Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln
Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln

August 2020

31. August 2020

Die Ernte geht weiter ...

30. August 2020

Tour über die Dörfer nach Güstrow  ... nicht das letzte Mal!

29. August 2020

Nun bin ich seit heute auch Mitglied im Skulpturenweg e.V. in Görzhausen  ... 

28. August 2020

Westlich der Müritz liegt der Kölpinsee, 5 x 7 km groß,  aber in einem Naturschutzgebiet ohne Uferbebauung, ohne Straßenanschluss. Wegen der geringen Tiefe auch kaum von potentiellen Schwimmern besucht. Man muss schon hunderte Meter durchs Wasser waten, bis Schwimmen möglich ist .... also auch fast menschenleer. Im Norden gibt's aber ein großzügig bemessenes Wisentgehege,  ein echter Anziehungspunkt für die Kinder  ...

27. August 2020

Immer wieder interessant, ein Rundgang durch Waren an der Müritz  ... die Schulferien sind fast überall vorbei, das Durchschnittsalter der Touristen steigt.

26. August 2020

Bei Regenwetter eine interessante Rundfahrt in McPomm von Marxhagen und Görzhausen über Teterow und Remplin nach Malchin, Kummerow, Basedow, Ulrichshusen ...

25. August 2020

Derzeit bestimmt der Garten den Speiseplan ...

24. August 2020

Zeit für die Planung der nächsten Rundfahrten in den nächsten Tagen mit meinen Übernachtungsgästen.

23. August 2020

Geburtstagsfeier einmal anders: Anja hat zum 40. in den Stattstrand an der Mosel in Koblenz eingeladen. Das macht auch den Kindern Riesenspaß - auch unter Hygienebedingungen.

22. August 2020

Seit heute bis zum 25. Oktober zeigt das NS-Dokumentationszentrum eine besondere Ausstellung: Beamte im Dienst des Nationalsozialismus ... im Visier die Mitläufer und Handlanger. "Die arbeits- und sozialpolitischen Versprechen der Nationalsozialisten hatten einen wesentlichen Anteil an ihrem Aufstieg. Als zuständige Behörde hatte das Reichsarbeits­ministerium eine zentrale Rolle im NS-Staat. Während des Zweiten Weltkriegs organisierte das Reichsarbeitsministerium zudem den Einsatz von Zwangsarbeiterinnen und Zwangs­arbeitern und schuf damit die wirtschaftlichen Voraussetzungen für den vom nationalsozia­listischen Deutschland geführten Vernichtungskrieg. Die Ausstellung zeichnet die Entwick­lung des Ministeriums und seiner wichtigsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach, widmet sich aber auch einzelnen Tätigkeitsfeldern, wie etwa dem Arbeitsrecht oder dem Einsatz von Zwangsarbeitskräften. Im letzten Kapitel der Ausstellung werden die Strafverfolgung im Rahmen der Nürnberger Prozesse und die Kontinuitäten in den Nachfolgebehörden in Ost- und Westdeutschland thematisiert"  ... dienstags bis freitags von 10 - 18 h, samstags und sonntags von 11 - 18 h

Nachdenklich machen die Einzelschicksale, die das EL-DE-Haus und seine Ausstellungen ausmachen:

Hier das Hochzeitsfoto von Hilde Emmel (* 1906), verheiratet mit einem 'Arier'. Sie und ihr Bruder Paul Levi wurden als Juden zum "geschlossenen Arbeitseinsatz" dienstverpflichtet. In der ehem. Bergarbeitersiedlung "Tagschacht" in Friedrichssegen an der Lahn war ein Zwangsarbeiterlager für Juden im Umkreis eingerichtet worden. Sie mussten im Klinkerwerk Ziegel herstellen. Ihr Bruder Paul wurde 1942 deportiert und in Auschwitz-Birkenau ermordet. Hilde konnte mit Hilfe ihres arischen Mannes nach Hause zurückkehrer, wo sie zur Zwangsarbeit verpflichtet wurde. Als Hilde eine Vorladung der Gestapo erhielt, versuchte sie, sich das Leben zu nehmen. Sie überlebte, wurde verhaftet und im in das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück überwiesen. Hier musste sie erneut Zwangsarbeit leisten. Als die Häftlinge des Lagers 1945 vor der nahenden Front auf den Todesmarsch getrieben wurden, konnte Hilde fliehen. Sie überlebte Zwangsarbeit, Haft und Krieg. Bis zu ihrem Tod 1996 lebte sie in Lahnstein bei Koblenz. (Zusammenfassung aus der Ausstellung)

21. August 2020

Im Vergleich zu früheren Zeiten ist der Mediaparkt fast menschenleer. Auch nach 'Feierabend' eine vergleichsweise verlassene Gegend. Aber einladend!

20. August 2020

Mehrere Studien des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kommen zu dem Ergebnis, dass die Integration von Geflüchteten in Deutschland auf einem guten Weg ist, aber noch Zeit und gezielte Unterstützung braucht. Positive Trends zeigen sich insbesondere bei der Integration von Kindern. Es sind insgesamt fünf DIW-Studien über die berufliche und schulische Situation:

"Danach haben in den drei Jahren nach ihrer Ankunft 43 Prozent der Geflüchteten eine Beschäftigung gefunden. Bei Frauen ist der Anteil geringer als unter Männern, Hauptgrund sei die Betreuung der Kinder, hieß es. Die Erwartungen der Flüchtlinge haben sich nur teilweise erfüllt. Bei der ersten Befragung 2016 gingen zwei Drittel davon aus, dass sie binnen zwei Jahren Arbeit finden würden. Geflüchtete gehören überwiegend zur besser gebildeten Hälfte der Bevölkerung in ihrem Herkunftsland. Nach den Standards in Deutschland haben sie aber mehrheitlich einen niedrigen Abschluss und müssen zusätzliche Hürden überwinden. Insbesondere Frauen und psychisch geschwächte Einwanderer müssten bei der Integration in den Arbeitsmarkt daher stärker unterstützt werden," erklärte DIW-Forscherin Katharina Spieß.

Positiv sind die Trends laut der DIW-Zwischenbilanz bei der Integration von Kindern und Jugendlichen. Mehr als die Hälfte (51 Prozent) besuchen eine Ganztagsschule. Die Identifikation mit der Schule sei sogar stärker als bei einheimischen Kindern. Sprachlich seien die Kinder ihren Eltern voraus: Nahezu alle (90 Prozent der Zwölfjährigen) reden mit ihren Freunden Deutsch. (Datengrundlage für die DIW-Berichte sind repräsentative, wiederholte Befragungen von Geflüchteten, von denen die meisten 2015 zugewandert sind.)

Ein ganz anderes Bild wirft der Film EXIL auf die Thematiik. Die FAZ schreibt: "Gibt's das, Integration?" und der Spiegel: "Ist das noch Mobbing oder schon Rassismus?" ... und Matthias Dell in seiner Rezension in ZEITonline: "Alles nicht so schlimm? Der leise Thriller "Exil" hätte der Film der Stunde sein können: Fünf Jahre nach "Wir schaffen das" erzählt er die Identitätskrise eines im Kosovo geborenen Deutschen" ... und Radio1 heute: "Exil" ist einer der besten deutschen Filme des Jahres, ein kluger, strenger, ungewöhnlicher Thriller, der noch lange nachhallt und den man sofort noch einmal sehen möchte, weil man ahnt, dass beim zweiten Mal alles auch ganz anders sein könnte." Daraufhin war ich natürlich heute Gast im Cinenova ...

19. August 2020

'BEETHOVEN unwandelbar - multimediale Installation' in der Kirche St. Gertrud (Krefelder Str. im Agnesviertel), noch bis Monatsende. Ein Projekt im Rahmen von BTHVN2020. Die Story:

"Eine junge Frau, Beethovens Muse, wandelt durchs Heute und kommuniziert ihre Erlebnisse per Handy und Tablet mit Beethoven. Sie erhofft, ihn durch die Schilderung ihrer Erlebnisse zu bewegen, eine 10. Sinfonie zu komponieren und ihr zu schicken. Diese Phantasie wird mit experimentellen Fotos ihrer Erlebnisse und einer damit korrespondierenden Klanginstallation durchgespielt. Bekommt sie die Sinfonie? Hinschauen und Hinhören."

Neben den Klanginstallationen finden regelmäßige Konzerte statt, das nächste am Freitag ... 

18. August 2020

Die Attraktion bei meinen Geburtstagsgästen ... der Kürbis auf meinem Carport! Raufgewachsen ist er selber, aber mein Nachbar Thomas hat dann doch Hand angelegt, damit er die richtige Position findet. Nun wird er in der prallen Sonne, unterstützt von den Wurzeln im Kompost, hoffentlich noch ein rekordverdächtiges Format finden!

17. August 2020

Na also, meine Sachbeschädigung am "Kunstwerk" von Flarot Schrap alias Toralf Parsch, bleibt ohne Folgen seitens des Staates. Nun muss er Privatklage einreichen, weil ich am 4. Juli versucht habe, seine Hakenkreuze unkenntlich zu machen ...

16. August 2020

Noch bis zum 22. August gibt es in der Van der Grinten Galerie (Gertrudenstr. 29 im 1. OG) die Ausstellung Ambient Space von Robert Currie. "... die dreidimensionalen Wandarbeiten im Op-Art-Stilsind im wahrsten Sinne des Wortes ein Hingucker," so die Stadtrevue. "Sie entstehen durch tausende, exakt bemessene Zentimeter von bemalten Nylonfäden, die in vielen, hintereinander liegenden Schichten in Plexiglaskästen eingespannt sind." Besucher müssen aber auch exakt den Standpunkt finden, bis sie das exakte Bild auch vor Augen haben, sonst verschwindet das eigentliche Bild, wird ungenau. Die Gesamtlänge der Nylonfäden liegt je nach Größe von 36 bis 112 km, um es mal quantitativ zu betrachten, die Preis alle im 5-stelligen Bereich. Die Galerie bietet auch einen virtuellen Rundgang an.

15. August 2020

Seit Jahren gibt es Verhandlungen zwischen Deutschland und Namibia, denn Deutschland war von 1884 bis 1915 Kolonialmacht von Südwestafrika, heute Namibia. Es geht um eine "Heilung der Wunden", nicht um Reparationszahlungen, wie es heißt. In der deutschen Kolonialzeit zwischen 1904 und 1908 waren zigtausend Herero und Nama von deutschen Truppen ermordet worden. Noch gibt es keine Einigung ...

Das Bild vieler Deutschen von den ehem. Kolonien, von der afrikanischen Bevölkerung ist nach wie vor stark rassistisch belastet, auch sexistisch, wie unten zu sehen. Es sind Türen in den sanitären Einrichtungen des Campingplatzes 'Kamerun' (Name einer anderen deutschen Kolonie) in Waren an der Müritz. Freunde von mir haben dort Urlaub gemacht, waren wenig begeistert und schickten mir heute die Fotos. Ist das der Eindruck von den Afrikanern, den Einheimischen? Werde mal beim Fremdenverkehrsbüro Waren nachfragen ... 

 

Auch die Diskussion über rassistische Namen und Begriffe ist nicht neu - jedenfalls im Westen. Knorrs „Zigeunersauce“ wird jetzt „Paprikasauce Ungarische Art“, bald in den Regalen zu finden.

Zur Zeit läuft auch im studentischen Traditionslokal auf der Zülpicher eine Umfrage, wie der neue Name für 'Zigeunerschnitzel' künftig lauten soll. Die bisherigen Vorschläge sind etwa „Puszta-Schnitzel“, „Schnitzel Rote Zora“, „Piroschka-Schnitzel“ oder einfach „Schnitzel ungarische Art“.

14. August 2020

Der Tag der Gewitter ... auf meinem heutigen Weg von Waren an der Müritz nach Köln gab es mindestens fünf defitige Gewitter mit Platzregen - auf der Autobahn heißt das: 30 km/h und Warnblinklicht. Und in Köln angekommen dann ein weiteres Gewitter mit nachhaltigem Wolkenbruch. Den Garten muss ich vorläufig nicht wässern ... unten ein Blick vom Waldbadviertel auf das 'Badische Viertel' in Ostheim

Wenn ich dann statt nach Nord-Ost zu schauen, mal meinen Blick nach Süd-Westen gerichtet hätte, dann wäre vielleicht ein so tolles Foto unten herausgekommen: Danke Sabine!

13. August 2020

In den letzten Tagen war es immer am späten Abend noch so warm, dass an ein Nutzen der Feuerschale nicht zu denken war. Heute war es nach 22 h dann doch so frisch, dass ich endlich noch eine entspannte Zeit draußen hatte ... heute Abend u.a. mit Woodkit: Yellow Pale... und Iron

12. August 2020

'Intruder' von Moderat begleitet mich, während ich anfange, mit einem kleinen Dreiecksschleifer dem teilweise dicken, aber vielfach auch abgeplatzten Lack auf den uralten Gartensesseln 'zu Leibe zu rücken'. Bevor ich die drei uralten Sessel entsorge, muss ich es versuchen. Schließlich sind sie von meinem Urgroßvater in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts angefertigt worden, standen bei meinen Großeltern im Garten, dann bei meinen Eltern und jetzt seit 20 Jahren bei mir in einem Gartenschuppen ... voll verstaubt.

11. August 2020

Nach dem heftigen Gewitter haben nun die Nacktschnecken wieder die Oberhand, obwohl ich gestern zahllose Schnecken eingesammelt und im Exil ausgesetzt haben, dem nahen Wald. Aber wieder sind ungezählte Zucchini- und Kürbisblüten und - fruchtansätze den Schleimigen zum Opfer gefallen. 

10. August 2020

Blick auf die Ernte im September ... jetzt müssen Zucchini, Erbsen und Bohnen geerntet werden, letztere aber erst bei unter 28° und Schatten

9. August 2020

Aus vielen Fenstern hängen in diesen Tagen Plakate "Kein Veedel für Rassismus", in Köln, nicht in den neuen Bundesländern ... dorther stammt das Unwort des Jahres 2000 National befreite Zone.

Kein Grund zur Selbstzufriedenheit im Westen, denn "Menschen mit Migrationshintergrund und Flucherfahrung sind in Köln vielfach rassistischer Diskriminierung ausgesetzt", wie aus dem Jahresbericht des Antidiskriminierungsbüros des Caritasverbandes hervorgeht. "Köln ist zwar bunt, vielfältig, multikulturell und multireligiös, aber leider kein diskriminierungs- und rassismusfreier Ort." 

8. August 2020

Am mutmaßlich heißesten Tag des Jahres zieht es mich nicht in die Sonne, ganz im Gegenteil ... ein Kinobesuch passt mir da eher ... schon der Weg dahin in praller Straßensonne ohne Schatten ist saharagleich. Dafür aber "Auf der Couch in Tunis" die Belohnung: "Manele Labidi kommt aus einem Vorort von Paris, ihre Eltern aus Tunesien. Lange Zeit verbrachte sie jedes Jahr mehrere Monate dort. Ausgrenzung erfuhr sie in beiden Gesellschaften. In ihrem Kinofilmdebüt kehrt die Regisseurin und Drehbuchautorin nun ins Heimatland ihrer Eltern zurück und legt gemeinsam mit ihrer resoluten Protagonistin, einer Psychoanalytikerin, die ganze Nation auf die Couch. Labidis Heldin heißt Selma (Golshifteh Farahani) und hat einen wagemutigen Plan. Weil die berufliche Konkurrenz in ihrer Pariser Heimat ihr zu übermächtig scheint, will sie ihre Praxis für Psychotherapie lieber in Tunesien eröffnen. Nach dem Sturz des Regimes ist der Redebedarf groß. Endlich können die Menschen wieder unge-straft aussprechen, was sie denken. Doch sind sie auch bereit für eine Therapeutin aus Frankreich und deren österreichischen „Boss“, Psychoanalyse-Übervater Sigmund Freud, der als Porträt an Selmas Wand hängt?" ... vordergründig auch witzig, aber vor dem Hintergrund des Arabischen Frühlings, von Korruption, Konvention und des Wandelns zwischen zwei Welten auch etwas ernst.

7. August 2020

Heute entdecke ich tatsächlich an meinem Carport eine Kürbispflanze meines Nachbarn, deren Ausläufer eine zwei Meter hohe Kirschlorbeerhecke überwunden haben und nun die ersten Kürbisse außerhalb des Grundstücks wachsen lässt. Sensationell, oder?

6. August 2020

"Das war ein tolles Ding. Wenn wir das doch auch gehabt hätten."  Das sagte nicht etwa ein japanischer General nach dem Abwurf der ersten Atombombe heute morgen um 8.15 h vor 75 Jahren. Nein, es ist eine schwerverwundete japanische Frau mit einem furchtbar deformierten Gesicht, die von einem deutschen Augenzeuge am Straßenrand aufgelesen wurde ... Der Augenzeuge ist der spätere Ethik-Professor Helmut Erlinghagen, der seine Erlebnisse auch in Büchern und Interviews veröffentlichte. 

"Menschen lagen dicht nebeneinander, Körper an Körper. Es waren vorwiegend Frauen, am Kopf und im Gesicht so verbrannt, dass die Brandblasen sie ganz entstellt hatten. Rot, violett oder grau-braun von Schmutz und Staub, so lagen sie vor mir. Die oberste Hautschicht war abgerissen, das Gesicht aufgedunsen, der Mund geschwollen mit heraushängender Zunge ..."

Wer das gesehen hat, muss eigentlich zum Atomwaffen-Gegner werden ... Mehrere 10.000 Menschen 'verdampfen' in der Nähe der Einschlagstelle bei bis zu 4000° Celsius. Weitere Zehntausende starben an den Folgen früher oder später, der Augenzeuge erst nach 42 Jahre, nach Ansicht der Ärzte infolge des Zerfalls von Strontium-90 in seinem Körper. 

5. August 2020

Als ich am 18. Juli die Ausstellungsräume der Horbach-Stifung in der Wormser Straße besuchte, fiel mir dieses Foto auf, das in einem Gang zwischen den Ausstellungsräumen hing. Es gehört zur Fotoserie 'Havanna 2008' von Michael Horbach selber und ist mein "persönliches Foto des Jahres" - ein toller Schnappschuss aus einer eher bescheidenen Welt in einem wahren Glücksmoment ... einfach 'ohne Worte'! Heute habe ich es abgeholt und bringe es morgen zum Rahmen. Bis es wieder hier ist, werde ich sicherlich einen hervorragenden Platz in meiner Wohnung gefunden haben ...

4. August 2020

Jetzt wieder ein kleines Paradies, der Hinterhof des Odeon in der Severinsstraße ... nicht nur gute Filme, sondern auch ein schattiges Plätzchen zum Verweilen. 

3. August 2020

Wenn der Lieblingsradiosender (Radio 1 vom rbb) sonntags 10 Stunden 'die 100 beliebtesten Blues-Songs aller Zeiten' spielt, gib es für mich klare Alternativen, aktuelle Ohrenschmeichler, die ich in den letzten Wochen mit Hilfe von Shazam eingefangen habe:

Don Diablo: Survive (Lyric Video) ft. Emeli Sandé, Gucci Mane - immerhin stolze 41 Mill. Aufrufe.

Sans Parade: Hyperborea (official video taken from the album "Artefacts"), fast unbekannt, denn nur 30.968 Aufrufe bis heute ... noch unbekannter ist:

Sofia Portanet: I Trust ...   seit Juni 4.280 Aufrufe bzw. 790 Shazams

Kosheen: Catch  - immerhin 246.000 Aufrufe seit Erscheinen im Januar 2020

Moderat: Eating Hooks (Siriusmo Remix - Solomun Edit) ... kommt auf 239.000 Aufrufe seit 2017

ganz neu:

Asaf Avidan: Lost Horse (Official Video) immerhin schon 785.000 Aufrufe seit Erscheinen am17. Juni 2020 - und 

Woodkid: Pale Yellow (Lyric Video) , der Franzose Yoann Lemoine bringt es auf 702.000 Aufrufe seit Erscheinen am 12. Juni 2020 ...  da kommen allein mit Woodkit über Spotify ganz schnell hörenswerte drei Stunden zusammen!

2. August 2020

Über 2.000 Stolpersteine hat Gunter Demnig seit 1992 in Köln verlegt, europaweit sind es über 70.000. Jetzt gibt es eine Aktion: In der Zeit vom 11. bis 17. August 2020 findet eine Aktionswoche der Stadt Köln statt. Die Kölner werden aufgerufen, die in Köln auf Straßen und Plätzen verlegten Stolpersteine zu reinigen. Das Motto der Aktionswoche lautet Glanz statt Hetze. Die Aktion wurde initiiert von der Liberalen Jüdischen Gemeinde Gescher LaMassoret e.V. ... darüber wird in den nächsten Tagen sicherlich noch in der Presse berichtet.

Unten die drei Steine vor dem ehemaligen städtischen Kinderheim am Sülzgürtel, die Gunter Demnig im vorigen Jahr verlegte: Ilga Grünholz (*1939), Hugo (*1938) und Gertrud Rose (*1939) waren Kinder von Sinti und Roma. Nachdem die Leiter des Heims die Polizei auf die Herkunft der Kinder aufmerksam gemacht hatten, wurden die drei Kinder, 5- bzw. 6-jährig, im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau getötet - viele wirklich unglaubliche Taten: Verrat, Deportation, Tötung. Gut dass regelmäßig daran erinnert wird ... 

1. August 2020

Der Termin der Kommunalwahlen naht, also auch mal wieder eine besondere Tätigkeit für einfache Parteimitglieder wie mich: Plakate im Waldbadviertel und in Ostheim aufhängen. Den SPD-OB-Kandidaten kenne ich zwar nicht persönlich ... er ist einer von 13 OB-Kandidaten in Köln. Meine Stimme hat er allemal, zumal ich seit 1970 SPD-Parteimitglied bin. Sicherlich gab es Höhen (Ablösung Kiesingers durch Willi Brand oder Ende der Ära Kohl durch Gerhard Schröder) und Tiefen (Ära Heugel/Rüther oder Postengeschacher von Börschel in Köln) für die Partei und ihre Repräsentanten, aber damit muss man leben. Wenn ich mich mal besonders ärgere, dann schicke ich einfach eine Mail an die entsprechenden Adressen ... So vor der Wahl von Nahles zur Parteivorsitzenden, nach den unsäglichen Äußerungen von Gabriel über Martin Schultz 2018, nach den ersten Gehversuchen (missglückte Statements) von Eskens als Parteivorsitzende usw.; anders ist Willensbildung in einer Partei nicht möglich.

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© Klaus Kirschbaum