Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln
Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln

Mai 2021

31. Mai 2021

Heute eine Überraschung: ein Vogelnest neben dem Haus. Es seien Amseln, so Mario aus Mexiko. Er kenne die Eier noch aus seiner Kindheit in Italien ... mal gespannt, ob sie angesichts der Raubtiere hier überleben können.

30. Mai 2021

Eigentlich alles etwas 'verunkrautet'. Aber ein Rhabatber, der geschossen ist, hat auch etwas Besonderes, oder?!

29. Mai 2021

McPomm lässt "Auswärtige' wieder einreisen ... nun kann also der Sommer beginnen!

28. Mai 2021

Vermutlich waren es drei Viertel der Herero und die Hälfte der Nama, die zwischen 1904 und 1908 in Namibia durch Verdursten oder in Konzentrationslagern gestorben sind. Im ehemaligen 'Deutsch-Südwestafrika' befehligte Lothar von Trotha die Truppen des Deutschen Reiches. Es war der erste Genozid im vergangenen Jahrhundert.

Lange vom Nachfolgestaat dementiert, jetzt aber:

"Im Lichte der historischen und moralischen Verantwortung Deutschlands werden wir Namibia und die Nachkommen der Opfer um Vergebung bitten", kündigte Maas an. Ziel sei es gewesen, "einen gemeinsamen Weg zu echter Versöhnung im Angedenken der Opfer zu finden." Ein mutiger Schritt, anerkennenswert, auch wenn überfällig. Da sollten andere folgen ...

In Köln macht sich unterdessen wie andernorts Optimismus breit - wie hier gegenüber von St. Gereon an den Fenstern von 'Klosterfrau-Melissengeist' ...

27. Mai 2021

Überraschende Nachricht gestern aus Schwerin: Zweitwohnungsinhaber dürfen (wie Dauercamper und Bootseigner) vom Wochenende an wieder ins Bundesland Mecklenburg-Vorpommern einreisen, statt zum 7. Juni, so die bisherige Planung. Bisher war das nur den Einheimischen aus McPomm erlaubt. Die Inzidenzzahlen sind aber jetzt so rasant gesunken, dass der Druck auf die Landesregierung in Schwerin immer größer wurde, vor allem, nachdem Schleswig-Holstein der Tourismus wieder voll auf Touren ist.

Und pünklich kamen heute die ersten Einladungen und Infos zu Veranstaltungen in den nächsten Tagen. Unten die Einladungskarte von Wilfried Duwentester mit dem Hinweis "Ausstellungseröffnung & Weltpremiere" in der Kunstkapelle Remplin am 5. Juni. Auch wenn er auf die 80 zugeht, so bleibt sein Motto wie bisher: I know, it's only rock'n'roll, but I like it  Damit ist auch klar, welche Musik in dem historischen (innen achteckigen) Bau zu hören sein wird - wie vor Jahren bei seiner Ausstellung in der Schlossruine in Dargun!

26. Mai 2021

Heute legt Amnesty International (AI) noch einmal nach mit einer Urgent action (UA):

SETZT EUCH FÜR ROMAN PROTASEWITSCH UND SOFIA SAPEGA EIN!  Ziel der UA ist das Herstellen von Öffentlichkeit. AI nennt die Adressen von Verantwortlichen, hier die der Botschaft von Belarus sowie die des Generalstaatsanwalts, nennt die Hintergründe und schlägt Formulierungen vor für eine Mail o.ä., um den Angeschrieben zu zeigen, dass politisch Verfolgte in der Öffentlichkeit stehen. Zu jedem Fall gibt es für die interessierten UA-Mitstreiter auch in der Folgezeit Berichte über den aktuellen Stand im jeweilige Skandal. Und wer sich dauerhaft bei UA engagieren möchte, der kann sich regelmäßig Action-Vorschläge zuschicken lassen. Heute per Mail ist das nun denkbar einfach - früher ging das noch meist nur mit Luftpost ...  Gern würde ich ja Querdenkern und anderen Verwirrten, die für "ihre Rechte gegen die Corona-Maßnahmen" auf die Straße gehen und sich für Märtyrer halten, die Zustände in den Diktaturen vor die Nase halten. Aber ich kenne solche Menschen ja nur aus dem TV.

Im heutigen Auf und Ab, Sonne und Regen konnte ich mir nicht verkneifen, einige Fotos zu schießen und in den Status bei Whatsapp, Facebook und Instragram zu stellen ...

25. Mai 2021

Für den 26 Jahre alten belarussischen Oppositionellen Roman Protassewitsch begann am Sonntag ein Alptraum. Nachdem er aus dem Flugzeug geholt wurde, muss er nun mit allem rechnen - schließlich ist Weißrussland der letzte Staat in Europa, in dem immer noch die Todesstrafe vollstreckt wird.

"Protassewitsch ist seit Langem ein scharfer Kritiker von Lukaschenko, der Belarus seit 1994 mit eiserner Hand regiert. Mit 17 wurde der Regierungsgegner schon einmal festgenommen, weil er zwei Lukaschenko-kritische Gruppen im russischen sozialen Netzwerk Vkontakte betrieben hat. Er sei damals so schwer zusammengeschlagen worden, dass er drei Tage lang Blut im Urin hatte, berichtete der Aktivist damals. „Sie haben mir gedroht, mir ungelöste Mordfälle zur Last zu legen.“ Danach studierte er Journalismus und arbeitete für den Radiosender euroradio.fm," so der Focus

Seit zwei Jahren lebt er in Polen und in Litauen im Exil, nun ist er einer von mehr als 400 namentlich bekannten Regimegegnern, die Haft sitzen. Über den russischen Nachrichtenkanal Nexta hatte er 1,2 Mill. Leser, über den Telegram-Kanal @belamova weitere 260.000 Abonnenten. Hier unterstützte er bislang die Oppositionellen in Belarus, informierte über Behördenwillkür und Polizeigewalt.

Nun warten wir gespannt, ob und wie sich die EU gegen den Despoten zur Wehr setzt ...

Keine Chance haben alte und neue Gemäuer gegen die Natur, die immer bestrebt ist, sich verlorenen Raum zurückzuholen: an einem halb verfallenen Speicher in Gremmelin (bei Teterow in McPomm) diese Sonnenblume oder auf dem Parkdeck von Kaufland in Köln-Merheim diese kleine Birke ...    

24. Mai 2021

Radio 1 vom rbb widmete Bob Dylan zum 80. Geburtstag am Pfingstmontag von 9 bis 21 h eine 12-Stunden-Sondersendung: "Er ist lebende Legende, Literaturnobelpreisträger und einer der größten SingerSongwirter unserer Zeit. Viel ist über Bob Dylan geschrieben und gesprochen worden und dennoch bleibt er ein Rätsel, eine Projektionsfläche. Sein Privatleben hält er konsequent unter Verschluss und genauso konsequent folgt er seinem eigenen Kompass. Dylans Kernbotschaft lautet: Folge deinem Kompass! Geh deinen Weg, wohin auch immer er dich führt, egal was andere davon halten. Es ist der Weg der Freiheit!"

Es war nicht leicht für mich - schließlich sagt selbst Bob über sich, dass er eine schlechte Stimme hat. Doch die Fans haben sich offensichtlich damit arrangiert´und konzentrieren sich auf andere Werte - schließlich hat er sogar den Literaturnobelpreis bekommen - und ihn dann nicht abgeholt!

Eine starke Geste ... 

Typisch für den Künster Bob Dylan ist, dass er zunächst selber einen Song veröffentlicht hatte; dann coverten andere Künstler den Song und schafften damit einen weltweiten Nr.1-Hit. Hier das Beispiel:

'Mr Tambourine Manveröffentlichte Dylan im Januar 1965, im April die Byrds das Cover - es wurde die Nr. 1 in UK und US, Nr. 2 in Deutschland.

Nach einiger Zeit habe ich mir dann zeitgenössische Oldies angehört ...  aus meiner spotify-Playlist.

Unten meine neueste Errungenschaft im Garten - im Herbst gepflanzt und jetzt den Namen vergessen!

23. Mai 2021

Pfingstsonntag unter Pandemiebedingungen, Jahrestag des Grundgesetzes - beiläufig in den Medien erwähnt - und dazu viele Urlaubsgrüße ... Zeit also, um selber ein wenig Urlaub zu spielen. Heute kein Regen, daher optimale Bedingungen für eine längere Radtour im Rechtsrheinischen. Angekündigt war, dass seiLeise mal wieder was Neues in den öffentlichen Raum (in Köln-Mülheim) gestellt hatte. 

Auf der Suche kam ich u.a. am Bild einer jungen Frau vorbei, die von einer Ziegelsteinmauer mitteilt, dass sie auf der Suche nach dem normalen Leben nach der Pandemie sei ...  Und dann der Rheinpark - ich wusste gar nicht, dass die alte Bimmelbahn da noch ihre Runden dreht. Gefragt wie eh und je. Und tatsächlich habe ich ein neues Werk von seiLeise gefunden; aber nur, weil ich einige Leute sah, die etwas fotografierten ... Auf der Rückreise habe ich mich dann auf die Suche nach der Kultkneipe LIMES gemacht (unten rechts) und nach der Ranzeria ... scheint, dass die beiden überleben werden ...

22. Mai 2021

Gelegentlich komme ich am Atelier-Theater in der Roonstraße vorbei ... früher gern besuchter Theaterort, derzeit Test-Station. Aber es geht bald weiter:

Heute bekam ich das neue Programmheft für das 2. Halbjahr 2021 zugeschickt - ein Sonderservice für die 'Freunde und Förderer des Atelier-Theaters'. Mit einem bescheidenen Jahresbeitrag tragen die zahlreichen Freunde und Förderer die Jahresmiete ... und ermöglichen so eigentlich ein sorgenfreies Theaterleben - doch unter Pandemiebedingungen ist nun alles anders geworden.

Ursprünglich hatte der Pantomime Mehmet Fistik 1981 das Theater gegründet - bekannte Künstler wie Harald Schmidt, Dirk Bach, Tom Gerhardt oder Helge Schneider traten damals auf. 1997 übernahm Rosa K. Wirtz die Geschicke des Theaters - auch sie hatte viele heute aus Film und Fernsehen bekannte Künstler unter Vertrag - erst gestern war wieder Sebastian Pufpaff im TV zu sehen. Und 2021 sollte eigentlich der Übergang zu den Neuen erfolgen ... aber dann eben die Pandemie. Ungeachtet aller Probleme hat sich aber eine Nachfolger-Mannschaft auf den Weg gemacht und sich mit der Situation arrangiert, in der Zwischenzeit alles renoviert ...

Offensichtlich nach Rücksprache mit den höheren Coronamächten haben sie nun das Programm ab 4. Juni 2021 veröffentlicht - ob es so realisiert werden kann, das entscheiden dann Inzidenz-Zahlen, landesweite oder kommunale Auflagen usw.

Die neuen Theater-Oberen: Bernd Blömer, Katrin Piplies, Marcus Ingmanns und Thorsten Schlosser  -  letzterer wird wohl wieder mein Opener sein mit seinem Programm: "Ich hab die Schnauze voll" ... jetzt mit ganz neuer Bedeutung!

Ganz ausgeglichen, aber mit bekannt sanfter Stimme und spitzer Zunge, sagt Sarah Bosetti, was ihr nach dem Rückzug von Franziska Giffay so eingefallen ist. Da bekommt so mancher "sein Fett weg".

21. Mai 2021

Neue Nachrichten von 'der einzigartig-seesüchtig-visuelle Frauen-Shanty-Chor in den virtuellen Weltnetzen', den BRAUSEN"Ahoi Ihr Landratten nah und fern ... wie gerne würden wir mit Euch im Mai mal so richtig einen heben: AUF UNSER SEESACK-STARKES 15-JÄHRIGES BRAUSEN-JUBILÄUM! Da wir alle leider immer noch im Trockendock festgezurrt sind und nicht in See stechen dürfen, fällt die große Brausen-Sause leider buchstäblich ins fiktive Wasser. In unseren Kajüten träumen wir schon jetzt von einem Termin rund um den 15. Mai 2022, an dem wir DAS mit Euch im Rahmen einer rauschenden Ballnacht nachholen möchten! Wir halten Euch auf Kurs und sehen uns aber hoffentlich schon bald und zwar noch in 2021 bei einem ersten postcoronalen Landgang. Bleibt uns gewogen! AHOI und liebste Grüße   Eure Brausen" ... mehr über facebook oder instagram

Noch hängt unverdrossen mein "Buchungs- und Einlassdokument" vom 17. November 2020 für Die BRAUSEN auf Landgang ... und ich war stolz auf meinen Platz in der ersten Reihe, Platz 9 in der Volksbühne am Rudolfplatz ...mal sehen, welchen Ersatzplatz ich bekommen werde ...

Unten ein Blick auf einen der letzten Auftritte der BRAUSEN vor der Pandemie bei Veedelszug der Südstadt 2020 vor der Severinstorburg ... bunt wie eh und je! Also ist der 15.5.2022 in den Kalender!

20. Mai 2021

Ja, es ist schlimm, was derzeit bei uns geschieht.  In der Demokratie sind Demos erlaubt und geboten, so wie die heute in Köln und an vielen Orten in Deutschland. Aber es ist ein Problem, wenn es andernorts rassistische Ausschreitungen gibt, jüdische Bürger und Einrichtungen angegriffen werden - Demos vorgeschoben. Das geht gar nicht.

Ja, es ist schlimm, wenn terroristische Organisationen wie die Hamas Gewalt ausüben, die letztlich die Palästinenser trifft, weil die Gegenseite zurückschlägt. Geschädigt ist immer die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten. Aber das Problem selber bleibt ungelöst. Meiner Meinung nach kann nur ein Zwei-Staaten-Agreement eine Lösung bieten - doch das wollen die Radikalen auf beiden Seiten nicht - und sie wissen, wie das Zündeln geht. 

Bei aller begründeter Verbitterung sollte doch auch einmal mehr der Versuch unternommen werden, das Problem radikal, von der Wurzel her zu lösen. Die Redner heute haben nur beklagt, aber keine Perspektive aufgezeigt, keine Idee gehabt. 

Welche Perspektive soll es für die palästinensische Bevölkerung geben? Werden sie noch weiter ihre Häuser aufgeben müssen, weil es radikale israelische Siedler gibt, die sich auf ihren Acker von vor 2000 Jahren berufen? Soll es weiterhin eine Zwei-Klassen-Gesellschaft geben? Hier ein Beispiel für den Alltag in Jerusalem ... wie soll da Friede aufkommen?

Meine langjährige Kino-Liste (mit den Rubriken: 'unbedingt sehen' und 'gesehen' und 'leider verpasst')  ist was wert ... Immer wieder passiert es, dass ein Film in den Kinos nicht mehr lief, wenn ich reingehen wollte. Aber fast alle Titel habe ich noch ein wenig im Hinterkopf - so auch heute, als ich das Programm las: ARTE: "Das schönste Paar" (2019) ... hatte ich damals verpasst. Läuft noch einie Zeit bei ARTE in der Mediathek ... und ist MEGA! Und das nicht nur, weil der Film in Köln gedreht wurde, u.a. um die Ecke in der Krefelder Straße ...

19. Mai 2021

Heute zwei interessante Nachrichten:

 - Erstens: der neue Patenschafts-Newsletter von forma-te in meiner Wahlheimat McPomm, in Teterow nördlich von Waren. Zuletzt war ich Ostern dort ... bevor ich als "Auswärtiger" pandemiebedingt  McPomm verlassen musste (unten eine Collage von einigen Graffitis auf dem OGS-Gelände). "Der gemeinnützige Verein verfolgt das Ziel »Gemeinschaft, Begegnung und Lebendigkeit im ländlichen Raum« zu fördern und möchte damit einen wichtigen Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben in der Region Teterow (Mecklenburg-Vorpommern) leisten. Dazu funktionieren wir gegenwärtig einen ehemaligen »Obst-Gemüse-Speisekartoffel«-Industriekomplex aus der DDR zu einem kulturellen Zentrum für Jung und Alt um. Grafiken die du auf dieser Website siehst, sind Reliquien dieser Zeit." Dass jetzt Kunst-offen über Pfingsten ausfällt, das stört mich gar nicht - ich darf ja vor dem 7. Juni nicht einreisen ... am 31. Mai soll das aber noch einmal überprüft werden.

 - Zweitens: Eine positive Nachricht erreichte mich von unserer Mentorin Liza, die sich seit einigen Jahren um eine Familie aus Georgien kümmert, politische Flüchtlinge. Tekla, Mutter von zwei Kindern, hat ihre Ausbildung im Kölner Friseursalons "Liebe zum Detail" erfolgreich absolviert und wurde jetzt von der Kölner Handwerkskammer überrascht: "Sich gegenseitig verstehen, ist der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Wie wichtig Sprache fürs Berufsleben ist, zeigt das Beispiel des Kölner Friseursalons "Liebe zum Detail", der den diesjährigen Integrationspreis der Handwerkskammer zu Köln und des Westdeutschen Handwerkskammertags (WHKT) gewinnt." Der Friseurmeister Brühl hat sie anschließend auch fest ins Team übernommen. Eine weitere Erfolgsgeschichte ...

18. Mai 2021

"UNTERDRÜCKT", "FIDSCHI", "MULATTE"  ...

Mit den Worten "Nenn mich nicht ..." startete Anfang des Monats jede der zehn Folgen der Social-Video-Reihe, die auf dem Instagram-Kanal von radioeins veröffentlicht wurden. In jeder Folge spricht eine Person eine Minute lang über ein Wort, das sie mit Bezug auf sich selbst nie wieder hören will. Und heute am Diversity-Tag ist bei Radio1 vom rbb durchsetzt mit Beiträgen zum Thema - bei anderen Medien wahrscheinlich ähnlich. Ein solider Beitrag zum Thema Rassismus in all seinen Facetten - und notwendigerweise nachhaltig.

Als ich gestern anfing - nach dem Kauf der letzten Zutaten - meine Jahresration Müsli zusammenzumischen, hatte Radio1 jede Stunde mit einem Song und/oder Beitrag an den 75. Geburtstag von Udo Lindenberg erinnert. Seine Lieder haben mich immer wieder begleitet. Schon originell, obwohl ich wohl keine Playlist anlegen würde ... Heute habe ich mit den gestern vergessenen Zutaten alles komplettiert und abgefüllt. Neu in diesem Jahr dabei: Hirse-  und Dinkelflocken (jetzt 9 Getreidesorten und -formen), Kürbiskerne (bei den jetzt 12 Nusssorten) und bei den getrockneten Obstsorten sind jetzt auch Ananasstücke, Mango- und Kokosstreifen und -raspel sowie Papayastückchen. Nicht alle Zutaten habe ich gefunden, so leider nicht die getrockneten Ingwerstückchen - es gab nur die völlig überzuckerten Ingwerbrocken. Aber mehr als 30 Zutaten sorgen schon für eine interessantes morgendliches Geschmackserlebnis!

17. Mai 2021

Nun bin ich mir nicht sicher, wann wirklich der Internationale Museumstag in diesem Jahr 2021 ist ... leider sind die Museen geschlossen. Einige feierten ihn gestern, andere morgen, so unten das Plakat.

Das Kölnische Stadtmuseum bietet zumindest online etwas Interessantes: "Durch KÖLN 1945 am internationalen Museumstag" ... heute oft in Vergessenheit geraten, das Jahr 1945. Folge 1, 2 und 3 hier im Film.

16. Mai 2021

Mit dem bald beginnenden Sommer sind auch wieder alt bekannte Insekten im Anmarsch  ... so wie die beiden hier, als ich heute bei offenem Fenster gekocht habe. Bei einer Dunstabzugshaube auf Hochtouren hätte ich mich kaum auf diese aktuellen Songs konzentrieren können ... von Extra Credit (It's over) und Tindersticks (You'll have to scream louder), Arab Strap (Fable of the urban fox) und Kavinsky (Nightcall - in der 'extendet seamless'-Version in der 61-Minuten-Version) und wer es kurz mag, der hört sich diese Version an: Daft Punk vs. Kavinsky - Nightcall After All (Maximum Love Remix), Thylacine (Piany pianino) und Maitre Gims (Est-ce que tu m'aime?) 

15. Mai 2021

Auch in diesem Jahr wieder alles online ... auch nach wie vor abrufbar! Aber es gibt langsam Hoffnung!

14. Mai 2021

Am 2. Juni 2020 die erschreckende Nachricht: "2020 hätte das Comeback von Anne Clark einleiten sollen. Nachdem die New-Wave-Ikone im Dezember 2015 ihren Rückzug von der Bühne verkündet hatte, wurden für dieses Jahr mehrere Konzerttermine in Deutschland angekündigt. Diese mussten allerdings wegen der grassierenden Covid-19-Pandemie verschoben werden. Nun können jedoch auch die Ersatztermine nicht stattfinden: Sie ist an Krebs erkrankt. Das verkündete die Künstlerin auf ihrer sozialen Netzwerken." Ihr Konzert in Köln sollte am 20. Oktober 2020 in der Konzertkirche Nippes stattfinden.

Nun gab es online überraschend eine gute Nachricht: Sie ist wieder fit und seit heute ist auch wieder Neues zu hören:  Heaven  und hier die historische Aufnahme aus dem Jahr 1985

 

13. Mai 2021

Körnerstr. 101 in Ehrenfeld ist seid Jahren der markante Ausstellungsort Bunker 101. Auch jetzt ist trotz Pandemie dort eine Ausstellung, jedoch bis zum 30 Mai vorerst nur online zu sehen unter www.sommerblut.de    Adahan Expedition 2021 - Anthropozän - so der Titel des Events; u.a. mit Odo Rompf und Ina T. (bekannt aus Odonien, das derzeit noch geschlossen ist) - also jetzt erst einmal online, ab 30. Mai dann in echt ?! Unten ein Blick in den Bunker vor 2 Jahren ...

12. Mai 2021

Der gesunde Menschenverstand "Söder First" ... ein sensationeller Gastkommentar von Markus Feldenkirchen in Spiegel-Ausgabe Nr. 19 vom 8.5.2021. "Unter den vielen Gaben, die Markus Söder von irdischen Politikern unterscheiden, sticht eine besonders hervor: Es gelingt ihm, immer der Erste zu sein. Bei allem. So ist ihm in der Coronapandemie das quasi Unmögliche geglückt. sowohl das "Team Vorsicht" als auch das "Team Lockerungen" anzuführen." ...  als erster die Biergärten schließen und als erster sie wieder öffnen

... es ist einfach nur zu peinlich. Und wenn jemand eine Pressekonferenz für 11 h ankündigt, dann ist er mit seiner Pressekonferenz schon um 10.45 h auf Sendung

... es ist einfach nur peinlich. Und es gibt trotzdem Fans, ob er nun einen Baum umarmt, ob er nur noch mit einem Baumstumpf als Rednerpult auftritt

... es ist einfach nur peinlich! Das Gegenteil von peinlich der Feldenkirchen-Kommentar - echt gelungen!

Optimales Gartenwetter heute, zumindest in Köln. Mal strahender Sonnenschein (reichte noch um 18 h für eine Kurzsonnenbad) und dann wieder ein milder Sommerregen - aber nicht länger als eine Stunde. Die Pflanzen freut's.... und um 21 h müssen alle ja ohnhin wieder im Haus sein!

Nach vielen schlechten Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern (bis zum 22. Mai Einreise nur für Menschen mit Erstwohnsitz in McPomm), dürfen ab 7. Juni Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper  wieder einreisen - falls im jeweiligen Kreis die Inzidenz unter 100 bleibt. Mal sehen, wie mein Garten Mitte Juni dann aussieht ...  aktuelle 7-Tage-Inzidenz Köln 119, Mecklenburgische Seenplatte 110.

11. Mai 2021

"Im Nahen Osten eskaliert die Gewalt"... wie oft haben wir das schon gehört oder gelesen!

Jetzt erst wieder Enteignungen von 28 Palästinenser-Familien im palästinensisch geprägten Ost-Jerusalem. Hier sollen Israelische Siedler einziehen. Ein Entgegenkommen des umstrittenen Premiers Netanjahu an eine nationalistische Randgruppe ('Religiöse Zionisten', Nachfolgepartei der 1980 verbotenen, rassistischen Kach-Partei), die er im Parlamament zum Machterhalt braucht.

Dann Raketenangriffe der Hamas aus dem Gazastreifen auf Israel, dann Angriffe der israelischen Luftwaffe auf Ziele in dem Küstenstreifen. Den Bombardement fielen mehr als 20 Palästinenser zum Opfer und 3 Israelis. "Auge um Auge, Zahn um Zahn" ist und bleibt das Motto. Und der Wille zum Machterhalt des Premiers wird immer neue Probleme mit sich bringen. Denn andernfalls drohen etliche  Gerichtsverfahren für die Zeit, dass er als Premier nicht mehr durch Immunität geschützt ist.

Zu den Hintergründen hier mehr aus der Sicht der ZEIT. Interessant auch der Spiegel "Nahostkonflikt: Zwei Israelinnen durch Raketen aus dem Gazastreifen getötet"

"Jeder sieht nur seine Wahrheit: Warum Nahost-Konflikt ausgerechnet jetzt eskaliert" so der focus

Die Süddeutsche: "Nahost: Zurück in der Hölle. Israel will im Konflikt mit den Palästinensern noch mehr Härte zeigen, die Armee erwägt sogar eine Bodenoffensive. Die Hamas antwortet mit einen Raketenhagel auf israelische Städte - und könnte so ausgerechnet ihrem Erzfeind helfen.

Und die Berliner Zeitung: "Eskalation der Gewalt"

"Israel schlägt massiv zurück: Viele Tote im Gazastreifen. Israels Vergeltungsschläge für Raketen der Hamas fordern zahlreiche Tote, darunter Kinder. Netanjahu schwört Israel auf einen langen Konflikt ein" ... so die TAZ

"Feuer, tote Kinder, Raketenbeschuss: Gewalt in Jerusalem eskaliert" schreibt der Express

Und die BILD: "VORGESCHOBENER GRUND FÜR DIE ANGRIFFE GEGEN ISRAEL Ein Streit um wenige Häuser entflammt den Hamas-Terror" ... unterschiedliche Blicke auf den Konflikt.

10. Mai 2021

Heute wurde mir eine Studie zugeschickt zum Thema: Auswirkungen der Pandemie auf Integration und Migration in Deutschland (Uni Erlangen-Nürnberg):

„Ein Jahr COVID-19 hat nahezu jeden Aspekt von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik getroffen, der für den gesellschaftlichen Zusammenhalt von Relevanz ist. Jedoch: Einwanderer:innen, Geflüchtete und deren Integration sind in der öffentlichen Debatte eher unter dem Radar geblieben. Wenig öffentlich beleuchtet und noch kaum mit verlässlichen Daten belegt, hat sich das COVID-19-Virus auch auf alle Bereiche der migrationsinduzierten Integration in Deutschland und Europa ausgewirkt: Gesundheit, Wohnen, Bildung und Ausbildung sowie Arbeit. Auch mehren sich Hinweise auf eine Zunahme von Diskriminierung und Rassismus – mit möglichen Auswirkungen auf gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das von der Stiftung Mercator unterstützte Projekt der FAU Erlangen-Nürnberg „Auswirkungen und Szenarien für Migration und Integration während und nach der COVID-19 Pandemie“ zeichnet diese Tendenzen nach einem Jahr Corona nach – und es verlängert diese Tendenzen mittels dreier Szenarien in die Zukunft. Das Scenario-Building ist ein probates Mittel in Fällen großer Unsicherheit und mangelhafter Datenlage. Es ermöglicht, unter der Frage „Was wäre, wenn…?“ komplexe Situationen zu entschlüsseln und denkbare, realistische und unterschiedliche Bilder der Zukunft zu entworfen – um diese im besten Falle auch zu beeinflussen.“  ... aber war eigentlich absehbar, im Detail schon. Was macht eine Flüchtlingsfamilie mit drei oder vier Kindern zuhause - Distanzunterricht mit einem Laptop ... hier im Download die Kurzfassung.

Unten das Ende der kalten Jahreszeit: Die Schals werden gewaschen (39 min. "Wolle kalt", schnell noch 600 Umdrehung zum Vortrocknen) und wenn sie dann ganz trocken sind, ab in den Schrank - da warten noch die in diesem Winter Unbenutzten.

9. Mai 2021

Der erste richtige Sommertag in diesem Jahr ... also bin ich mit dem Rad u.a. nach Deutz gefahren, um die Wanderbaumallee zu finden. Gelesen hatte ich: "Mit der Wanderbaumallee verwandeln wir eine Straße oder einen Platz für einige Wochen in eine grüne Oase mit Bäumen und Aufenthaltsflächen. Das gelingt mit bepflanzten und fahrbaren Modulen, die von einem Standort zum nächsten "wandern" ... Zunächst fand ich in der Sueven-, der Mathilden- und der Tempelstraße die vorgesehenen Standorte und schließlich die Aktivisten selber vor der Deutzer Kirche St. Heribert. Hier hatten sie auf dem Weg aus der Südstadt (Alteburger Str./Ubierring) zu den vorgesehenen Standorten Rast gemacht. Bis zum 20. Juni sollen nun die Anwohner an das Thema herangeführt werden:  " ... viele weitere Aktionen und Informationsangebote (sind) geplant, die zeigen sollen, wie durch Stadtgrün, Stadtteile sich an die Folgen des Klimawandels anpassen und (noch) lebenswerter werden können, z.B. wird es Mitte Mai eine digitale Infoveranstaltung zu Stadtbäumen geben, eine Giess-App wird zum Testen angeboten und zu gemeinsamen Pflanzaktionen eingeladen" so der Flyer.

Zum Thema "100. Geburtstag von Sophie Scholl" ist alles gesagt; vor allem zu denen, die sie für ihre Zwecke vereinnahmen wollen. Daher hier kein weiterer Kommentar.

8. Mai 2021

Dahin wollte ich schon lange: Hatte schon mehrmals Fotos der Ruine der Klosterkirche in Heisterbach gesehen (Nähe Königswinter). Heute bin ich hngefahren umd mich nicht nur hier umgeschaut, auch in Oberdollendorf. Und schließlich war ich in Schwarzrheindorf (Bonner Stadtteil), die einzigartige Doppelkirche - gute Tipp, Doro. Mehr demnächst bei meinen Rundfahrten ...

7. Mai 2021

Als ich heute Abend bei der Schreibtischarbeit nebenbei die Sendung 'Letzte Spur Berlin: Nähe' eingeschaltet hatte, war ich plötzlich echt positiv überrascht. Es lief von einer meiner Lieblingsbands zu diesem Freitagsabendkrimi Roads (Portishead). Dabei fiel mir ein, dass ich in den letzten Tagen wieder eine Menge großartiger neuer Kompositionen per Shazam dingfest gemacht habe; da sind:

- Extra Credit: It's over - neue Band, aktuell vom Februar 2021, aber erst wenigen bekannt (782 Aufrufe) ... aber mir ja auch erst eben aufgefallen.

- Bastelbande: Shelter Syndrome ... habe ich auch über Radio 1 vom rbb kennengelernt. Wurden erstaunlicherweise seit dem 13. April 2021 nur 92 mal aufgerufen. Erstaunlich, aber der Bandname 'Bastelbande' ist ja nun auch nicht der Hit - aber toller Sound!

RY X - Shortline (Live from the Royal Albert Hall with the London Contemporary Orchestra)

aus dem Januar 2021 ... eine besonders stimmungsvolle Musik, deren Herkunft ich wohl noch herausfinden muss

- Mogwai: Ritchie Sacramento ... eine halbe Million haben seit Januar diese tolle Musik gehört ...

- Freedom Fry: Corde Sensible ... aus dem Februar 2021 und auch jetzt bei mir auf Spotity gesteichert

- Cage The Elephant: Skin and Bones (Official Audio) - offensichtlich ein Renner aus dem Jahr 2019. Nur ich habe sie verpasst. 1,7 Mill. waren vor mir auf der Seite in den beiden Jahren zuvor.

WhoMadeWho live at Abu Simbel, Egypt for Cercle - ein tolles Konzert über 1 Std. und 41 Min. live, erinnert mich an Pink Floyd, nur 50 Jahre später. 1.6 Mill. haben es seit dem 5.3.2021 gesehen/gehört!

Two Feet: Fire (Official Visualizer) - über eine Million Aufrufe seit Januar 2021.

The LimiñanasSaul  (erschienen am 29.4.2021) - nach Nuit Fantome und Dimanche wieder klasse!

Sans Parade: Hyperborea (official video taken from the album "Artefacts") ...  großartiger Sound ... erstaunlicherweise mir seit 6 Jahren nicht aufgefallen, aber jetzt ...

6. Mai 2021

60 Mill. Menschen, darunter 27 Mill. Menschen aus der Sowjetunion und 6 Mill. jüdischen Menschen, starben bis 1945 unter dem Nazi-Terror. Und am kommenden Samstag, dem 8. Mai, feiern zahllose Menschen aus den damals besetzten Gebieten den Tag der Befreiung. Auch in Deutschland, aber nicht alle, wie die Zunahme an rechtsradikalen und rassistisch motivierten Taten heute zeigt.

Unten das Foto des ersten Kölner Mahnmals für die Opfer - hier in den Grünanlagen am Hansaring vor der mittelalterlichen Stadtmauer. Dort findet am Samstag um 11 h eine Gedenkstunde statt. Ein Gedenken an die Opfer der Nazidiktatur und des faschistischen Eroberungskrieges sowie an den Tag der Befreiung ...

5. Mai 2021

Offenbar sind Kenntnisse in der Methodik der empirischen Sozialforschung fakultativ geworden.

Regelmäßig erlebe ich einen echten Schock, ich verdrehe zumindest die Augen ... immer dann, wenn ich von absolut unglaublichen Umfrage-Ergebnisse erfahre:

Da gab es repräsentative Umfragen unter 'normalen Bürgern' zur Einstellung zum Euro, zum Brexit, zur Einstellung zum Impfstoff von AstraZeneca, und ich frage mich, welche Kompetenz die Meinungsforscher den Befragten zutrauen ... Und regelmäßig zum Thema Corona das gleiche Spiel: Gab es in den Schulen Distanzunterricht, kam sofort eine Umfrage zu dem Ergebnis, dass das falsch sei (Kinder vereinsamen usw.). Und gab es wieder Präsenzunterricht, sprachen sich die Befragten wieder dagegen aus (nicht zumutbare Gefährdung).

... und jetzt sind Eltern gefragt worden, ob ihre Kinder geimpft werden sollen. Die Top-Antwort für mich: "Das müssen die Kinder selbst entscheiden."

4. Mai 2021

Heute gab es eine Menge Nachrichten zum Thema Einreiseverbot nach McPomm, die mir nach und nach per Mail oder Whatsapp zugetragen wurden. Gerade schrieb mein dortiger Nachbar Jürgen noch: "... du darfst wieder einreisen, der Garten wartet auf dich ..."

Um 16:28 h schrieb der NDR: "Mecklenburger und Vorpommern, die nicht im Kreis Mecklenburgischen Seenplatte wohnen, dürfen wieder dorthin einreisen ..." ... aus den anderen Bundesländern nur, wenn sie vollständig geimpft sind. Das werde ich noch einmal im dortigen Regierungsportal recherchieren. Denn ich fahre die 600 km nur, wenn ich auch sicher bin, dass ich nicht gleich wieder zurückgeschickt werden. Und ich erst einmal geimpft - die 2. Impfung ist am 6. Juli.

Dann werde ich wohl im Garten nicht mehr viel anstellen können. Bis dahin bleiben mir die Fortschritte im hiesigen Garten - unten die erste Weinrebe, die ich heute entdeckte. Und außerdem eine Königskerze, die hier mit einer Fugenbreite von nur einem Millimeter klarkommt. Rekordverdächtig !!!

3. Mai 2021

Das hatte ich gar nicht im Visier, denn ich bin schon während meines Studiums aus der Kath. Kirche ausgetreten. Ich weiß zwar, dass ich da zu einem Gericht musste, aber warum usw. ist mir nicht mehr präsent. Nun lese ich heute, dass sich Austrittswillige online um einen Termin reißen - anders kann man es nicht mehr nennen. So wurden am 1. Mai 2021 um Mitternacht 1.500 Austrittstermine beim Kölner  Amtsgericht angeboten. Innerhalb der ersten Stunde wurden bereits 1.200 Termine online gebucht. Morgens um 9.45 h waren auch die letzten 300 vergeben - für den Monat Juli - heute ein Bericht im KStA.

Die Unzufriedenheit der Kirchensteuerzahler ist vielfältig. Sie richtet sich gegen verkrustete und undemokratische Strukturen, gegen die Benachteiligung von Frauen in der Kirchen-Hierarchie und speziell gegen Kardinal Woelkis Umgang mit den Mißständen. Die Kritik wird immer lauter. Der Kölner Stadtdechant Robert Kleine, also nicht irgendwer im Klerus, postete bei Facebook (!) folgende Tat des Kardinals:

2017 beförderte Woelki den Düsseldorfer Priester D. zum stellvertretenden Stadtdechanten, obwohl er von dessen sexuellen Übergriffen wusste, u.a. auch von dessen Kontakten zu einem Strichjungen aus der Obdachlosenszene 2001. Und dazu weiter auf Facebook: "Ich persönlich halte es für einen gravierenden Fehler seitens Personalverantwortlicher in der Kirche, das Fehlverhalten von Geistlichen danach zu bewerten, ob es strafrechtlich oder kirchenrechtlich justiziabel war oder ist. Eine rein juristische Betrachtung in Gutachten und bei Personalentscheidungen reicht in der jetzigen Aufarbeitung von Missbrauchsfällen keinesfalls aus.

Es sind eben nicht juristische Kategorien, an denen sich die Kirche und die in ihr Verantwortlichen messen lassen müssen, sondern moralische - genauer gesagt jesuanische Kategorien wie z.B. Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, Eingestehen von Fehlern und Übernahme von Verantwortung."

2. Mai 2021

Erst fiel coronabedingt das Programm bis Jahresende aus, dann ging nach 24 Jahren die Chefin, Rosa Wirtz, in Ruhestand. Und nun wartet das neue Leitungsteam seit Beginn des Jahres auf den Start ... doch jetzt bleiben nur die aktuellen Verschiebungen des Programms: "von ... auf". Zwischenzeitlich sind die Räume wenigstens nicht leer ... Corona-Tests sind möglich ...

1. Mai 2021

Seit gestern eine neue Ausstellung im kjubh in der Dasselstraße: Burkhard Mönnich
Twelve Monkeys ...
 zwölf Affen schauen ihren Betrachter an, nachdenklich oder amüsiert oder ...  

"Die Konterfeis stellen allesamt Affen dar, doch ihre Vorbilder sind keine echten Lebewesen, sondern alte, abgeliebte Stofftiere der Firma Steiff, die der Künstler im Internet erwirbt. Er porträtiert sie in Fotosequenzen, die ihm die Vorlagen für seine Ölgemälde liefern. Industriell und seriell hergestellte, leblose Gegenstände also, als solche zunächst nur willenlose Objekte, durch nichts bestimmt als durch ihre Gestalter. Und doch ist jede dieser Vorlagen so individuell gealtert und von ihrer persönlichen Geschichte geprägt, dass keines der Modelle, beispielsweise der Serie »Coco« oder »Jocko«, dem anderen wirklich gleicht. Und so scheinen sie in der Beziehung mit ihren ehemaligen Besitzer*innen doch alle ihre eigene Rolle gefunden zu haben: Der Schlitzohrige, die Somnambule, der Kindliche, die Verschlagene – denn manche sehen tatsächlich aus, als könnte man sogar ihr Geschlecht erkennen, ihnen weibliche oder männliche Züge zuordnen. Und so kommen diese Gesichter uns nicht nur eigenartig vertraut vor, sondern rühren uns sogar an." (Textauszug von Birgit Laskowski)  Hier ausgestellt sind 12, es gibt mehr. Und irgendwann wird Burkhard wohl 100 porträtiert haben, sagt er ...

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© Klaus Kirschbaum