Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln
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Schmakentin

Abseits der eigentlichen Route schauen wir uns einen kleinen Ort an: Schmakentin. Hier gibt es ein kleines Gutshaus, das schon bessere Zeiten gesehen hat.

"Die Schäden, die durch mangelnde Pflege und jahrelangen Leerstand entstanden sind, sind nicht zu übersehen: Das Dach ist undicht - „ich habe wohl schon 20 Eimer aufgestellt, um das Regenwasser aufzufangen“, sagt Ludwig Vollmer -, der Boden im Saal nur ein Loch mit freiem Blick in den Keller. 220 Fensterscheiben hat der Hausherr ersetzt. Einige wurden von Unbekannten schon wieder zerstört," so berichtet Ludwig Vollmer, Hausherr und Gründungsmitglied des Kulturvereins Gutshaus Schmakentin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Der Architekt hatte mit dem Verein das Gutshaus 2005 vor dem Abriss gerettet. Nicht überall gelang das in Mecklenburg, und da wo es gelang, war es schließlich erfolglos, weil das Geld ausging.

"1217 wird das Gut Schmakentin erstmals als „Zmaguntin“ urkundlich erwähnt. Heinrich Borwin, Fürst von Mecklenburg, verkaufte das Dorf an das Johanniskloster zu Lübeck mit der Auflage, dass die Bauern dieses Dorfes von allen Diensten und Steuern befreit waren. 1841 kauft der Landwirt Werner Friedrich Keding das Gut Schmakentin. Die Familie bewirtschaftet es bis 1945. Seit 2009 kümmert sich der Kulturverein um das Gebäude und hat Kontakt zu den Nachfahren." so der Bericht des RND.

Inzwischen hat der Verein eine eigene Homepage - hier ist u.a. der Bericht über die 800-Jahr-Feier des Dorfes am 10. und 11. Juni 2017; die Bilder machen Hoffnung. Inzwischen habe ich beim Verein nachgefragt, wie der aktuelle Stand ist ...

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