Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln
Willkommen bei Klaus Kirschbaum in Köln

Januar 2026

31. Januar 2026

Wochenende! Endlich auch Zeit, abonnierte print- und online-Medien zu studieren. Auffallend heute drei Nachrichten, die mir aktuell typisch erscheinen:

- der Bericht über die Misshandlungen russischer Soldaten durch das eigene Militär (ZDF)

- der Bericht in der taz über die Äußerungen von Daniel Günther in der Lanz-Runde.. Er spricht sich für ein AfD-Verbotsverfahren aus und kritisiert die großen Techkonzerne, die über Plattformen wie X und Tiktok die Debattenkultur im Land beeinflussten. Und wird bewusst missverstanden.

- Und eine weitere Trump-Posse: Der US-Präsident hatte seine Steuerunterlagen nicht veröffentlicht, ein Ex-Mitarbeiter der Steuerbehörde leakte sie. Dafür fordern die Trumps nun 10 Milliarden $ Schadenersatz. Der ehemalige IRS-Mitarbeiter Charles Littlejohn hatte sich 2023 schuldig bekannt, Trumps Steuererklärungen weitergegeben zu haben. Er verbüßt derzeit eine fünfjährige Haftstrafe.  Die New York Times hatte im September 2020 mitten im Präsidentschaftswahlkampf unter Berufung auf die jahrelang geheim gehaltenen Steuerunterlagen Trumps berichtet, dieser habe im Wahljahr 2016 und in seinem ersten Amtsjahr 2017 nur jeweils 750 Dollar an die Bundessteuerbehörde gezahlt. In 10 der vorangegangenen 15 Jahren zahlte der Präsident demnach gar keine Bundeseinkommensteuer. 2022 wurde seine Steuererklärung nach jahrelangem Rechtstreit vom Kongress rechtmäßig veröffentlicht.

Vor der Haustür habe ich sie vor Monaten platziert: "Die Schneerose (Helleborus niger), genannt meist Christrose oder Schwarze Nieswurz, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Nieswurz (Helleborus) in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sie ist vor allem durch ihre frühe Blütezeit und die Verwendung ihrer Sorten mit auffallend großen, weißen Blüten als Gartenzierpflanze bekannt." und nun wundere ich mich, dass trotz Schnee und Frost heute alles so aussieht

30. Januar 2026

"Ich habe diesen Song am Samstag geschrieben, ihn gestern aufgenommen und heute als Reaktion auf den staatlichen Terror, von dem Minneapolis heimgesucht wird, für euch veröffentlicht. Er ist den Menschen von Minneapolis, unseren unschuldigen Nachbarn mit Migrationshintergrund und dem Andenken an Alex Pretti und Renée Good gewidmet," schreibt der „Boss“, Bruce Springsteen, auf seiner Website und Instagram zur kurzfristigen Entstehung seines Protestsongs "Streets of Minneapolis". Mit einem Protestlied reagiert er auf die martialischen Einsätze von "König Trumps Privatarmee" in Minneapolis. Er erinnert an die Opfer – und fordert zum Widerstand auf. Alles klar!

29. Januar 2026

"Die Lage am Abend", das tägliche News-Briefing des Spiegel um 18 h hat auch eine Rubrik, die ich immer übersehe: "Was heute weniger wichtig ist" … heute aber eine köstliche Entdeckung:

"Mela-naja: Für die Premiere im Londoner Bezirk Islington ist angeblich erst ein Ticket verkauft, in Südafrika wurde der Film ganz zurückgezogen: Die Dokumentation »Melania« über First Lady Melania Trump , 55, scheint ein gigantischer Flop zu werden. Nicht ganz überraschend, wer will sich schon einen Werbefilm über Donald Trumps Gattin ansehen? Besonders würde es mich für Amazon freuen. Der Konzern hat nicht nur der Produktionsfirma von Melania Trump 40 Millionen Dollar für die Rechte gezahlt, sondern auch 35 Millionen Dollar in die Werbung investiert. Die »New York Times« sieht darin den Versuch, sich bei Präsident Trump einzuschmeicheln. Ein »75-Millionen-Dollar-Bestechungsfilm«, spottete der Komiker Jimmy Kimmel. Umso schöner wäre es, wenn der Streifen nichts einspielte."

Mit Hilfe von Radio 1 vom rbb im Netz gefunden: Ganz tolle Mucke … Baxter Dury - Schadenfreude (Official Video). … und sein spitzenmäßiges ARTE-Konzert!

Meine Klivie habe ich jetzt mindestens 10 Jahre lang vernachlässigt - inzwischen war kaum noch Erde im Topf, beim Gießen lief das Wasser ziemlich schnell in die Auffangschale. Und die Wurzeln von inzwischen drei Pflanzen waren mächtig miteinander 'verbandelt'. Nun sind es aber  drei eigenständige Pflanzen in drei Töpfen und ich warte erst einmal auf die Frühjahresblüten.

28. Januar 2026

Das ist eine ganz spannende Nachricht in Spiegel-online Spanien will Aufenthalt einer halben Million Einwanderer legalisieren. "Während andere westliche Länder einen immer migrationsfeindlicheren Kurs verfolgen, geht Spaniens Regierung einen anderen Weg: Sie bietet Hundertausenden Migranten Papiere und will sie schnell in den Arbeitsmarkt bringen. Die spanische Regierung will per Dekret den Aufenthaltsstatus von rund 500.000 Immigranten ohne gültige Papiere legalisieren. Einen entsprechenden Entwurf hat die sozialistisch geführte Koalition vorgestellt. Der Plan soll auch die Integration der Menschen in den Arbeitsmarkt beschleunigen. »Wir stärken ein Migrationsmodell, das auf Menschenrechten und Integration beruht und mit Wirtschaftswachstum und sozialem Zusammenhalt vereinbar ist«,  … Spanien hat in den vergangenen Jahren einen deutlichen Anstieg der Zuwanderung erlebt. Nach jüngsten Daten des nationalen Statistikamtes Ine lebten im Jahr 2025 rund 9,8 Millionen Menschen im Land, die im Ausland geboren wurden – knapp 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die größten Gruppen ausländischer Herkunft kamen aus Marokko, Kolumbien, Venezuela, Rumänien und Ecuador." So viel volkswirtschaftliche Vernunft darf man in Deutschland nicht erwarten … hier geben ja die Laien den Ton an: Die Dümmsten (AfD) wollen ja sogar 'remigrieren' lassen, ohne zu bedenken, dass dann alles zusammenbrechen würde, nicht nur Pflege und Medizin.

Heute Preview in den Lichtspielen Kalk: Souleymanes Geschichte (L'Histoire de Souleymane), ein beeindruckender französischer Film! "Souleymane ist aus Guinea geflüchtet und versucht in Frankreich einen Asylantrag zu stellen. Da er keinen Pass hat, braucht er dringend Geld, um an Papiere zu kommen. Dafür schlägt er sich unter haarsträubenden Bedingungen als Fahrradkurier für einen Food Delivery Service in Paris über die Runden. Es bleiben ihm nur noch 48h bis zum Termin beim Migrationsamt. Boris Lojkine, der mit Camille 2019 den Publikumspreis in Locarno gewann, schafft  mit Souleymanes  Geschichte ein hochspannendes und bewegendes Drama über Migration, die Gig Economy und das Leben in einer Großstadt. Für seine Darstellung von Souleymane wurde Abou Sangare in Cannes sowie bei den European Film Awards zum besten Hauptdarsteller gekürt." Und so etwas habe ich beim Abspann des Films noch nie erlebt: Minutenlang kein Laut zu hören, man hätte "eine Stecknadel fallen hören können" …  in den Kinos ab 19. Februar 2026 ...

27. Januar 2026

Angekündigt war heute eine Untersuchung in der Uniklinik: PSA/PET-CT; 3 bis 4 Stunden sollte ich einplanen. Was sein muss, das muss sein, aber so lange? Dabei stellte sich dann heraus, dass davon 90 Minuten benötigt wurden, bis der injizierte nukleare Wirkstoff als Blut-Kontrastmittel den richtigen Zustand erreicht haben sollte. Das CT selber dauerte dann nur 15 Minuten, also zu kurz um einzuschlafen. In 14 Tagen werde ich erfahren, welche Konsequenz die Erhöhung meines PSA-Wertes hat.

Heute jährt sich zum 81. Mal die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, daher bundesweit ein Gedenktag - auch in Köln. Rund 2.800 Stolpersteine erinnern allein in Köln an verfolgte und ermordete Menschen während der NS-Zeit. Es sind aber weit mehr Kölner jüdischen Glaubens, die von den Nazis systematisch ermordet wurden. Allein in Auschwitz starben rund 1,1 Millionen Menschen zwischen 1940 und 1945, die meisten von ihnen waren Juden. Sie wurden erschossen, in Gaskammern ermordet oder starben an Hunger und Krankheiten. "Durch das gegenseitige Töten vertieft man Konflikte, das schafft Revanchegedanken, und dann geht die Spirale des Bösen immer weiter,"  so Leon Weintraub, Zeitzeuge und Holocaust-Überlebender, im ZDF"Meine Mutter und ihre Schwester wurden am selben Tag, das war der 19. August 1944, ums Leben gebracht, in die Gaskammer und dann im Krematorium verbrannt. Ich wurde als arbeitsfähig eingestuft. Solange man das war, solange man nützlich war, war man am Leben."  Überlebende gibt es kaum noch. Gut, dass es in Köln das NS-Dokumentationszentrum gibt …

26. Januar 2026

Lange habe ich überlegt, wie ich drei weiblichen Flüchtlingen aus Afghanistan das Kochen in Deutschland nahebringen kann. In Afghanistan haben sie das Kochen nicht gelernt, denn in der Vor-Talibanzeit haben sie studiert oder sind ihrem Beruf nachgegangen. Geflohen sind sie, als die Taliban Schule, Studium und Berufstätigkeit für Mädchen und Frauen verboten haben. Seit einem Jahr sind sie hier und lernen 'Deutsch als Zweitsprache'. Und eine Flüchtlingsunterkunft mit Gemeinschaftsküche (und Gemeinschaftsnasszelle) auf der Etage ist auch nicht der optimale Lernort. Und kochen nach den Vorschlägen des ZEIT-Magazins oder nach meinen italienischen Kochbüchern wäre auch wohl nicht der einfache Einstieg. Also habe ich mich an meine Studentenzeit erinnert; damals habe ich im Regal mir Tüten mit schönen Gerichten angeschaut, die daneben angegebenen Zutaten besorgt und nach der Anleitung auf der Rückseite gekocht. Warum soll das nicht auch jetzt helfen, zumal sie zu dritt dann auch genau die entsprechende Menge zu essen haben. Den Anfang haben wir heute gemacht:  mit einem Broccoli-Gratin und mit einer Zucchini-Reispfanne mit Rinderhack (dazu Paprika und Zwiebeln) . Beim nächsten Mal wird es ein Pizza-Blech geben, das jeder mit seinen Lieblingszutaten belegen wird.

25. Januar 2026

"Alle fünf Jahre wählen wir unseren Bundespräsidenten, alle vier Jahre ist Olympia, und alle drei Wochen findet Merz eine neue Gruppe von Menschen, denen er die Schuld an seinem politischen Versagen geben kann," schreibt heute Spiegel-online. Es irritiert, was regelmäßig 'rausgehauen' wird. Unvergessen die Schelte der 'kleinen Paschas', seine Abneigung gegen Berlin-Kreuzberg ('nicht Deutschland'), seine Meinung dazu, was ins 'Stadtbild' passt, sein Blick in die Zahnarztpraxen, wo sich Ausländer die Zähne machen lassen, während die Deutschen warten müssen. Und dann die faulen Deutschen, die mit dem Handy sich die Krankschreibung erschleichen, die Arbeitsscheuen, die Bürgergeld ergaunern …  Und Original-Ton: »Ich habe einige Journalisten, die mit mir in Brasilien waren, letzte Woche gefragt: Wer von euch würde denn gerne hierbleiben? Da hat keiner die Hand gehoben«, sagte er. »Die waren alle froh, dass wir vor allen Dingen von diesem Ort, an dem wir da waren, in der Nacht von Freitag auf Samstag wieder nach Deutschland zurückgekehrt sind.« Spannend: Was haut März als Nächstes raus?

Das Stadtbild verändert sich, das wird in diesen Tagen immer deutlicher. Gegenwärtig begleiten wir eine Reihe von Geflüchteten, die erst seit einem Jahr in Deutschland sind, und davon auch nur wenige Monate in Köln. Heute habe ich ihnen einige Fotos zugeschickt, um sie ein wenig auf die tollen Tage vorzubereiten. Da muss sicherlich noch einiges geschehen, bevor wir dann in der Hochzeit des Karnevals am Rand des Südstadtzugs an der Severinstorburg stehen werden.

24. Januar 2026

Trotz AfD-interner Querelen hat der österreichische Rechtsextremist Martin Sellner in Brandenburg sein Konzept der Remigration verteidigt – im Beisein von Lena Kotré (MdL AfD). Sellner, führende Figur der Identitären Bewegung (IB), im Bundesamt für Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft. „Wenn man Remigration umsetzt, nach dem Prinzip, wie ich es verstehe, werden die parallelen Gesellschaften verschwinden und Deutschland wird in 20, 30 Jahren deutscher sein als heute und nicht verschwunden“, sagte Sellner bei einer Pressekonferenz. Im Vortrag vor rund 100 Gästen sagte er später wie Kotré unter Applaus: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland.“ Lange Rede, kurz und knapp: Nach Überzeugung von Höcke, Sellner und Kotré reichen 60 Mill. Deutsche hier, '25 Mill. sollen zurückkehren in ihre Heimat.' Dies ist jetzt auf YouTube alles anzuschauen: @ Weichreite TV 22.01.2026 Martin Sellner und Lena Kotré: AfD "Remigration"; und auch schon @ Weichreite TV 12.12.2023, AfD Stammtisch Gera. Mal schauen, wie weit die Extremisten weiter unbehelligt Hass und Ausgrenzung propagieren können!

Die Frizzles im Ateliertheater sind kult. Und heute war wieder mein Frizzles-Tag! "Licht an, Musik ab! Aus tagesaktuellen Ereignissen, den Einwürfen und Ideen des Publikums und im Zusammenspiel unter den Kollegen, zaubern die Frizzles einen Theaterabend der Extraklasse. So was hat die Welt noch nicht gesehen – absolut spontan wird hier geschauspielert, gereimt, getanzt und vor allem gesungen. Keine Aufgabe ist zu schwierig, kein Weg zu weit – die Frizzles spielen in allen Gefühls- und bei allen Wetterlagen. Dabei nutzen sie jedes Genre oder erfinden gemeinsam mit unserem Publikum einfach mal rasch ein ganz Neues. Die Frizzles in wechselnder Besetzung, immer hautnah und ohne Regeln und Gesetze. Nicht umsonst seit Jahren das erfolgreichste Programm im Atelier Theater – wir lieben es!" Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

23. Januar 2026

Da bin ich ja echt überrascht: Der Spiegel-online auf Trash-Spurensuche: "Ab diesem Freitagabend können Sie ein neues Dutzend Halbstars im sogenannten Dschungelcamp verfolgen. Vom »ehrlichen Arbeiter im Weinberg der deutschen Fernseh-Verwertungslogik« bis hin zum Trash-TV-Choleriker geht meine Kollegin Anja Rützel in ihrem Kandidatencheck alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewissenhaft durch (S+) Die umstrittene Verpflichtung von Sänger Gil Ofarim nach dessen erfundenen Antisemitismusvorwürfen ließ sich RTL übrigens angeblich 300.000 Euro kosten. Eine mutmaßliche Rekordsumme, »bei der mindestens die Hoffnung auf ein, zwei Nachsätze am Lagerfeuer eingepreist sein dürfte«, so mutmaßt Anja über das Kalkül hinter der Entscheidung des Senders. Lesen Sie hier mehr: Diese zwölf »Promis« ziehen in den Dschungel (S+)"  Eigentlich hatte ich gedacht, dass Spiegel-Leser sich nicht für solche Formate interessieren, aber vielleicht ist der Spiegel auf der Suche nach neuen Leserschichten … wohl eher vergeblich, aber ist nur meine Meinung! Und auch die ZEIT widmet sich in der Ausgabe von gestern sogar auf der Titelseite mit einem launigen Kommentar zu diesem Thema. Jetzt schau ich aber gleich mal ganz neugierig in die aktuelle Ausgabe des FREITAG .

Heute wieder einmal in den Kunsträumen in der Wormser Straße. Update Cologne 2026 wurde eigens für die Räume der Michael Horbach Stiftung konzipiert und zeigt die Vielseitigkeit des künstlerischen Schaffens von Dan DryerDas falsche Sims  ist der  Ausstellungstitel  - eine kühle wie immersive Rauminstallation: "Hinter dem Namen Dan Dryer stehen Astrid Piethan und Jörg Koslowski, die seit dem Jahr 2000 in Köln leben und arbeiten. Beide haben Visuelle Kommunikation an der FH Aachen und anschließend an der Kunstakademie Düsseldorf bei Professorin Magdalena Jetelová studiert. In ihren Installationen, Skulpturen, Videoarbeiten und Performances beschäftigen sie sich mit der Wahrnehmung und Nutzung von Materialien und architektonischen Strukturen. Das Duo verfremdet Alltagsmaterialien wie Aluminiumplatten, Dämmstoffe oder Baustoffe, löst sie aus ihrem ursprünglichen Kontext und verbindet sie zu skulpturalen Kompositionen. Die Werke entstehen häufig ortsbezogen und beziehen die Besucher*innen über Spiegelungen oder Interaktionen aktiv ein. So eröffnen sich neue Erfahrungen von Materialität, Raum und Bewegung." Überrascht hat mich "der Text für Kinder zur Ausstellung". Begleitet wurde nämlich die Ausstellung mit einem didaktische Projekt, das 2025 erstmals in Kooperation mit Studierenden des transdisziplinären Masterstudiengangs Museumsstudien am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn umgesetzt wurde. "Im Mittelpunkt steht der Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft. Die Ergebnisse werden parallel zur Ausstellung präsentiert und in der begleitenden Publikation dokumentiert. Gemeinsam mit den Studierenden entsteht außerdem ein Vermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche, das in Kooperation mit der Gesamtschule Köln-Kalk und der Eduard-Mörike-Schule in Köln-Porz durchgeführt wird," so die ausliegenden Unterlagen. Wirklich klare, verständliche Worte zum abstrakten Werk!

22. Januar 2026

2009 waren sie als Gäste bei »Wetten, dass..?«, saßen mit Thomas Gottschalk zwischen Bully Herbig und dem Ehepaar von und zu Guttenberg. Und Thomas Gottschalk fragte Bill Kaulitz zu dessen Irokesenschnitt: »Bist Du gewachsen oder hast Du nur noch mehr toupiert?« Nun sollen diese beiden bunten Vögel der Boulevardpresse die Sendung übernehmen … Das Öffentlich-rechtliche begibt sich auf das Niveau der Privaten, deren Beiträge ja schon längst in seichten Niederungen umherdümpelt - offensichtlich mit Zustimmung eines Publikums mit ganz besonderen Vorlieben (z.B. Gezanke von C-Promis im Dschungelcamp).

Die Wahrheit über Arbeitsmigration, düstere Bilder: "Der programmatische Titel von Morad Mustafas Debütfilm „Aisha Can’t Fly Away“ vermittelt die Schwere und Verzweiflung, in der seine Heldin steckt: Aisha kann nicht wegfliegen. Sie klebt, das steht von Anfang an außer Frage, am untersten Ende jeglicher Treppen fest – als Schwarze, von Armut betroffene Migrantin, als Frau, als Fremde ohne Freundinnen oder Verwandte," so die taz. Nur kurz blitzen Alternativen auf: Solidarität, Freundschaft, Glück, aber um direkt wieder von Gewalt auf den Straßen und im Alltag, und von Aishas rätselhaft-bedrohlichem Allgemeinzustand weggewischt zu werden. Keine leichte Kost.

21. Januar 2026

Heute war ich mit meiner Mitmentorin Franziska von jungen Flüchtlingen eingeladen zu Afghanischen Bolani  (traditionell dünne, gefüllte Fladenbrote - mit Kartoffeln, Lauch, Frühlingszwiebeln, Sojajoghurt. Dazu einen leicht scharfer Chili-Dipp) und zu Korma (ein Gericht ursprünglich aus Indien, heute mit Huhn, weißen Bohnen, Kümmel, Koriander, Joghurt - bei niedrigen Temperaturen zubereitet). Alles neu für mich … echt ungewohnt, aber sehr schmackhaft

Mein erster Weg in der Pattenhalle bei den 'Passagen' führt mich zu den Absolventen der Akademie für Gestaltung der HWK Münster. Besonders auffallend die Leuchten von Martin Neuhausdie 'Möbel mit Geschichte aus Restholz, neuen Materialien und aus Leidenschaft' von HafenholzUnd schließlich Laura Freese mit 'vom Ast zum Gefäß', eine Kollektion handgedrechselter Gefäße aus Ästen, die ich bei Baumpflegern in Münster gerettet habe. Jedes Stück ist ein Unikat: Es verändert sich beim Trocknen, verzieht sich und entwickelt seine eigene lebendige Form. So wird aus vergänglichem Material etwas Bleibendes, das den natürlichen Wandel sichtbar macht und im Alltag genutzt werden kann."

20. Januar 2026

Wird wohl wieder Zeit, die Urlaubspläne für den Sommer zu konkretisieren. Die geplante Route habe ich jetzt unterkunftsmäßig gebucht: Linz - Padua - Vicenza - Trient … mal sehen, ob es dabei so bleibt. Bisher klingen die Angebote interessant … aber nach den Erfahrungen des letzten Jahres werde ich mir noch diverse Beurteilungen von früheren Gästen anschauen.

Ein jährlicher Pflichttermin für mich: Während der Passagen öffnet die Design Post Köln ihre Türen für Interior-Design-Enthusiasten und Fachpublikum. Im Rahmen der Passagen Interior Design Week und imm cologne 2026 wird der inspirierende Showroom täglich – auch am Wochenende – zum Treffpunkt für alle, die die neuesten Trends und Produkte von internationalen Marken sowie außergewöhnliche Ausstellungen und Kunst entdecken möchten. Besonderes Highlight ist die Sonderausstellung 'ICONIC PIECES - 20 Jahre Design Post Köln', in der ikonische Produkte vieler Markenpartner der Design Post aus den letzten 20 Jahren präsentiert: "Derzeit präsentieren sich 36 renommierte Marken aus 11 Ländern mit ihren Installationen auf einer Fläche von mehr als 3.500 Quadratmetern. Alle unsere Marken können im ganzen Gebäude nicht nur in Augenschein genommen, sondern auch haptisch erfahren werden. Das ist schon einzigartig in unserer zunehmend digitalisierten Welt. Dazu gehören vielfältige Tools, Events und Coworking Spaces: die Design Post Köln ist genauso fluid und flexibel, wie es Ihre Geschäfte und Zukunftsperspektiven sind." 

19. Januar 2026

Wieder großer Auftritt von Trump in Davos? Wird es offenen Widerspruch bei seinen Auftritten geben? Bisher eher Gekuschel …Wird Trump seine autoritäre Agenda unwidersprochen verkünden können?

Heute war der vorletzte Zahnarzttermin nach meinem 'Brückenmalheur', bevor in 14 Tagen hoffentlich meine 'Ersatzzähne' fertig eingebaut sind. Es ist zwar nicht schmerzhaft dank optimaler lokaler Betäubungstechnik, aber immer ein 'beklemmendes Gefühl' und ein langsames Erwachen der Gefühle in Mund und Lippen …

Starker Film heute in den Lichtspielen Kalk: "Trotz makaber-schwarzhumoriger Spitzen ist es vor allem eine schlauchende, die Empathie herausfordernde, womöglich sogar überfordernde Erfahrung, sich „Die, My Love“ anzusehen. Am Ende muss jeder selbst entscheiden, ob es dieses zweistündige Dauerfeuer für die Augen, Ohren und Seele wert war – nur Jennifer Lawrence' völlig losgelöste, 100 Prozent uneitle Performance ist über jeden Zweifel erhaben." Fazit von Filmstarts.de"Lynne Ramsay lässt ihren Star Jennifer Lawrence als dauergeile, gewaltfantasierende und (selbst-)zerstörerische Jungmutter völlig freidrehen – und Robert Pattinson kann nur hilflos und überfordert dabei zusehen. „Die, My Love“ ist ein Film wie eine sich auftürmende Panikattacke, wie ein zweistündiges Dröhnen im Kopf – die Frage ist nur: Ist das viel Lärm um viel oder viel Lärm um nichts?" Übrigens: Es sind wieder ieder interessante Filme in der Pipeline: Little Trouble GirlWhite Snail und Souleymans Geschichte. Gut dass das Wetter nicht gerade einlädt, 'Draußen-Veranstaltungen' zu besuchen. Gerade mal wieder um den Gefrierpunkt …

18. Januar 2026

Da wache ich morgens auf … und ich muss feststellen, dass der Alptraum weitergeht. Jetzt will Trump alle Verbündeten bestrafen, die bei Grönland nicht 'mitziehen', die sich seinen Plänen entgegenstellen. Höhere Zölle  Heute scheint die Reaktion der Europäer ermutigend, sie knicken nicht ein. Frankreich hatte signalisiert, die Aktivierung des sogenannten Anti-Coercion Instrument (ACI) beantragen zu wollen. Das Gesetz ermöglicht, Vergeltungszölle auf den Import von US-Waren zu verhängen. Wie inzwischen zu erfahren ist, tragen deutsche Exporteure die bisherigen Zölle nur zu 4 % selber (durch Preisermäßigungen). Fast alle Zölle zahlen die US-Importeure - die Ware verteuert sich in den USA. Warten wir ab …

Heute Besuch der Passagen im Machwerkhaus in der Dillenburger Str. 95 … interessante Designer, kreative  Handwerker. Besonders positiv aufgefallen sind mir die Gestalterin Lena Richter,  der Designer Mael le Guenic (die Vasen oben in der Collage) und der 'Textilfärber' Cosmaki: Simon (Modedesigner), Athenea (Fotografin) & Cosmo (Upcycler) "Wir widmen uns der Kunst der Naturfärbung. Mit Pflanzen, Mineralien und Reststoffen aus der lokalen Gastronomie entstehen Farben, die lebendig sind, sich verändern und Charakter tragen. Unser Atelier bewegt sich zwischen Handwerk, Design und Kunst. Wir färben Kleidung, Heimtextilien und Accessoires – in Kleinauflagen, mit Sorgfalt und ohne synthetische Zusätze. Jede Arbeit trägt Spuren der Natur und macht Wandel sichtbar.

Cosmaki steht für eine Haltung: Textilien neu zu denken – nicht als Wegwerfprodukt, sondern als Begleiter. Unsere Projekte reichen von Auftragsfärbung und Beratung bis hin zu eigenen, kleinen Editionen." Wirklich empfehlenswert!

17. Januar 2026

Heute ein Abend im 'Küngelpütz', ein Kellertheater wie das Ateliertheater, bei #reporterleben. Es ist ein Format des Journalisten Frank Überall, Chefreporter der Kölnischen Rundschau. Er interviewte drei Persönlichkeiten, die Köln ein kleines Stückchen vielfältiger, interessanter und bunter machen. Jana und Sergey waren hier schon mehrmals - ich kann mich nur schwach an ein Kabarett mit einem Ehepaar Hertrapp oder ähnlich erinnern - muss Jahrzehnte her sein. Es waren drei wirklich interessante Frauen: Welche Chefredakteurin kommt schon auf den Gedanken, mit 66 Jahren ein freiwilliges soziales Jahr in der Diakonie  Michaelshoven zu beginnen und dann auch noch zu verlängern? Besonders beeindruckend für mich Christina Bacher, Herausgeberin (DIE LETZTEN HIER), Schriftstellerin und nebenbei auch Chefredakteurin des Kölner Straßenmagazins 'Draussenseiter'. Das Blatt kannte ich noch gar nicht. Kompliment!

Jetzt wird es immer ernster mit der ausländerfeindlichen Politik der AfD. Martin Sellner, führender Rassist aus Österreich, soll jetzt Deutschlands Rassisten auf die Sprünge helfen ...

Und Lena Kotré, "die sich „remigrationspolitische Sprecherin“ der Brandenburger AfD-Fraktion nennt, äußert sich inhaltlich ähnlich wie Sellner. Etwa im September 2024 verbreitete sie ein Video, das sie bei einem Wahlkampfauftritt zeigt. Wenn eingebürgerte Staatsbürger „unsere Werte hier nicht anerkennen“, hätten diese „dieses Land, ganz genau wie die anderen auch, zu verlassen“, sagte sie damals. „Wir müssen Einbürgerungen hinterfragen. Erfolgte Einbürgerungen.“ Ausführlich zum Hintergrund der Bericht in der 'Welt' 

16. Januar 2026

Seit heute wieder die "Passagen" bis zum 22. Januar 2026 in Köln ('Interior Design Week Köln') … auf dem Weg zur Filmpalette (s.u.). Sicherlich werde ich in den nächsten Tagen mehrmals bei einigen der dezentralen Ausstellungsorten auftauchen. Die Pattenhalle in Ehrenfeld (Christianstr. 82) ist sicherlich wieder dabei, dazu im Rechtsrheinischen die Design Post (in der Deutz-Mülheimer-Str 22a) und das Machwerkhaus (in der Dillenburger Str. 71 - 79). Vielleicht reicht's auch noch für die versnobte Körnerstr. in Ehrenfeld.

"Wild und frei: Mit SMALLTOWN GIRL empfiehlt sich Regisseurin Hille Norden als neuer Stern am Himmel des jungen deutschen Kinos. Mit radikalem Stilwillen verknüpft ihr autobiographischer Film die heutige Lebensrealität von jungen Menschen mit zeitlosen Fragen zu Traumata, die durch die Generationen hallen. Ihr Film schafft Räume des Erinnerns, die in dieser schonungslosen Ehrlichkeit und einfühlsamen Präzision nur das große Kino möglich macht. Ein mitreißender Trip von Film, der unterhält und sich trotzdem dorthin traut, wo es weh tut," so eine zutreffende Film-Kritik.  Und Regisseurin Hille Norden dazu:: "Wie eine Traumatisierung entsteht und wie sie heilen kann, davon wird nicht selten erzählt. Aber ich wollte eine andere Perspektive, und zwar die persönliche Perspektive der Betroffenen. Nore braucht halt ziemlich lange, um sich einzugestehen, wie es ihr geht. Etwas wahrhaben zu wollen, ist die eigentliche Herausforderung – und wenn es länger dauert, dass das Publikum Risse in ihrer Realität erkennt, dann liegt es daran, dass auch Nore ihre gesamte Kraft darauf verwendet, bestimmte Erzählungen aufrecht zu erhalten, um sich selbst, aber auch um den Täter zu schützen".

15. Januar 2026

Meine neueste Erkenntnis: Translater vollbringen wahre Wunderdinge. Man spricht etwas rein, sieht seinen Text dann auch noch und dazu die Übersetzung. Der Gegenüber kann sogar Analphabet oder blind sein, denn den Text kann man in der Fremdsprache vorlesen lassen. Heute habe ich davon ausführlich Gebrauch gemacht, denn meine Farsi-Kenntnisse sind "gleich null", und die Deutschkenntnisse von meinem neuesten Mentee bewegen sich im Raum von A1. Aber so klappt die Kommunikation bestens.

Wieder ein interessantes Kino-Thema … Pflanzen entwickeln ein Eigenleben: "Mit zweieinhalb Stunden Laufzeit ist Silent Friend kein leichtes Kino. Manche Episoden enden abrupt, zwei der drei Geschichten bleiben ohne klare Auflösung. Aber auch das entspricht der Haltung: Das Leben kennt selten perfekte Schlüsse. Am Ende bleibt das Gefühl, ein Stück Weg mit diesen Figuren gegangen zu sein. Für manche mag das ermüdend sein, für andere ist es vielleicht eines der poetischsten Werke des Jahres: Eine Einladung zum Innehalten in einer Welt, die sich immer schneller dreht. Enyedi hat keinen politischen Film gedreht, sondern einen Rückzugsraum geschaffen, in dem Fragen nach Zugehörigkeit, Vergänglichkeit und Verbundenheit leise gestellt werden. Dass dies gerade jetzt, in Zeiten der Unsicherheit, eine besondere Wirkung entfaltet, ist kein Zufall. Am Ende steht dieser Baum. Verwurzelt in Marburg, größer gemacht durch Spezialeffekte, aber immer doch er selbst. Er überdauert Generationen, Ideen, Ideologien. Während die Figuren kommen und gehen, forschen, lieben, scheitern, wächst er einfach weiter. Silent Friend ist damit mehr als nur ein Film über Natur: Es ist ein Film über unser Menschsein, über unsere Fragilität und unsere Sehnsucht, irgendwo dazuzugehören," so die kino-zeit.de.

14. Februar 2026

Bin zwar in der letzten Woche auf der Stunksitzung gewesen, aber in den zentralen Karnevalstagen selber sehe ich mir die Sitzung gern immer noch einmal im WDR an, nämlich an Weiberfastnacht (12. Februar) von 22.15 h - 00.35 h. Ein Genuss! Heute lese ich, dass die Sitzung sogar in der ARD-Mediathek ab 30. Januar zu finden ist. Das ist ja noch komfortabler!

Heute habe ich mir endlich Zeit genommen, den Rest der 22 Ableger meiner großen Aloe Vera umzutopfen - alle sind inzwischen 'angewachsen', fünf habe ich schon verschenken können. Hätte gar nicht gedacht, dass man dabei so ins Schwitzen gerät! Aber das Umtopfen geschieht im Keller, gewässert wird in der Küche und dann auf drei Etagen verteilen …

Auf dem Weg zum monatlichen Treffen mit den Mentorinnen der 'ersten Stunde' im Bethlehem bin ich heute Abend ganz vielen FC-Fans begegnet. Gegen den Tabellenführer zuzusehen, wie der FC geschlagen wird? Zu meiner Überraschung bin ich ausschließlich Optimisten begegnet! Als ich wieder nach Hause kam, sah ich das Ergebnis: der FC hatte 3 : 1 verloren. Wie ich die FC-Fans kenne, sind sie trotzdem nicht unglücklich, schließlich 'hätte der FC auch gewinnen können'. Ob nun der Schiedsrichter daran Schuld hat oder wer auch immer - das interessiert allerdings nicht wirklich …

13. Januar 2026

Die Problematik ist bekannt, die Meldung ist klar und ein Hoffnungsschimmer - zu deutlich sind die Ungerechtigkeiten des bisherigen Rechts. "Die SPD will Medienberichten zufolge die Erbschaftssteuer reformieren und Erben großer Vermögen stärker besteuern. Ein Konzeptpapier sieht vor, dass gleichzeitig die Weitergabe kleinerer Beträge steuerlich entlastet werden soll. Darüber berichteten das ARD-Hauptstadtstudio und die „Bild“-Zeitung. Aus der Union kam scharfe Kritik an den Plänen. Demnach soll es künftig einen Lebensfreibetrag von einer Million Euro geben, der steuerfrei geerbt werden kann – nach Informationen der ARD sind 900.000 Euro für Erbschaften aus der Familie und 100.000 Euro von nicht oder entfernt verwandten Personen vorgesehen. Nicht betroffen wäre demnach ein selbst genutztes Eigenheim. Die Partei wollte sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht zu dem Konzept äußern. SPD-Fraktionsvize Wiebke Esdar sagte der ARD-„Tagesschau“: „Wir wollen darüber hinaus selbstverständlich auch im Blick behalten, dass wir Arbeitsplätze in Deutschland sichern und werden dafür auch vorschlagen, dass wir mit sehr weitreichenden Stundungsregelungen die Möglichkeiten geben, dass anfallende Steuern auf 20 Jahre gestreckt werden.“ Eigentlich ein interessanter Lösungsvorschlag. Doch ich bin sicher, dass er auf den erbitterten Widerstand der Union und der AfD treffen wird - und der Linken nicht weit genug geht. In dieser Situation glaube ich manchmal, dass man gleich das Feld Union und AfD überlassen sollte. Sie werden dann alles an die Wand fahren können. Aber kann man dieses Risiko wirklich eingehen?

Interessantes und wichtiges Seminar heute: „Gemeinsam – solidarisch – stark - Was tun bei extrem rechten Angriffen und Bedrohungen?“ Körperliche Gewalt gegen Andersdenkende gibt es überwiegend in den neuen Bundesländern - es sind rassistische Auswüchse verwirrter Menschen mit rechtsextremer Einstellung; Gedankenrichtung: Remigration. Aber auch bei uns, im eher toleranten Rheinland, sind wir besonderen Angriffen ausgesetzt, zuletzt die Initiativen in Köln-Mülheim durch NIUS, dank Reichelt und seiner Hinterleute inzwischen eine Schmutz-, Hass- und Hetze-Schleuder unvorstellbaren Ausmaßes. Unser Hauptaugenmerk: Störungen an Infoständen, diffamierenden Berichte auf Online-Portalen und rassistischen Bemerkungen bei Veranstaltungen … Wir müssen uns sensibilisieren, wir müssen uns auf demokratiefeindliche, extrem rechte und rassistische Angriffe vorbereiten, wir müssen wissen, wie man im Ernstfall reagieren muss. Nach dem heutigen Seminar glaube ich, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

12. Januar 2026

Eigentlich buche ich ungern Konzerttickets ein ganzes Jahr im voraus. Doch eben habe ich das Ticket für Anne Clark im Gloria am 27. Januar 2027 gekauft. Aber das musste jetzt sein. Dazu am 7. März 2026 Tinlicker in der Carlswerke Victoria und am 22. April 2026 Modeselektor live in der Stadthalle Köln … und wenn es klappt, dann bin ich auch am 18. Juli 2026 bei Feine Sahne Fischfilet im igapark in Rostock

Im Kino heute Jetzt. Wohin. – Meine Reise mit Robert Habeck  - ein Wiedererinnern an die Zeit des Bundestagswahlkampfs 2024/2025, dokumentiert vom Filmemacher Lars Jessen, Freund von Robert Habeck. Spannend für mich war damals die Diskursverschiebung durch die AfD (nach mehreren Morden/Attentaten durch Asylbewerber) als auch die resultierende, anhaltende Spaltung der Gesellschaft. Habeck und die Koalition hatten damals keine Chance, und auch schon vorher, während der Hexenjagd zum Thema Heizungs-Hammer. 'BILD' und Verbündete haben systematisch durch Falschaussagen die öffentliche Meinung desinformiert. Durch die Unterstützung der damaligen demokratischen Opposition, CDU/CSU, wurde dies erst möglich. Und das gemeinsame Abstimmen von Union und AfD zur Asylfrage kurz vor der Wahl leitete dann den weiteren Aufstieg der AfD ein. Und ein andauerndes Trauerspiel bis heute. Nach der Wahl stieg der Anteil der potentiellen AfD-Anhänger von der Bundestagswahl (20,8 %) auf jetzt 26 %..

11. Januar 2026

Beim Thema Kinderfilme bin ich schon lange nicht mehr zuhause. Doch es wird Zeit, dass ich mich damit beschäftige, zumal die Enkel jetzt ins frühe Kinder-Kino-Zeitalter kommen. Und die Urteile über 'Bibi Blocksberg' sind sehr positiv, jedenfalls in der kino-zeit.de: "Der Film hat Tempo, ohne hektisch zu sein. Er appelliert an Freundschaft, Freigeistigkeit und das Vertrauen in die Jugend. So entsteht Familienkino mit Herz, das seiner Hauptfigur mit amüsiertem und solidarischem Blick durch jedes Chaos und durch jede Herausforderung folgt." Enkel Nils und beide Nachbarkinder waren begeistert, daher habe ich das Kinderprogramm fest im Blick. Und ich bin auch nicht während des Film eingeschlafen … vor vielen Jahren ist mir das bei einem Kinderfilm tatsächlich passiert!

Doch noch Gelegenheit die Gemeinschaftsausstellung im K 49 in der Goltsteinstraße zu besuchen. Hier ist mir vor allem Agnete Sabbagh ins Auge gefallen mit ihrer Mixed Media Art, speziell der Photoencaustic (meist auf Holz): "Das aus der ägyptischen Antike stammende Medium der Enkaustik (Bienen- und künstliche Wachse und Harz, mit und ohne farbige Pigmente) stellt eine Verbindung zwischen den Kunstformen das: Die Arbeit mit heißem Wachs fasziniert Agnete Sabbagh in mehrfacher Hinsicht: sie ermöglicht ihr, die analogen, klassischen Techniken … mit moderner Fotomalerei zu kombinieren, indem sie in verschiedenen Schichten Papiere collagiert oder mit Strukturen, geschnitzten Elementen oder Texturen arbeitet. Das Spiel mit der partiellen Unschärfe erzeugt eine malerische, geheimnisvoll anmutende Tiefe in den Bildern, durch die wächserne Versiegelung entsteht zugleich gewisse Distanz,"  so ihrem Prospekt zu entnehmen. Schon von einfache Fotografien - wie die Hände unten - haben eine besondere Faszination.

10. Januar 2026

David Bowie starb am 10. Januar 2016. Gestern schon kam eine der zahlreichen Erinnerungen in 'Aspekte' .. Bisher war davon ausgegangen worden, dass er an den Folgen seiner schweren Krebserkrankung verstorben sei. David Bowie hat bei seinem Tod Sterbehilfe in Anspruch genommen. Das gab die Autorin seiner Biographie nun in einem BBC-Interview bekannt. 10 Jahre nach dem Tod von David Bowie heute Erinnerungen an seine Musik: Sunday (live)

Heute wieder ein Versuch in 'Deutsche Komödie' - gelungen, Kompliment! War auch nicht so sehr schwer, einmal wegen der Darsteller, zum anderen wegen des Themas … köstlich, auch wenn das Fazit bei filmstarts.de zu Extrawurst nicht ganz so positiv klingt: "Wer wissen will, wie Deutschland wirklich tickt, sollte einmal an einer Vereinssitzung teilnehmen – oder sich eben alternativ „Extrawurst“ ansehen! Allerdings versucht Regisseur Marcus H. Rosenmüller dabei erst gar nicht, seiner Leinwandadaption des Bühnen-Megahits eine großartig „filmische“ Dimension hinzuzufügen. Stattdessen verlässt er sich ganz auf den Stoff und die Stars – und auch, wenn ihn beides keinesfalls im Stich lässt, wäre da mit mehr Mut zum Kino sicherlich mehr drin gewesen." Und weil es ein Preview gewesen ist, waren auch die Hauptdarsteller anwesend: Kerkeling und Herbst.

9. Januar 2026

Nach 42 Jahren wieder eine Erinnerung an ein musikalisches Highlight: Die Band Propaganda mit dem Hit Dr. Marbuse … mit einem für damalige Verhältnisse außergewöhnlichem Musikvideo!

"Doch trotz der komplexen Emotionen und der thematischen Schwere bleibt „Schwesterherz“ – und das ist eine weitere große Stärke – zurückhaltend, nüchtern und vor allem neutral. Fischer wertet zu keinem Zeitpunkt. Stattdessen blickt sie voller Empathie auf die Beteiligten sowie ganz ohne Sentimentalität oder künstliche Betroffenheit auf die Ereignisse. Zwischen Loyalität und einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn schwankend, beweist Rose am Ende Standhaftigkeit und beachtlichen Mut. Darin zeigt sich dann schließlich auch eine der Kernbotschaften des Films. Denn „Schwesterherz“ lädt (ganz ohne moralischen Zeigefinger) dazu ein, Ereignisse immer ganzheitlich in Augenschein zu nehmen, also alle Seiten zu betrachten. Und: überlegt zu reflektieren, statt die eigenen Überzeugungen voreilig über Bord zu werfen …" Fazit von filmstarts.de„Schwesterherz“ ist ein behutsam und nüchtern inszeniertes, konsequent aus der Perspektive der weiblichen Hauptfigur erzähltes Drama über eine komplexe Geschwisterbeziehung ..."  Eine schmerzhafte und erschütternde Entwicklung – neutral beobachtet und hervorragend gespielt!

8. Januar 2026

Nach zwei richtigen Wintertagen mit Minusgraden nun heute kräftiger Regen bei plus 2 bis 5 Grad. In McPomm dagegen Wintersturm, fette Minusgrade und morgen keine Schule. Das ist der Grund, weshalb ich im Winter dort nur ungern auftauche ...

In Cannes 2025 mit der Goldenen Palme für den Besten Film ausgezeichnet: Ein einfacher Unfall: Vahid, ein aserbaidschanischer Automechaniker, wurde einst vom iranischen Regime inhaftiert und dort immer wieder mit verbundenen Augen verhört. Eines Tages betritt ein Mann namens Eghbal seine Werkstatt. Das Quietschen seiner Beinprothese lässt Vahid glauben, in Eghbal einen seiner früheren Peiniger wiederzuerkennen. Dem iranischen Meisterregisseur Jafar Panahi gelang trotz seines langjährigen Berufsverbots erneut gelungen, "einen Film zu schaffen, in dem Humor und Ernsthaftigkeit eine Geschichte über den heutigen Iran und über jene erzählen, die es wagen, Widerstand zu leisten. Sein Gewinn der Goldenen Palme ist nicht nur ein künstlerischer Triumph, sondern auch ein bedeutender Sieg für die Meinungs- und Redefreiheit. Panahi hat in diesem Film auch seine eigene Haft-Erfahrung verarbeitet. Am selben Tag, an dem er mit drei Gotham Awards ausgezeichnet wurde, teilte sein Anwalt mit, dass er im Iran in Abwesenheit für „Propaganda gegen den Staat“ erneut für ein Jahr Haft verurteilt wurde," so Polyfilm.at. Starker Film, klassisches Ende.

7. Januar 2026

Heute der Höhepunkt des Kölner Karnevals - für mich: die Stunksitzung! Wieder ein toller Abend im E-Werk. Allerdings war die Sicht durch große Menschen mit Kopfschmuck so, dass wir uns fürs nächste Jahr etwas einfallen lassen müssen! Für mich der Höhepunkt des Abends: die Lanz-Parodie.

6. Januar 2026

Heute die Ergebnisse der Prostata-Biopsie in der Uniklinik. Dank der langen Wartezeit zwischen Bestelltermin und dem Gespräch bin ich mit Hilfe von Google das 'Pathologisch-anatomisches Gutachten' durchgegangen. Die Gleason-Score-Werte des Azinären Adenokarzinoms lagen zwischen 7a und 9. Also sollte mir mitgeteilt werden, dass nach Überprüfung des aktuellen PSA-Wertes weitere Überlegungen angestellt werden sollen. So war es dann auch.

Vor meinem Kinobesuch wieder Gelegenheit für eine Zwischenmahlzeit im Fischrestaurant Hembsch gegenüber vom Odeon … zu meiner Überraschung dann ein Aufzug auf der Severinstraße … jede Menge uniformierte offizielle Karnevalisten, 'Gardisten' mit farbigen Uniformen, die sich selbst für den Inbegriff des Kölschen Karnevals halten. Warum knapp tausend uniformierte Menschen daher gezogen kamen? Tags drauf stand's in der Zeitung ... das Karnevals-Dreigestirn wurde zur 'Hofburg' geleitet ... dort wohnen die drei Oberkarnevalisten jetzt bis Aschermittwoch.

"Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter" … eine erste echte Sterbehilfekomödie! Und ja, Franzosen können das tatsächlich! "Über ein so ernstes Thema wie den krankheitsbedingten Freitod eine wirklich vergnügliche Komödie zu inszenieren, erfordert viel Mut und Einfühlungsvermögen. Das gelingt Enya Baroux mit leichter Hand – dank einer wunderbaren Hauptdarstellerin und einem originellen Drehbuch," so urteilt filmstarts.de. Während des Films mehrmals der Klassiker 'Yoyage, voyage' von Desireless und beim Abspann die noch flottere Version von Barbara Pravi. Das sagt alles.

5. Januar 2026

Eine Frage beschäftigt nicht nur mich: "Wo lässt Trump noch einmarschieren, noch entführen?" Eine andere Frage ist geklärt: "Ich habe deine Plätzchen innerhalb von einer Minute gegessen,"  so die kleine Anna, die jedes Jahr auch eine Tüte Weihnachtsplätzchen von mir bekommt. Die Portion war wohl zu klein gewesen.

"… „Der Medicus 2“ krankt an einem vollgestopften Drehbuch und einer im zweiten und dritten Akt allzu fahrigen, fast gestressten Inszenierung. Als hätte man versucht, in die ohnehin schon üppige Laufzeit von fast 150 Minuten mit Gewalt noch mehr hineinzustopfen. Fazit: „Der Medicus 2“ ist ein erlesen ausgestattetes, visuell berauschendes Historien-Abenteuer mit gut aufgelegtem Cast. Schauwerte und gute Schauspieler*innen machen aber noch lange keinen guten Film – vor allem, wenn es an Charakteren mit Tiefgang und Identifikationsfiguren mangelt. So bleibt die recht freie Fortsetzung der ersten filmischen Adaption des Weltbestsellers insgesamt ziemlich blutleer und thematisch nicht dringlich genug. Und die Versuche, Horror-Elemente inmitten eines gediegenen Reise-, Abenteuer- und Medizin-Settings zu etablieren, scheitern krachend," so filmstarts.de sehr kritisch. Dabei ist es eigentlich nur ein Märchenfilm - freigegeben ab 12 Jahre, also noch zu früh für meine Enkel. Und zu spät für mich. Aber man kann ja mal eine Ausnahme machen.

4. Januar 2026

Eigentlich unfassbar, aber nun doch Realität: Trump kennt keine Tabus, auch die Entführung von Venezuelas Diktator Maduro ist Realität. "Diese Entwicklungen stellen einen gefährlichen Präzedenzfall dar“, erklärte Stéphane Dujarric, Sprecher des UN-Generalsekretärs, in einer Stellungnahme. Und das kann Schule machen: "Analog zu dem Vorgehen der USA in Venezuela kann sich Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew ähnliche Entführungsaktionen gegen andere Staats- oder Regierungschefs vorstellen, unter ihnen Bundeskanzler Friedrich Merz . "Die Entführung des Neonazis Merz könnte eine hervorragende Wendung in dieser Karnevalsserie sein", sagte Medwedew, aktuell Vizevorsitzender des nationalen Sicherheitsrats in Moskau, in einem Gespräch mit der Staatsagentur Tass. Und Merz 'eiert rum' …  hatte eine rechtliche Einordnung des US-Angriffs zunächst nur als "komplex" bezeichnet. Wenigstens Klingbeil stellt klar: "Das Völkerrecht ist zu achten. Das gilt auch für das Handeln der USA."

Heute habe ich mir ein Stück Weltliteratur angeschaut. Nach einigen Vorgängern heute die 2025-er Version von François Ozon: „Der Fremde“ von Albert Camus - ein Hauptwerk des Existenzialismus und eines der meistgedruckten französischen Bücher des 20. Jahrhunderts!  Filmstarts.de ist etwas zurückhaltend in der Beurteilung mit diesem Fazit: "Mit „Der Fremde“ hat sich François Ozon einen der größten französischen Romane überhaupt vorgeknöpft – und enttäuscht trotz teils einnehmender Atmosphäre und einigen hübschen Schwarz-Weiß-Bildern als etwas zu sehr an seinem Ausgangsmaterials klebendes Literaturkino." Allerdings fand ich den Film gelungen; sehenswert!

3. Januar 2026

Felix Blume, alias Kollegah, macht wieder von sich reden. Nun gar nicht meine Musik, aber politisch interessant. In seinen neuen Ergüssen ("Kanzler (Frührentnertape vol.1") reimt er. "Die Lage ist ernst, die Taschen sind leer, die Steuern sind hoch, die Angst wird mehr, Psychos stechen Menschen ab, Pädophile lauern am Spielplatz … " Und überhaupt sei früher alles besser gewesen, früher konnten Kinder noch lachen. So das Szenario in seinen Songs. Er bleibt also in jenen Regionen, als er noch dichtete: "Mein Körper ist definierter als von Auschwitzinsassen." Die 'taz' bezeichnet ihn als "feuchter Traum der Neuen Rechte". Lob aus AfD-Kreisen sind überliefert (Krah).

Heute zum Start ins Neue Jahr: Schluss mit Schlosser - Der total bescheuerte Jahresrückblick … "Krisen, Krisen, überall Krisen. Würde Torsten Schlosser sich in seinem Jahresrückblick an der Realität orientieren, könnte sich das Publikum für danach schon mal einen Termin beim Psychologen machen. Allerdings sind freie Plätze dort schwer zu bekommen. Deswegen streift der Kölner Grenzgänger zwischen Comedy und Kabarett die vermeintlich wichtigen Themen des Jahres nur sporadisch und völlig willkürlich. Ein höchst vergnüglicher und total bescheuerter Jahresrückblick, wie man ihn noch nie erlebt hat!" Das konnte ich mir auch dieses Jahr nicht entgehen lassen. Schön, dass es noch mehr davon gibt. Mal wieder ausverkauft …

2. Januar 2025

Unter der Überschrift "Ein furchtbar netter Verfassungsfeind" bringt Spiegel-online eine interessante Recherche zu Protokoll: "Ulrich Siegmund könnte in Sachsen-Anhalt der erste AfD-Ministerpräsident werden. Er gibt sich freundlich, tritt zuweilen auf wie ein Animateur im Ferienlager. Doch seine Ansichten sind extrem.  Ulrich Siegmund hat auf TikTok 600.000 Follower. Damit ist er zweifelsohne ein Influencer. Nur leider beeinflusst er seine Fans mit ziemlich radikalen Thesen und billigen Pauschalierungen (hier mehr (S+) ). Klimaschutz? »Braucht niemand«. Menschen mit Migrationsgeschichte? »Kontrolldruck massiv erhöhen«. Schulpflicht und Demokratieprojekte? Gehören abgeschafft. Zumindest in Sachsen-Anhalt könnte Siegmund, dem seine Anhänger bei Veranstaltungen mit dem unseligen »Sieg« zujubeln und dann »Mund« hinterherschieben, seine Pläne womöglich umsetzen. Wenn die AfD bei der kommenden Landtagswahl die absolute Mehrheit holen sollte, wird er wohl Ministerpräsident. Meine Kollegin Ann-Kathrin Müller und mein Kollege Peter Maxwill haben den Populisten lange begleitet. Auf einem Sommerfest rief er Familien zu: »Wir stehen zusammen, wir halten zusammen, weil wir alle ein Ziel haben.« Seins ist es offenbar, die Demokratie abzuschaffen, wie Sachsen-Anhalt sie seit 36 Jahren kennt." … es wird sicherlich spannend …

Heute ein Top-Kino-Abend zuhause in der ARD: Contra, eine tagesaktuelle Komödie aus dem Jahr 2020. Auf der einen Seite Christoph Maria Herbst als zynischer Jura-Prof. Dr. Richard Pohl, auf der anderen Seite die selbstbewusste Jura-Studentin mit Migrationshintergrund Nilam Farooq als Naima Hamid … » Das Dialogfeuer toppt gekonnt das Original « …  eine gelungene deutschen Komödie, ein seltener Fall, ein Genuss auch in der Wiederholung!

Und dann noch : Anatomie eines Falls, das preisgekrönte französische Psychodrama aus 2023 mit der großartigen Sandra Hüller. Und so kann man lesen: "In der Filmpreissaison 2023/24 wurde Anatomie eines Falls für mehr als 200 Film- und Festivalpreise nominiert, von denen das Werk mehr als 90 gewinnen konnte."

Draußen Wintereinbruch - sogar in Köln eine Andeutung vorm Haus auf der Streuobstwiese und - 2°; drinnen wohnliche 23°.

1. Januar 2026

Heute wieder die jährliche radioeins-Hörer-Charts auf Radioeins vom rbb. Von 9:00 bis 19:00 Uhr genau die 100 Titel, die man einen Monat lang online wählen konnte. Im letzten Jahr lag ich mit Nick Cave mit 'Wild God' als Tipp für Platz 1 genau richtig. In diesem Jahr war Rosalia mit 'Berghain' mein Favorit … überraschend nur auf Platz 2, geschlagen von einem Berliner Lokalmatador Tristan Busch: 'Vierzehn'. Auf dem 3. Platz immerhin Paul Kalkbrenner mit Stromae: 'Que ce soit clair'.

Auch bei den Alben lag Rosalia mit LUX auf Platz 2 hinter Blood Orange mit dem Album 'Essex Honey'

Und da heute 10 Stunden Musik auf Radioeins liefen, habe ich mir auch gleich auf Spotify meine Jahres-Auswertung runtergeladen: 31.223 Minuten lief Spotify(= 23 Tage). Favoriten waren in der Reihenfolge: Röyksopp, Pixx, The Cure, Susanne Sundfor und Flora Fishbach. Und - wenig erstaunlich - sind auf den ersten Plätzen 27 von den 30 Titeln des Album 'Nebulous Nights - An Ambient Excursion into profound Mysteries', und auf Platz 1: Lethargic Shift / The String That Passes Through All ThingsErst auf Platz 35 NTO mit 'No one should walk alone' Neuerdings wird auch aufgrund der Hörgewohnheiten ein "Musikalisches Alter" ermittelt. Demnach bin ich gerade 21 Jahre alt, weil der Schwerpunkt meiner Musik beim Anfang der 2020-er Jahre liegt.

Unten meine Utensilien für die Verabschiedung des Jahres 2025 und die Begrüßung des neuen Jahres mit den Nachbarn.

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© Klaus Kirschbaum