Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln
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Silz und Nossentin

Das Schicksal Nossentins ist typisch für alle Dörfer Mecklenburgs - sie waren Spielball in den Händen sich häufig bekriegender Familien. Es waren "ihre Bauern", "ihre Dörfer", die an- und verkauft wurden, die verpfändet wurden ...

Die ursprüngliche Kirche wurde im 30-jährigen Krieg zerstört. Die aktuelle kleine Kirche in Nossentin stammt aus dem Jahr 1834 oder 1838, war aber schon zu DDR-Zeiten aufgegeben worden. Vor der Jahrhundertwende war sie schon ziemlich baufällig, als ich dort zum ersten Mal vorbeikam. Zwischen 2001 und 2009 wurde die kleine Kirche sorgsam renoviert - so meine Fotos aus 2008 oben; unten Fotos nach der Renovierung aus dem jahr 2012.

Bei der Sanierung sind sogar die alten Hinweise an den Bänken erhalten geblieben - früher überall üblich - heute natürlich nur noch in Ausnahmen sichtbar.

Sogar die kleine Patronatsloge unten ist erhalten. Heute ist die Kirche "Kunst- und Kinokirche" ... 

Nossentin geht übergangslos in Silz über ...

Hier oben das Postkartenbild der Silzer Mühle aus dem 19. Jh. ... unten der heutige Zustand ...

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© Klaus Kirschbaum