Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln
Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln

April 2021

11. April 2021
Vor dem heutigen Abstiegsduell in der Fußball-Bundesliga zwischen dem FC (Abstiegsplatz 17) und den Mainzern (Relegationsplatz 16) hat es viele kluge Worte im Sportteil von Tageszeitungen gegeben. Doch die Bedeutung dieses Spiels wird noch deutlicher, wenn im KStA am 10. April auf Seite 3 ganzseitig Wolfgang Niedecken über den "Fußball-Blues von Müngersdorf" zu Wort kommt ...  es geht um "Zusammenhalten", er sagt: "Unsere Stadt ist ein solidarischer Körper: Wir dürfen unsere Jungs jetzt nicht allein im Regen stehen lassen." 

Unglaubliche Worte - als hätten die aktuell zusammengekauften Spieler irgendetwas mit Köln zu tun ... Schon vor Jahrzehnten habe ich aufgehört, mir immer wieder neue Namen zu merken, die dann nach zwei oder drei Jahren wieder bei anderen Vereinen genannt wurden. 
Es ist in der Tat so, dass alle so tun, als lebten wir in der 60- oder 70-Jahren. Da gab es FC-Mannschaften, in denen Spieler jung angefangen haben. Und diese Spieler blieben bis zum Karriere-Ende dabei. Bin zwar nicht der große FC- oder Fußball-Kenner. Aber da gab es Mannschaften mit Spielern wie Overath, Löhr, Wilden, Flohe und wie sie alle heißen - aus Köln. Und da war Fritz Walter bis zum Ende der Karriere in Kaiserslautern oder Uwe Seeler bis zum Ende beim HSV.

Heute interessiert mich aber der Fußball nur noch, weil es beim Tippkick darum geht, gegen die Mittipper zu gewinnen ... Und in unserer Tippkick-Runde "Die Hand Gottes des BKaL" war ich heute der einzige, der auf einen Sieg der Mainzer gesetzt hat - das Tor zum 3:2 für Mainz fiel in der 91. Minute - es hatte bis zur letzten Spielminute (98 Min.) Bestand. Da werden wir morgen wohl wieder eine ganze Menge Kommentare zum Speil und zum FC lesen müssen ...

10. April 2021

Wieder einmal das alte Spiel ... eine Wohnungsbaugenossenschaft in Köln, die GAG,  lässt erst jahrzehntelang Mietwohnungen verkommen, investiert "null". Dann stellt man fest, dass Sanieren sich nicht mehr lohnt, da zu verfallen. Ob früher in der Bernhard-Letterhaus-Str. im Agnesviertel oder heute in der Steinmetzstraße in Köln-Kalk ... Also Abriss und moderner Neubau. Aus preiswerten einfachen Wohnungen werden neue teurere Wohnungen ...

... aber diesmal etwas Neues: "Ateliers frei" ist die Devise. Und an den Außenwänden darf gemalt und gesprayt werden - jeder ist ein Künstler, so die Devise. Aber es gibt einige Werke, die daran zweifeln lassen. Hier unten aber einige erfreuliche Ergebnisse ...

9. April 2021

Kaum ist am Rhein der letzte Schnee geschmolzen, da gehen auch schon die ersten ins Wasser. Heute war auch schon wieder die Hälfte der Campingwagen auf den Plätzen angekommen - sie hatten es ja alle rechtzeitig vor dem Hochwasser ins Trockene geschafft.

Und während des längeren Spaziergangs am Rodenkirchener Rhein hat Enkel Nils wieder durchgängig fest geschlafen und Kraft geschöpft, um seine Eltern in dieser Nacht wieder bis in die frühen Morgenstunden zu unterhalten.

8. April 2021

"Kunst an Kölner Litfaßsäulen" bedeutet, dass an 25 Säulen das Werk einer Künsterin gezeigt wird - z.Zt. ist es die Künstlerin Bärbel Möllmann. "Für ihre Aufnahmen verdunkelt Bärbel Möllmann die Zimmer einer Wohnung in Wien. Sie nutzt einen Vorhang, in dem eine Linse das Bild der Außenwelt auf die hinteren Wände projiziert. Totale Dunkelheit zwingt die Augen der Künstlerin zu geduldiger Aufmerksamkeit. Erst nach einigen Minuten ist sie im Stande, das Lichtbild zu erkennen und mit Hilfe einer Langzeitbelichtung aufzunehmen. Am Ende entsteht eine Addition von Bildern. Die Einrichtung der Wohnung vermischt sich untrennbar mit dem kopfstehenden Abbild der Stadtlandschaft, wie sie sich vor dem Fenster präsentiert. Als ob man zugleich in beide Richtungen blicken würde und dabei entscheiden kann, welchem Anblick die Aufmerksamkeit zugewandt ist, fesselt der Moment der Anschauung mit großer Unmittelbarkeit," so die Beschreibung zur Verwendung der 'Camera Obscura'  - eine jahrhundertealte Technik der Lochkamera. Hier am Reichensperger Platz vor dem OLG schon mit leichten Auflösungserscheinungen ... Vom 21. bis 30. Mai findet in Köln das Photoszene-Festival statt - bin gespannt!

7. April 2021

Man hätte es sich denken können, jetzt hat Amnesty ein düsteres Bild  veröffentlicht: "Millionen von Menschen waren im letzten Jahr massiv der Pandemie und ihren Folgen ausgesetzt, ohne dass Regierungen weltweit ihrer menschenrechtlichen Schutzpflicht ausreichend nachgekommen wären", erklärte der Chef von AI Deutschland, Markus N. Beeko. "Zahlreiche Staaten missbrauchten die Gesundheitskrise, um weiter rechtsstaatliche Prinzipien aufzulösen und Rechte einzuschränken, oder nahmen billigend den Tod von Menschen aus Risikogruppen oder dem Gesundheitssektor in Kauf." 

Gerade überbieten sich die CDU-Bewerber für die Kanzlerkandidatur in Vorschlägen zur Beendigung der Pandemie. Es sind pauschale Vorschläge, die leider in der Vergangenheit auch schon versagt haben.

Doch im Detail betrachtet liegen z.B. in Köln die höchsten Corona-Inzidenzzahlen in Stadtteilen wie Chorweiler, Meschenich und Vingst. Viele Menschen hier arbeiten in Berufen, die nicht ohne weiteres ins Homeoffice verlegt werden können, und leben in Wohnungen, die nicht genügend Kapazität bieten, um Job, Schule und Freizeit einer ganzen Familie vereinbaren zu können. Die Arbeitslosenquote liegt hier besonders hoch, auch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund ist überdurchschnittlich.

So werden bestehende soziale Ungleichheiten durch die Corona-Krise auf dramatische Weise weiter verstärkt. Je länger die Pandemie andauert, desto härter sind ökonomisch schwächere 'Veedel' wie diese in Köln davon betroffen. Und ein weiterer, ein 'strikter', ein 'harter', ein 'Brückenlockdown' usw. wird hier im Detail nichts ändern. 

Unten ein Foto von den Miniaturhäusern unter der Linie 13 'Escherstraße' am Gürtel. Heute waren wg. des Wetters die Bewohner nicht vor ihren 'Häusern' zu sehen, deswegen konnte ich ein Foto schießen. Sollte sich im Sommer die Gelegenheit bieten, werde ich versuchen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, um Näheres zu ihrer Situation zu erfahren.

6. April 2021

Nach dem gestrigen Gartenarbeitseinsatz bei 2° mit doppelter Hose und doppeltem Oberteil gab es heute morgen dann auch noch die Überraschung, dass es wieder geschneit hatte (die oberen Fotos der Collage). Da auch die nächsten Tage mit Temperaturen eher unter 5° zu rechnen ist, habe ich mich kurz entschlossen ins Auto gesetzt und bin nach Köln gefahren - auch auf der Autobahn munteres Schneetreiben. Und in Köln war die Situation auch nicht viel anders (unten rechts). Aber hier kann ich mich um die sonstigen Dinge des Lebens besser kümmern ...

5. April 2021

2°, meine Wetterapp sagt: gefühlt -4°, weil es so stürmt. Aber als wir bei der OGS in Teterow ankommen, schneit es nicht mehr. OGS heißt hier nicht 'Offene Ganztagsschule', sondern "Obst, Gemüse, Speisekartoffeln" - bis 1990 Umschlagstelle für landwirtschaftliche Produkte. Dieses Gelände und die Gebäude hat der "Jugendkultur-Verein forma-te" erworben; derzeit laufen ehrenamtlich  Sanierungsarbeiten. Zunehmend werden dabei Flächen frei für Grafitti ... siehe Foto-Collage unten.

4. April 2021

Angesichts zahlreicher Kontrollen auf den Straßen in McPomm (Verbot des Tagestourismus) habe ich mich entschlossen, mein Kölner Kennzeuchen nicht provokativ zur Schau zu stellen. Wg. der Kälte und des eisigen Windes verging mir die Lust auf Gartenarbeit, also habe ich einen Lesetag eingelegt... u.a. fiel ein Artikel ins Auge, dass die Inzidens in Portugal sogar von 1.200 auf 31 zurückging,, bei uns auch geringfügig zum ersten Mal. Das macht Hoffnung. Habe daher heute schon etliche Bekannte informiert, dass sie einen Termin Mitte Juni freihalten sollen ... für 'Käse & Wein'...

3. April 2021

Der dritte Putsch in Myanmar kam nach dem 82-%-Sieg der Demokratischen Partei bei den Wahlen letztes Jahr. Das Militär will dieses deutliche Votom nicht akzeptieren. Die Proteste sind friedlich, jeden Tag und jede Nacht. Trotzdem gab es am letzten Wochenende 114 Tote, darunter 7 Kinder.

Auch bei uns gibt es Proteste - heute sah ich die Bilder der Wuerdenker-Demos in den Nachrichtensendungen. Ohne Abstand und Mundschutz, agressiv und ohne Dialogbereitschaft. Positiv der Ergebnisse von Rücksicht und Solidarität:

In Portugal sanken die Inzidenzwerte von über 800 auf 31 in Monatsfrist - alle machten mit ...

Nur diese positiven Nachrichten und solche Bilder unten bringen mich auf andere Gedanken. Bilder vom Ufer der Feisneck und der Müritz  bei 8° und 'wechselnd bewölkt' - für ein Foto muss ich jeweils die Sonne zwischen den Wolken abpassen...

2. April 2021

Wer hat schon als 'frischer' Großvater ein Geschenk bekommen - und dann auch noch ein solches: "Mein erster Kirschbaum" (-enkel) ... Natürlich habe ich dann auch gleich das Spiel ausprobieren müssen und im dritten Spiel tatsächlich auch mal gewonnen ... gegen zwei Mädels (6 und 7) und einen Jungen (5). Und dann gab's auch noch 'Ostereier färben'! Aber für Gartenarbeit war es ohnehin zu kalt. Die nächsten Frostnächte sind vorhergesagt.

1. April 2021

Kein Tourist weit und breit, menschenleer - und geringe Aussichten, dass sich daran in absehbarer Zeit etwas ändert.Stattdessen ist die Polizei unterwegs... vorsichtshalber habe ich alles Unterlagen im Ordner dabei. Vom Kaufvertrag bis zum letzten Einzug der Grungsteuer

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© Klaus Kirschbaum