Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln
Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln

April 2026

30. April 2026

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Morgen heiratet mein Jüngster … Und da ich mich erinnert habe, dass ihm meine natürliche (ungepflegte) Frisur immer ein Dorn im Auge war, habe ich mich entschlossen, nach einigen Jahren mal wieder einen richtigen Friseur aufzusuchen, Micha, den "Friseur meines Vertrauens." Nun hoffe ich, dass ich morgen nicht allzu sehr auffalle!!! Wunschgemäß habe ich auch meine 'Hochzeitskleidung' heute schon mal angezogen … es passt noch alles!

Unglaublich, die Wetteraussichten ... wir haben Ende April und die Temperaturen sehen aus wie Sommer ...

29. April 2026

Es ist ja immer die Frage: Spreche ich mit meinem politischen Gegner oder nicht. Klar, ich kann mit Alex über die Position der Linken diskutieren oder mit Christian über die CDU … aber mit einem von der AfD? Nee! So jedenfalls meine Meinung. Nun habe ich heute endlich auch einen Gleichgesinnten gefunden:

"Er forderte eine gerechtere Steuerpolitik, eine gerechtere Verteilung von Wohlstand und er verstehe nicht, warum man den Leuten ans Bürgergeld gehe. »Ich glaube an den Solidargedanken. (...) Tax the Rich!« Auch verstehe er, wenn man unzufrieden mit der Arbeit der Regierung sei. Aber Rechtsaußen zu wählen, sei keine Lösung. Eine offensichtliche Replik darauf gab es gegen Ende der Sendung in Form einer Leserzuschrift eines gewissen Mirko, vorgelesen von Moderator Florian Weiss: »Nein, danke! Heute wieder Antifa-Parolen zum Frühstück«, hieß es darin. Krumbiegel, erfahren in der Diskussion, wandte sich direkt an die Kamera, an Mirko: »Bist du Faschist oder was? Dann bin ich natürlich gegen dich.« Antifa bedeute Antifaschismus, sagte Krumbiegel, und jeder Demokrat solle Antifaschist sein. Er sei es mit Leib und Seele. »Ich mag den Scheiß nicht, der damals war. Und ich mag den Scheiß nicht, der jetzt gerade wieder auf uns zuzurollen scheint.« Er finde es wichtig, nicht zu brüllen, sondern zu versuchen, Leute mit Argumenten zu überzeugen, sagte Krumbiegel weiter und schloss mit den Worten: »Kein lieber Gruß an Mirko.« So Spiegel-online heute um 22.17 h

28. April 2026

Das ist inzwischen allgemein bekannt: Erfolgreiche Integration von Menschen mit Fluchterfahrung geschieht über den Arbeitsmarkt. Thema der Fortbildung heute: "Arbeit als Integrationsbasis – Wie kann Arbeitsmarktintegration in Köln gelingen? Zuallererst einmal gilt dies für die betroffenen Menschen auf dem Weg zu einem unabhängigen und selbstbestimmten Leben. Genauso ist es für uns als Gesellschaft notwendig Schutzsuchende in möglichst gut qualifizierte Arbeit zu bringen. Nicht zuletzt drängen Fachkundige in Wirtschaftswissenschaften und Arbeitgeberverbänden darauf.. Trotzdem gibt es bei der Integration von Menschen mit Flucht- und internationaler Familiengeschichte in den Arbeitsmarkt viele Hürden. Die Politik auf Landes- und Bundesebene spielt dabei eine entscheidende Rolle, aber auch die Kommunen haben Spielräume," so die Ankündigung der Aktion Neue Nachbarn Köln (ANN). Und darauf kommt es vor allem in Köln an. Im Gegensatz zum Ausländeramt sind die Jobcenter personell besser ausgestattet. Hier hat es in den letzten 10 Jahren wohl die meisten Fortschritte gegeben. Die Planstellen sind fast alle besetzt, beim Ausländeramt Köln-Kalk waren es bei einem Besuchstermin vor 2 Jahren gerade einmal 30 %, wie mir damals eine Mitarbeiterin gestand. …

27. April 2026

Heute wieder einmal bei der Tages- und Abendschule (TAS) mit einem Mentee zur Anmeldung. Bin immer wieder positiv überrascht, wenn ich das Bildungsangebot dieser halbstaatlichen Einrichtung sehe. Aus meiner Sicht auch optimal für bildungs- und schulabschlusssuchende Flüchtlinge!

Schriftstellerin und Webdesigner führen eine Fernbeziehung. Da fallen mir gleich Stichworte ein wie Eifersucht und Seitensprung … und das alles mit empfindsamen Millennial-Figuren: "Allegro Pastell wird …  zu einer Hommage an all die verlorenen Beziehungen, die man im Leben so angehäuft hat, an die Bindungen, die etwas bedeutet haben, auch wenn am Ende der Entwicklung nie ein richtiges Ergebnis stand, was halt zugleich das Schöne als auch das Traurige daran ist, an das Kommen und Gehen der Liebe," so die Kino-Zeit zum Film.

26. April 2026

Einige Duzend Galerien und -zig Künstler und Künstlergruppen präsentieren sich für 4 Tage auf der Discovery Art Fair in der XPOST Köln am Gladbacher Wall …  Wiedersehen mit bekannten Künstlerinnen (so mit Brigitte Mekelburg - unten rechts in der Collage ein Fotoabzug auf Beton), aber auch wieder einige Neuentdeckungen: So beispielsweise Ralf Roew mit 'Apparition No.1', oben links. Dazu interessant die Künstler Gerda Jacobs, Tanja Hust und der Nachlass von 'Paxmann'. ... jedes Jahr ein MUSS

25. April 2026

Heute mal wieder ein Abend mit Freunden im Ateliertheater zum Thema: Torsten Schlosser hat die Schnauze voll! "Nachdem er alle großen Kabarett-Bühnen der Welt gesehen hat – zumindest auf Fotos im Internet – lädt er das Publikum in sein Wohnzimmer ein. Die Einrichtung ist dabei nur auf das Nötigste reduziert: Ein Stuhl, ein Tisch und eine Flasche Hochprozentiges. Schlosser macht sich frei von den Erwartungen des Publikums, der Gesellschaft und dem Streben nach einem politisch korrekten Leben. Wenn alles gut geht, wird daraus ein Abend wie in einer Prager Absinth-Bar: Abenteuerlich, ungewöhnlich, berauschend – und am Ende bleibt man verwirrt im Rinnstein zurück," so die Programmankündigung. Wir haben wieder Tränen gelacht - genau mein Humor!

24. April 2026

Wer einmal ins Portal Nius geschaut hat, den wundert nichts mehr:. Spiegel-online berichtet:  "Das rechte Portal von Ex-»Bild«-Chefredakteur Julian Reichelt hat über ein vermeintliches »Fastenbrechen für Bürgergeldempfänger« berichtet. Nun stellt das Kölner Landgericht fest: An dem Artikel stimmt so gut wie nichts. … Mitte März war Nius einem Skandal auf der Spur. Die Dortmunder Agentur für Arbeit habe »Bürgergeldempfänger« zum muslimischen Fastenbrechen geladen, behauptete das extrem rechte Portal von Ex-»Bild« Chefredakteur Julian Reichelt. »Und das, obwohl die Bundesbehörde zur politischen und weltanschaulichen Neutralität verpflichtet ist.« Aufgefahren worden sei ein »Luxusbüfett«, der Steuerzahler habe die Leckereien bezahlt, ebenso die Kinderbetreuung. Deutschland, unterwandert vom Islam, sogar beim Essen. So las es sich bei Nius"  Alles erlogen … wie alles auf Nius.

23. April 2026

Oben das Siegerbild des World Press Photo Award 2026"Am 26. August 2025 wird Luis, ein ecuadorianischer Migrant ohne Vorstrafen, nach einer Anhörung vor dem Einwanderungsgericht im Jacob K. Javits Federal Building in New York City von Beamten der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) festgenommen. Zurück bleiben seine Frau Cocha und die drei Kinder im Alter von sieben, 13 und 15 Jahren – verzweifelt, plötzlich ohne Vater und mit einem Trauma, das sie prägen wird."  So die Darstellung des Bildes - und weiter: "Dieses Bild zeigt die untröstliche Trauer von Kindern, die ihren Vater an einem Ort verloren haben, der eigentlich der Gerechtigkeit dienen sollte. Es ist eine schonungslose und notwendige Dokumentation der Familientrennung infolge der Reformpolitik der USA", sagt Joumana El Zein Khoury, Geschäftsführerin der World Press Photo Foundation, und ergänzt: "Es ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, warum unabhängiger Fotojournalismus wichtig ist."

Unten meine neue Zucht, wie in jedem Jahr  … Kürbisse, Zucchini und Sonnenblumensamen (vom Vorjahr). In diesem Jahr aber draußen immer mit Abdeckung. Im letzten Jahr haben findige Vögel die meisten Samen weggepickt. Die zweite Zucht kam dann gut, doch dann haben die Schnecken im Garten an der Müritz die meisten Zöglinge weggefressen. Schließlich musste ich auf die letzten Setzlinge aus einem Gartenmarkt zurückgreifen … Erstaunlich: Nach 36 Stunden war die erste Wurzel bei den Sonnenblumenkernen bereits bis zu 7 mm gewachsen! 

22. April 2026

Im Minutentakt Nachrichten aus dem Irankrieg … Boote werden angegriffen, Trump sagt heute dies, morgen das … aber vom Gefühl her würde ich sagen: Trump ist entglitten, was er angefangen hat.

Wer sie nicht kennt, der erfährt bei wikipedia: "Modeselektor ist ein Berliner Musiker-, Produzenten-, DJ- und Liveact-Duo, bestehend aus Gernot Bronsert (* 1978) und Sebastian Szary (* 1975) … Ihr Stil changiert zwischen Techno, Hip-Hop, und Elektro. Sie sind außerdem Teil der Musikgruppe Moderat, ein Zusammenschluss mit dem Musiker Sascha Ring (Apparat)."  Den Stil muss man schon mögen … auch die Wartezeit auf das eigentliche Konzert. Es war ein 'Classic-Konzert', d.h. es war ausschließlich Musik um die beiden ersten Alben zu hören. Das Publikum war begeistert …

21. April 2026

Die Nachricht von Amnesty international ist niederschmetternd: "Vor einem Jahr haben wir von einer globalen Menschenrechtskrise gesprochen. Heute müssen wir sagen: Diese Krise frisst sich immer tiefer in das Leben von Millionen Menschen. Eine Welt nimmt Gestalt an, in der Macht, Willkür und Gewalt bestimmen, was Recht ist. Regierungen brechen das Völkerrecht, kriminalisieren Protest und treten die Würde von Menschen mit Füßen. Für unzählige Familien bedeutet das Angst, Verlust und permanente Unsicherheit."  Heute kam der neue Amnesty Bericht zur weltweiten Lage der Menschenrechte 2025/26 heraus. "Unsere Recherchen in 144 Ländern zeigen drei alarmierende Entwicklungen!"

Gestern las ich, dass derzeit täglich fast 4.000 Menschen die Kusama-Ausstellung im Kölner Museum Ludwig besuchen. Das muss ich mir (noch) nicht antun. Aber heute gab es vorab eine Doku im Odeon: Kusama – Infinity“ erkundet den Weg der Künstlerin Yayoi Kusama von einer behüteten Kindheit in einer konservativen Familie bis hin zu ihrem Ruhm, mit dem sie in den 1960er Jahren in den USA sogar Andy Warhols Allgegenwart Paroli bot. Doch es geht in dem Dokumentarfilm auch um die Erfahrungen, die die Künstlerin mit Rassismus, Sexismus und Geisteskrankheiten machen musste," so die Kino-Zeit.

20. April 2026

"Nur noch selten ist etwas zur Lage in Afghanistan zu lesen. Am wenigsten erfahren wir vom individuellen Schicksal der Frauen, deren Leben sich seit der Rückkehr der Taliban so dramatisch verändert hat. Die Taliban hatten das Arbeits- und Schulverbot einst ja als vorübergehend angekündigt. Inzwischen aber gehen die Mädchen seit fast fünf Jahren nicht mehr zur Schule und an die Universitäten. Wie es ihnen geht, möchte man wissen: Ob sie Wege finden, weiterzulernen. Ob sie sich noch etwas zutrauen. Ob sie Hoffnung haben, dass sich ihr Schicksal doch noch wendet … "  ein erschütterndes Interview im Spiegel. Für mich persönlich nichts Neues, denn inzwischen sind es vier junge afghanische Frauen mit Aufenthaltserlaubnis, die ich bei der Integration begleite. Und dabei erfahre ich, was sich seit der Machtübernahme der Taliban abgespielt hat.

"Eine Amerikanerin in Paris: Jodie Foster glänzt in der Krimi-Komödie von Rebecca Zlotowski als Psychoanalytikerin auf Mörderjagd. Tatsächlich bewahren sie und ihr Ko-Star Daniel Auteuil den mit Motiven und Andeutungen überfrachteten Plot vor dem Absturz ins Bodenlose. …  Ihre Lilian lässt Erinnerungen an ihre Rolle der Ermittlerin Clarice Starling in „Das Schweigen der Lämmer“ aufkommen. Dafür erhielt Foster 1991 ihren zweiten Oscar als beste Hauptdarstellerin. Mit Jonathan Demmes Thriller kann „Paris Murder Mystery“ freilich nicht mithalten. Aber das versucht Zlotowski auch nicht. Sie will unterhalten und dabei leise mit dem Gedanken spielen, dass es um mehr gehen könnte. Dabei gelingen ihr zwischen Komödie und Krimi immerhin einige kluge Einblicke in die menschliche Seele," so der Kommentar von Kunst und Film.

19. April 2026

Unter der Überschrift: "Heimat für Generationen - An diesem Ort wird Hoffnung wahr," berichtet SPIEGEL Wissen. Besondere Häuser stehen in Baden-Württemberg, in Leonberg. Hier leben Einheimische und Geflüchtete zusammen - finanziert von einer privaten Stiftung. "Das Projekt macht der Politik vor, was ihr selbst nicht gelingt," so SPIEGEL Wissen am 19.04.2026. Davon habe ich immer geträumt. Unser Projekt vor vielen Jahren ist damals leider gescheitert … keine bezahlbaren Grundstücke - und dann nach den "Silvesterereignissen" sprangen auch noch einige Investoren ab. Geschichte. Um so besser, dass es andernorts geklappt hat.

„Vier minus drei“, da bleibt halt noch einer übrig, möchte man naiv antworten, wenn man den trügerisch harmlosen Titel der autobiografischen Erzählung von Barbara Pachl-Eberhart zum ersten Mal hört. Aber es steckt nicht nur mehr dahinter, sondern sogar Unvorstellbares: „Vier minus drei“ steht für eine Familie, die Eltern und zwei Kinder, von denen innerhalb eines Moments nur noch die Mutter übrig ist. Ein unbeschrankter Bahnübergang und plötzlich ist da nur noch schier unendliches Leid – und die Frage, wie das überhaupt gehen soll mit dem Weiterleben … Fazit: Es wird sicherlich nicht wenige geben, die die zwei Stunden von „Vier minus drei“ mehr oder weniger durchheulen – aber das ist es absolut wert," schreibt filmstarts.de. Wirklich keine leichte Kost! Aber eine starke Story!

Ganz anders der Höhepunkt des Frühlings hier: Noch blüht der Sauerkirschbaum, schon blüht der wilde Apfelbaum (ein Monat vor dem 'richtigen' Apfelbaum) und auch der goldgelbe Ginster sieht nie schöner aus als heute. Und dann der Löwenzahn auf unserer Steuobstwiese ...

18. April 2026

Heute Vernissage an einem außergewöhnlichen Ort, in der Kunststation St. Peter … die portugiesische Künstlerin Luísa Jacinto, Jahrgang 1984, zeigt Objekte aus verschiedenen Materialien wie Faden, Stoff, Metall, Sprüh­farbe, Aquarellfarbe, lose Pigmente und Gummi­membran. "Für den Kirchen­raum, den sie vor zehn Jahren erstmals besuchte und erkundete, gestaltet sie eine darauf bezogene, fließende Arbeit, die zunehmend die Grenzen zwischen Malerei, Skulptur und Installation verschwimmen lässt. Unter dem Titel „gleich-zeitig“ fordert Luísa Jacinto das Publikum dazu auf, sich auf ein Spiel aus Beobachtung, Wahr­nehmung und Aufmerksamkeit einzulassen, um neue Grenzen des Sehens zu erkunden," so die Ankündigung.
Und ansonsten ist dieser Kirchenraum immer einen Besuch wert … freue mich schon auf das nächste Freitagabendkonzert oder Lunchkonzert samstags um 13 h …

17. April 2026

Auf dem Weg zwischen Köln und Waren an der Müritz komme ich durch das brandenburgische Dorf Frehne, egal, ob ich die Autobahn über Bremen oder Hannover nehme, oder gar Luftlinie Hannover, Celle, Uelzen, Ludwigslust fahre. Und ich habe mit angewöhnt, immer bei der gleichen alten Dame (mit Rollator) Eier zu kaufen (3,50 €) . Die alten Schachteln mit handgeschriebenen 3,50  habe ich dann immer zurückgebracht. Doch diesmal war der Stand auf der Hinfahrt verschwunden. Auf der Rückfahrt heute das gleiche Bild. Die Rolladen waren immer noch runter. Kurzentschlossen habe ich heute bei einer Nachbarin, einige Häuser weiter, meine Eier gekauft.  Und mal schauen, was sonst noch im Angebot sein wird - saisonales Obst und Gemüse, auch schon einmal Honig, oft Marmeladen. 

16. April 2026

Heute der letzte von sechs intensiven Gartentage zu Beginn des Gartenjahres. Dabei ist mir wieder einmal aufgefallen, dass ich die Beikräuter ganz unterschiedlich behandel. Keine Gnade für Giersch - dan Kampf kann man aber nicht gewinnen, muss ich zugeben! Andere sind da einfacher zu beseitigen. Und Pflege für den wilden Majoran, das Highlight  für alle Insekten - ähnlich wie Borretsch ... der kommt ja immer von allein. 

Und der übliche Besuch ist wieder da. Einmal die erste Wespe in der Küche und dann der gold-grün glänzender Rosenkäfer, der unter Naturschutz steht. 

15. April 2026

Schon vor Jahren habe ich damit gerechnet, dass der alte Kirschbaum abstirbt: immer Rinde bricht ab (Foto oben) ... doch auch in diesem Jahr 'fette' Blüten, wohin man schaut (unten)

14. April 2026

In der letzten Ausgabe der ZEIT unter der Überschrift: "Wer stoppt die Raserei?"  schreibt Bernd Ulrich: "Die Trump-Versteher sind gescheitert. Europa braucht einen neuen Umgang mit dem US-Präsidenten ... Loben, beschenken, schleimen, reden lassen, Preise erfinden - alles wurde probiert, nichts hat gegen Trump geholfen." Und das wird noch unterstrichen durch die KI-Komödie mit Trump als Messias. Aber es geht bestimmt noch schlimmer!

Wieder eine Nacht bei 2° und tagsüber gerade mal über 10°, das ist schon 'hartes Brot' bei der Gartenarbeit. Zur Belohnung gab's heute mal wieder Erwärmendes in der Feuerschale ... 

13. April 2026

Immer wieder viele positive Kommentare: Heute ein doppelt glücklicher Tag. Einmal die Arbeit im Garten, es geht voran. Dazu immer wieder positive Kommentare nach dem Ergebnis in Ungarn. Unten die aktuelle Karikatur von Tomicek ... ein Volltreffer!

12. April 2026

Aufatmen bei allen Demokraten in ganz Europa: Orban ist abgewählt! Die Demokratie kehrt nach Ungarn zurück, die Quertreiberei, die Sabotage der EU sind Geschichte! Die Unterstützung der überfallenen Ukraine ist gesichert. 

Und auch bei den OB-Wahlen in McPomm sind die demokratischen Parteien vorn. Nach aktuellem Stand ist die AfD nur in Wismar in die Stichwahl gekommen, weit abgeschlagen mit 20 % hinter dem SPD-Bewerber (42 %).

Und mein Tag war komplett 'Gartentag' bei mittleren einstelligen Temperaturen. Und es hat wieder Spaß gemacht, obwohl man im Garten ja nie fero tig wird. Aber ich freue mich über die Frtschritte bei der Arbeit und in der Natur. Unten zwei Beispiele für die Frühstarter: links der ungeduldige Rhabarber, links der Liebstöckel auf dem Weg zu neuen Höhenrekorden.

11. April 2026

Erster Urlaubstag an der Müritz. Mein erster Trip gleich wieder an die Feisneck, mein Lieblingssee in McPomm; ein Klarwasserseen mit bis zu 8m 'Durchblick', weil "nährstoffarm", wie gelesen habe. Man sieht dort immer bis zum Grund ... und das in bildhübscher Umgebung. Die Einweihung des neuen Stegs am Donnerstag habe ich leider verpasst. Hier schwimme ich im Sommer am liebsten. 

10. April 2026

Alle Jahre wieder: der Winter ist vorbei, die "Müritz-Saison" beginnt ... heute war.die Temperatur im Ferienhaus gerade bei 9°. Im Vergleich zur Kölner Wohnung (konstant 23 °) frostig. Und die Temperatur draußen ungewohnt für Kölner. In dieser Nacht wird es an der Müritz wieder frieren (- 2°). Und morgen 8° ist auch nicht der Hit. Aber nach 5 Monaten Winterschlaf bleibt im Haus genug zu tun. Schrecksekunde bei der Ankunft: wo ist der Hausschlüssel? Im alten Auto hatte er einen festen Platz. Aber im neuen Wagen? Gut, dass mein Reserveschlüssel im Schuppen über Zahlenschloss erreichbar war. 

9. April 2026

Das sind die Fakten: Fast 25 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte leben hier. Das sind 29,7 % der Bevölkerung bei rund 84 Millionen Menschen. Und das erklärte AfD-Ziel ist: „20–30 % weniger Menschen in Deutschland“ (Björn Höcke; Chef AfD-Thüringen), d. h. runter auf „60 Millionen“ (Lena Kotré; AfD-MdL Brandenburg). Wer immer noch meint, die AfD wolle „nur Kriminelle loswerden“, sollte rechnen: 84 Millionen heute, 60 Millionen als Ziel – fast 25 Millionen Menschen fallen dabei raus. Die Zahlen passen haargenau.  Das ist kein Zufall. Das ist Ziel. (Quellen:   1) YouTube / @ Weichreite TV, 22.01.2026. 'Martin Sellner & Lena Kotré: AfD „Remigration“';  2) YouTube / @ Weichreite TV, 12.12.2023. 'AfD Stammtisch Gera)

Köstliche Begleitung beim üblichen abendlichen Schriftverkehr heute Abend im WDR das französische  "Coming-of-Age-Drama" mit großer Finesse: Frühling in Paris aus 2020  .. wieder etwas aus der Liste 'Leider verpasst' gestrichen …

8. April 2026

"Nur 88 Minuten vor Ablauf eines eigens gesetzten Ultimatums, bei dem er drohte, Iran auszulöschen, rief er den Stopp der Kampfhandlungen aus. Eine von Pakistan vermittelte zweiwöchige Waffenruhe trete unmittelbar in Kraft, Verhandlungen mit Teheran würden folgen, so der US-Präsident," nach Berichten von Spiegel-online. Gerade hatte Trump noch mit massiven Kriegsverbrechen gedroht, er wolle die gesamte Zivilisation sterben lassen …  Seine Kritiker sprechen von "Taco" (Trump always chickens out) … Trump sei in gewohnter Manier einfach eingeknickt. Erfreulicherweise sind die Rohölpreise kräftig eingeknickt und die Preise an den Zapfsäulen nicht weiter gestiegen!

Eigentlich wollte ich längst in Waren an der Müritz aufschlagen, Haus und Garten aus dem Winterschlaf holen, alles für die "Müritz-Saison" vorbereiten, Freunde treffen, weiter erkunden … doch zwei Gründe sprechen dagegen: Einmal sind die Temperaturen in Köln gestern und heute auf über 20° gestiegen (und in der Nacht bin ich selten draußen). Anders im Norden an der Müritz: Höchsttemperaturen gestern/heute/morgen/übermorgen: 13°/13°/11°/9°! Tiefsttemperaturen: -2°/-1°/-1°/-1° … erst am Samstag friert's es nicht mehr: + 5°! Da fängt für mich der Frühling im Norden an!

Die "geschenkte" Zeit in Köln habe ich gleich heute für einen Besuch im Schlosspark Köln-Stammheim genutzt … Gesine Grundmann habe ich in diesem Jahr vergeblich gesucht, aber viele neue Skulpturen entdeckt! Und schöne alte Skulpturen wiedergefunden. Leider hat es auch in diesem Jahr wieder Vandalismus gegeben … wie dumm muss man sein, um sich an Kunstwerken in einem öffentlichen Park zu vergehen?

7. April 2026

»Creepy Don« versetzt die Welt in Angststarre," titelt Spiegel-online heute: "Nach Donald Trumps Rückkehr ins Präsidentenamt gratulierte AfD-Chefin Alice Weidel öffentlich und schrieb: Die Wahl sei ein »gutes Signal für Deutschland«, nicht »das woke Hollywood« habe entschieden, »sondern die arbeitende amerikanische Bevölkerung«"…. heute Abend droht Trump mit Kriegsverbrechen. »Eine ganze Zivilisation wird heute Abend sterben« (hier mehr) … zurück zur AfD. Die nächsten Landtagswahlen in Deutschland finden am 6. September in Sachsen-Anhalt statt. Der AfD-Spitzenkandidat dort, Ulrich Siegmund, sagte schon vor zehn Jahren, seine Politik sei »gegen eingefahrenen Politikfilz, Mauscheleien, Steuerverschwender und ideologische Scheuklappen« gerichtet. Das Donald-Trump-Playbook auf Sächsisch sozusagen. Nun hat Siegmund nicht die Wirkmacht eines Donald Trump. Aber wohin es führt, wenn Amateure einfache Antworten versprechen und deshalb demokratisch ins Amt gewählt werden, lässt sich gerade täglich auf Friedhöfen und Tankstellen begutachten." Nur schade, dass die schlichten Gemüter solche Zusammenhänge nicht durchschauen können …

Nach der Kritik hätte ich mir möglicherweise den Film nicht angeschaut: "Klar, diese Fish-Out-Of-Water-Konstruktion verspricht jede Menge komödiantisches Reibungspotenzial. Haha, dieser abgehängte alte weiße Mann; hihi, diese übersensiblen Student:innen mit ihren Pronomen… Das sorgt für allerlei komische Situationen – jedenfalls behauptet der Film, dass wir es mit Komik zu tun haben. Doch dafür mangelt es an Unterbau. Das reine Benennen von in Klischees verpackten generationalen Unterschieden wird hier bereits selbstgenügsam als Gag verkauft, dem es jedoch in den allermeisten Fällen an einer wirklichen Pointe mangelt. Weil Ein fast perfekter Antrag also unsere Realität nicht nur ignoriert, sondern sich ihr verweigert, hier zwei konkrete Zahlen: Laut Bundeskriminalamt hat 2024 (aktuellstes Lagebild Häusliche Gewalt) fast jeden Tag ein Mann versucht (oder es geschafft), eine Frau zu töten. Weniger als alle vier Minuten(!) erfährt eine Frau Gewalt durch ihren Partner oder Ex-Partner. Dieses strukturelle Problem hängt oftmals mit Trennungen und Ablehnungen zusammen, also eigentlich damit, dass Männer ein „Nein“ nicht akzeptieren. Angesichts dieser Realität sollte durchaus die Frage erlaubt sein, ob es das wert ist, auf dem Boden dieser Tatsachen ein paar fade Klischees für eine Handvoll müder Lacher wieder aufzuwärmen. Dass sich der Film dann auch noch anschickt, zu einem kritischen Kommentar auf die berufliche Austauschbarkeit von Frauen in patriarchalen Systemen anzusetzen, wirkt in Anbetracht der vorangegangenen Ignoranz recht zynisch."

6. April 2026

Heute im Energiemonitor der ZEIT gefunden: Es geht voran, denn die Anteile der Energieträger an allen Baugenehmigungen verändert sich rasant in die richtige Richtung: zwischen April 2022 und September 2025 stieg der Anteil der Wärmepumpen von 51 % auf 66 %. Fernwärme stieg von 26 5 auf 30 %. Gas verlor von 18 % auf unter 3 %. Die Sonstigen (Öl, Pellets, Strom, Kohle usw. sanken von 6 % auf 5 %.  Ein gutes Zeichen …

"In den ersten Minuten ahnt man noch nicht, dass das nicht nur der Einstieg, sondern Prinzip des ganzen Films ist: Ethan Hawke als Lorenz Hart am Bartresen und dort, obwohl am Rand stehend, stets im Mittelpunkt des Geschehens. Im Monologisieren gewaltiger Wortgefälle, immer treffend, immer voller Anspruch, immer auf den Punkt – „Punkt“. Sprache und sprachliche Form sind dieser Figur, das wird schon in der ersten Sequenz deutlich, das Allerwichtigste. Er will nicht inhaltslos daherreden oder gefällig formulieren, sondern die Dinge über die Kunst der Sprache in ihrem Wesen und in ihrer Komplexität, auch in ihrer Widersprüchlichkeit erfassen," so Verena Schmöller zum Film Blue Moon in der Kino-Zeit. Habe noch nie erlebt, dass jeder 5. Besucher den Kinosaal verließ. Es war wirklich 'wortlastig' … bestimmt nicht für jeden akzeptabel, ein "Monolog de Force".

5. April 2026

Ostersonntag … erst 'Angrillen', dann der sprichwörtliche  Ostersonntagspaziergang und schließlich Eier & Co. suchen der Enkel im Garten. Der Spaziergang in Köln-Sürth erst zu den Lamas und dann zum Rheinufer. Es macht Kindern einfach immer Spaß, Steine ins Wasser zu werfen! Und die Erwachsenen zeigen ihnen, wie man flache Steine so wirft, dass sie mehrfach 'auftitschen'. Vom letzten Hochwasser sind immer noch in den Sträuchern und Bäumen 'Andenken' in den Zweigen zu finden.

Am Abend dann Kino. Eigentlich sind Märchenfilme nicht mein Genre, aber da in der Scifi-Komödie Sandra Hüller spielt, habe ich mir ihn mir heute angeschaut. Fazit von filmstarts.de:: "Eine rührende Buddy-Komödie im All! „Der Astronaut“ entpuppt sich trotz seines fatalistischen Weltuntergangsszenarios als ansteckend-optimistische Erzählung über Solidarität und Gemeinschaftssinn. Nach den schier überwältigenden Weltraum-Panoramen bekommt man zudem fast selbst Lust auf einen Ausflug zu den Sternen. Oder um es mit den Worten einer der Hauptfiguren zu sagen: „Staunen, Staunen, Staunen!“ Einige nette Gags, auch schöne Bilder … aber ich bin mir sicher, dass ich mir keine weitere Märchenfilme anschauen werde - es sei denn, die Enkel sind dabei! Das Filmplakat oben in der Collage.

4. April 2026

Die Vorschau versprach Spannendes, Lustiges, Dramatisches. Die Kritiken waren eher negativ: "Das Drama - Nochmal auf Anfang …  Fazit: Interessante Prämisse (die nicht verraten werden darf), dazu zwei charismatische Stars – doch am Ende bleibt „Das Drama“ trotzdem ein eher unbefriedigendes Kinoerlebnis," so filmstarts.de"Das Drama ist kein ernsthafter Film. Er ist eine unausgegorene schwarze Komödie, die mal richtig unangenehm sein will, dann aber doch wieder zum Schenkelklopfen, etwa als die Klischeefigur eines nervigen Hochzeits-DJs auftritt, und dann wieder zur großen Gesellschaftsanalyse auszuholen meint," schreib die Kino-Zeit. Ich gebe zu, dass ich mich hier oder da gefragt habe, wie der Film bei Franzosen oder Italiener wohl ausgesehen hätte. US-Amerikaner haben eben andere Ambitionen … "Aufmerksamkeitsökonomisch wird Borgli (der Regisseur) damit vermutlich ein großer Coup gelingen. Denn wer der Anziehungskraft der beiden Stars folgt und sich auf eine romantische Promihochzeit auf der Leinwand freut, wird einige böse Überraschungen erleben. Die ersten sicherlich eingepreisten wenn nicht gar bewusst provozierten Skandalrufe und Negativschlagzeilen in Boulevardmedien sind bereits erschienen. Der Regisseur ist also gar nicht so anders als seine Figuren" … schreibt die Kino-Zeit weiter. Sie hat den Durchblick!

Gut, dass es am Abend noch Gelegenheit gab, den neuesten 'Wilsberg' in der Mediathek zu sehen. Was gibt es Netteres am Rande einer Steuererklärung  ...  'Wilsberg' ist einfach eine ganz andere Welt!

3. April 2026

In diesem Jahr wird Ostern ein Kino-Wochenende sein. Heute der Anfang mit dem Film-Portrait über Siri Hustvedt  "…  eine herausragende Schriftstellerin, Wissenschaftlerin und Symbol für weibliche Selbstbestimmung, widmet sich ihrem offenen Umgang mit körperlichen "Gebrechen" und ihrer Erforschung der jahrhundertealten Stigmatisierung von weiblichen Krankheitsbildern als "Hysterie". Der Film taucht ein in ein komplexes Labyrinth aus Geschlechterkampf, Krankheit, Sexismus und Verblendung. Siri Hustvedt hat sich einen Namen gemacht, indem sie gesellschaftliche Tabus bricht und unbequeme Fragen stellt. Das Film-Porträt gibt Einblicke in ihr Leben und Werk, und zeigt ihre inspirierende Auseinandersetzung mit körperlichen und psychischen Herausforderungen. Es beleuchtet auch ihre kritische Betrachtung der Geschlechterdynamik und die weitverbreitete Tendenz, weibliche Krankheitsbilder als Ausdruck von Hysterie abzutun,"  so die Ankündigung des OdeonMorgen wird "Das Drama - noch mal auf Anfang" folgen, Ostersonntag "Der Astronaut - Projekt Hail Mary" mit Sandra Hüller. Montag bin ich noch unentschieden, aber Dienstag bin ich bei "Ein fast perfekter Antrag" im Weißhauskino verabredet … kaum noch Karten zu bekommen, und das schon um 15 h!!

An der Dieselpreisfront gibt es nur schlechte Nachrichten …  es scheint tolle Absprachemechanismen zu geben. Ich habe heute zum ersten Mal 'vollgetankt', tanken müssen. 117 € statt 83 € früher.

2. April 2026

Erster Donnerstag im Monat … also Kulturabend mit interessierten Flüchtlingen. Heute vor allem, damit sie sehen, was in ihrer neuen Heimat vor 2000 Jahren los war. "Das Römisch-Germanische Museum geht zurück auf die zusammen mit dem Runderlass zum Schutz der Bodenaltertümer vom 25. April 1807 eingerichtete „kölnische Altertums-Sammlung“ des Arrondissement de Cologne  und die von der Stadt Köln übernommene Sammlung römischer Altertümer von Ferdinand Franz Wallraf, aus der die Römische Abteilung des 1861 neu eröffneten Wallraf-Richartz-Museum hervorging." Im Vergleich zum alten Museum neben dem Dom ist es jetzt ja nur eine bescheidene Ausstellung (im Belgischen Haus). Aber immerhin!

1. April 2026

Meine Tankanzeige zeigt, dass ich noch etwa 120 km fahren kann. Also werde ich mich jetzt wieder mit meiner App auseinandersetzten. Mein letzter Blick um Mitternacht zeigte mir als günstigsten Preis für Diesel 2,31 € in 5,6 km Entfernung. Alle schauten dann auf 'High Noon'. Überraschung. Es gab eine Tankstelle, die nicht erhöhte (SVG, Am Eifeltor 1, 50997 Köln) … dort blieb es beim Preis von 2,23 € Diesel. Um Mitternacht haben sich viele Tankstellen bis auf 2,26 € angenähert. Mal sehen, was sich bis 12 h am 2. April tut …

Ostern ist immer eine besondere Zeit. Es sind Osterferien - einige freuen sich auf die letzten 'richtigen' Wintertage (mit Skifahren), andere ziehen den Sommer vor wie in der Collage unten, beim Schnorcheln in Ägypten. Und bei mir ist jetzt der Garten 'startklar'. In der Collage die sprießenden Weinstöcke - und zu meiner Überraschung habe ich im letzten Herbst eine Rebe übersehen. Sie ist jetzt total vertrocknet, starr. Daneben die Sprösslinge … Jedenfalls ist der Garten in Köln jetzt dank der Mitarbeit meiner Schwester Sabine "fertig".

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© Klaus Kirschbaum