in der SPD'. Darüber kann man diskutieren.

Dumm nur, wenn eine unsägliche SPD-Vorsitzende (Esken) und einer ihrer Stellvertreter (Kühnert) in einem Schreiben an Mitglieder der LGBT-Community sich von den "Aussagen einzelner Vertreter*innen der SPD zur sogenannten Identitätspolitik" distanzieren und von einem "Rückwärtsgeandtes Bild der SPD" sprechen - gemeint ist Thierse. Nur erfreulich, dass fast alle Reaktionen in der SPD positiv für Thierse waren.

Von den Problemen, mit denen ich heute in der Flüchtlingsarbeit konfrontiert war, kann ich zwar hier nicht berichten, doch dass man als gesetzlich versicherter Flüchtling nach einer Überweisung des Hausarztes wegen akuter Schmerzen an einen Orthopäden einen Termin erst im November 2021 bekommt, das hat mich überrascht. Wie so manches, was man erfährt, wenn man etwas mehr in der Thematik steckt.

10. März 2021

Meinungsfreiheit ist typisch für eine Demokratie, daher darf ein den Querdenkern nahestehendeHNO-Arzt sagen, dass Corona nicht gefährlich ist, wohl aber Kindermasken tödlich. Und das AfD-Mitglied Bauer darf sagen, dass die Corona-Impfstoffe vergleichbar sind mit Zyklon B - damit haben die Nazis in den KZ Juden umgebracht. Nun soll er aus der AfD ausgeschlossen werden ... warten wir ab.  Aber erst, wenn man Hass und Hetze raushaut wie Attila Hildmann, dann passiert etwas: Ermittler werfen ihm unter anderem Volksverhetzung, Beleidigung, Bedrohung und öffentliche Aufforderung zu Straftaten vor. 

Da lobe ich mir doch so außergewöhnliche Verkehrsschilder wie das am Rodenkirchener Rhein, dort, wo ein Kanuverein seine Boote zu Wasser lässt, wo die Ruderer einen Fußgänger- und Radweg kreuzen müssen. Das hat doch mal "Hand und Fuß".

9. März 2021

Zum Abschluss des gestrigen internationalen Frauentages habe ich mir in dieser Nacht in der ARTE-Mediathek Thérèse Raquin angeschaut, die dritte Verfilmung (1953) von Émile Zolas Roman aus dem Jahr 1867 ... mit Simone Signoret. Aber noch interessanter als weibliche Charaktere war vor allem am Anfang alte Kulisse ... 

Viele unterschiedliche Themen sind im Umfeld des 8. März angesprochen worden, u.a. auch die Frage nach der Repräsentanz von Frauen in Kommunalparlamenten (in: ZEITonline). Die Verteilung ist extrem unterschiedlich: Schlusslicht ist das baden-württembergische Rottweil mit 10,6 % Frauenanteil im Jahr 2019, Spitzenreiter mit fast ausgeglichenen 48 % ist Ulm - ganz vorn auch Köln mit 42 %. Der Grund ist einfach: Wo AfD bzw. CDU stark sind, gibt es natürlich wenige Frauen in Kommunalparlamenten, wo SPD, Grüne und Linke dominieren, ist der Anteil höher - schon weil sie paritätische Listen aufstellen.

8. März 2021

25 Litfaßsäulen in Köln werden regelmäßig für ca. 3 Monate von einer Künstlerin oder einem Künstler gestaltet. Derzeit ist es die Kölnerin Tamara Lorenz, deren Idee auf den ausgesuchten 25 Litfaßsäulen zu sehen ist, unten die Säule am Reichenspergerplatz vor dem OLG.

"Es ist eine sehr aktuelle und auch persönliche Arbeit," erläutert die Künstlerin. "Repeatrepetition ist eine Art gedankliches "Mise en Abyme", also ein Bild im Bild, unendlich und ohne Boden. Es verdeutlicht die frustrierte Resignation von Lorenz gegenüber den politischen Verhältnissen und der Unfähigkeit, auf globale Ereignisse zu reagieren. Gleichzeitig spielt sie auf den derzeit weit verbreiteten politischen Populismus an." ... so erklärt Tamara Lorenz lt. Pressemitteilung der Stadt Köln:

"Trump, Putin, Bolsonaro oder auch Parteien wie die AfD wiederholen stetig ihre inhaltsleeren Behauptungen. Und diese Wiederholung der Wiederholung manifestiert sich als Wahrheit in der Realität, wird zur Tatsache." Bin auf ihre nächsten Ideen gespannt. 

Ansonsten war heute der internationale Weltfrauentag, der als Radioday am Internationalen Frauentag auf radioeins für mich den ganzen Tag akustisch präsent war. Mir kam es vor wie ein neuer Muttertag ... Themen wie "Woher stammt unser Mutterbild?" oder "Was ist eigentlich eine gute Mutter?" hätten auch am herkömmlichen Muttertag besprochen werden können. In Berlin ist der 8. März jetzt auch gesetzlicher Feiertag - zugegeben: der herkömmliche Muttertag war ja auch nur eine Erfindung der Blumenhändler ...

7. März 2021

Viele streiten sich, wer versagt hat, was richtig und was falsch ist ... aber einige weniger sinnvolle Maßnahmen, wie die Schließung von Museen, Zoo & Co., werden aufgehoben - obwohl unsere Propheten vor der 3. Welle warnen. Aber das ist ein anderes Thema.

Den Anfang wird in Köln das Museum Ludwig machen: Ab Dienstag öffnen sich wieder die Tore. Und ich habe online ein Ticket für den 12. März bekommen - allerdings ganz früh morgens, ein "2-Stunden-Zeitfenster-Ticket" für einen Einbahnrundgang bei Andy ... 

6. März 2021

Im linksrheinischen Köln ist heute ein besonderer Tag - am 6. März 1945 erreichten die Amerikaner den Dom, das linksrheinische Köln und seine noch 20.000 in Trümmern hausenden Einwohner waren von den Nazis befreit. Die hatten sich auf die andere Rheinseite verzogen und die letzte Rheinbrücke gesprengt. Daher mussten die rechtsrheinischen Kölner mehr als fünf Wochen auf ihre Befreiung warten; da hatte sich das Leben linksrheinisch fast schon wieder normalisiert ...

Heute erinnert eine Ausstellung im Stadtmuseum an diese Zeit - und das Museum ist derzeit noch geschlossen. Aber eine tolle Idee führt dazu, dass an vielen Stellen in Köln jetzt (kleine) Plakate an diese harten Zeiten erinnern - siehe unten. Die Ausstellung im Stadtmuseum ist jetzt bis zum 18. April verlängert worden ...  notfalls einfach mal auf die Plakate achten.

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© Klaus Kirschbaum