16. August 2026
... ìn Vorbereitung ...
Es klingt erfunden: nach Mittagessen lese ich in der letzten Ausgabe der ZEIT (print) die Geschichte vor und nach dem Rücktritt von Prof. Jason Arday, sein Aufstieg, sein Fall ... 'wurde akademische Excellenz der woken Identitätspolitik geopfert?' und andere Fragen. Weiter kam ich kaum als mit DER SPIEGEL-online um 15.41 h mitteilt, dass er tot aufgefunden worden. "Der britische Premier Andy Burnham drückt sein Mitgefühl aus ... " Während ich gerade anfange darüber nachzudenken, wie der Fall weitergeht, ist er bereits beendet. Nur die Todesursache steht noch nicht fest. Klar aber dürfte sein, worum der Streit eskalieren wird.
15. August 2026
Für die einen heute der Jahrestag 1969, Woodstock ... das ist echte Nostalgie. Aber heute der schwarze 5. Jahrestag für Mädchen und Frauen in Afghanistan ... es gab nicht einen positiven Effekt ... allenfalls die geschmückte Innenstadt in Kabul wg. des Sieges der Taliban über mehr als 50 ausländische Aggressoren. Die vielen afghanischen Flüchtlinge können sich hier kaum über ihre Freiheit freuen. Sie leiden unter Not und Unterdrückung ihrer Familien in der früheren Heimat. Wenn ich in diesen Tagen nach der Heimat frage, dann ist die Antwort immer sinngemäß: "Heimat ist da, wo ich frei leben kann, hier!"
... unter der Screenshot aus dem Kölner Stadtanzeiger (ap)
14. August 2026
Abenteuerlich, was da aus Sachsen-Anhalt zu uns dringt: BSW-Sahra Wagenknecht stellt Bedingungen: Wenn alle Parteien im Landtag zusammen nicht eine gemeinsame Fachleute-Regierung wählen, dann enthält sich das BSW. Damit gäbe es eine AfD-Alleinregierung! Das hat Höcke so gefreut, dass er die Abwahl der aktuellen Minderheitsregierung in Thüringen betreiben will und Sahra dann zur Ministerpräsidentin mit den Stimmen der AfD. Könnte klappen ... aber ohne den dortigen Rest des BSW, wie schon zu hören war. Irre Zustände ...
Am 31. Juli habe ich die Steuerklärung für 2025 online ans Finanzamt geschickt. Heute ein Hinweis online, das Geld ist auf dem Konto. Kann das mit rechten Dingen zugehen?
12. und 13. August 2026
'Im Osten' gibt es viele mit einem Defekt. Ihre Wahrnehmung ist anders, andere Vorstellungen zum Zusammenleben, es gibt die guten Deutschen und die schlechten Ausländer ... zunehmnd kommen auch die Westdeutschen ins Visier der Dummen. Westfernsehen soll abgeschafft werden, doch nicht durch die AfD, sondern durch 'Team Freiheit' um Ex-AfD--Chefin Frauke Pauly u.a. (unten ein ScreenShot aus Malchin)
Nachdem es mir in der Nacht zu gestern und auch gestern nicht gut ging, hat man heute morgen eine kleine Infektion an der OP-Wunde festgestellt ... ich fühle mich schon besser. Es geht aufwärts. Das Fieber ist schon leicht gesunken, die Infektion an der Operationswunde ist gereinigt worden, das Sekret wird untersucht und ich habe Antibiotika bekommen. Ich werde zeitnah überwacht. Allerdings werde ich jetzt erst Montag oder Dienstag entlassen... daher war ich heute den ganzen Tag damit beschäftigt, allen Eingeladenen zu meinen (wie immer drei) Geburtstagsfeiern die Situation zu erläutern und abzusagen ... wird nachholt.
10. und 11. August 2026
"Kein Tag für Passfotos" Julias trockener Kommentar zu einem Selfie von mir am Tag nach der HNO-OP ... Aber der Reihe nach: Nachdem ich vergangenen Freitag erfahren hatte, dass der entfernte Tumor bösartig war, fand ich mich Montagmorgen zur 2. OP in Holweide ein. Nach 4 Stunden war die OP vorüber, nach weiteren 4 Stunden bin ich langsam wieder aufgewacht. Eine sehr betagte Damen im Nachbarraum sorgte für Stimmung. Obwohl sich jeweils mindestens eine Person um sie kümmerte, war sie recht renitent, aber alle ihre Schimpfwörten kannte ich. Als die letzten Begleiter Rosalinde verlasser hatten, rief sie in Abständen immer 'Hilfäää'. Krankenhauspersonal ist in.mehrfacher Hinsicht nicht zu beneiden. Ganz anders mein Nachbar im Beobachtungsraum. Ich hing an vielen Schläuchen, angefangen beim automatischen Blutdruckapparat, am normalen Tropf und einem speziellen Kurzzeittropf, über die übliche Wunddrainage und diversen Schläuchen, die Daten für unterschiedliche Darstellungen für den Monitor mittels Plastikklebeteilchen auf meiner Haut sammelten diesmal auch ein Urinsammler mittels Katheter ... ich war auf jeden Fall sprachlos ob der ausgefeilten Technik. Mein Nachbar war auch sprachlos, immer unzufrieden ('meine Tochter ist Arzthelferin, die weiß, wie man Blut zieht' zum Pfleger in der Nacht, der aussah wie Meister Propper, nur ohne die überzeichneten Augenbrauen.) Ich habe meinen Nachbarn nur von hinten gesehener - eine ovale Kontur am Bettrand. Und auf der Seite lag er mit dem Rücken zu mir. Da sah er aus wie ein Rechteck ... der Bauch war voll nach vorn gefallen. Er hat die ganze Nacht sein Licht angelassen und entweder geschnarcht oder gehechelt wie ein Maraton-Läufer kurz vor dem Ziel. Aber da ja mein Blutdruck automatisch alle 30 Minuten gemessen wurde, war ich ohnehin ständug wach. Nun genieße ich heute mein Einzelzimmer. Fand endlich Zugang zu Brille und Handy und habe alle 26 Anfragen via WhatsApp bzw. Signal positiv geantworten können. Wusste gar nicht, dass sich so viele sich Sorgen um.mich gemacht haben. Aber ich glaube, dass ich sie alle beruhigen konnte. Nach der Reaktion auf mein Selfie mit der geschwollenen linken Backe und dem inzwischen dunkelrot gefärbten Hängehals habe ich auf die Veröffentlichung an dieser Stelle verzichtet.Julias Kommentar 'kein Tag für Passfotos' hat den ersten Preis bekommen.
9. August 2026
Eine gute Nachricht: ich habe den Fehler bei der Steuererklärung auf ELSTER für unsere Erbengemeinschaft gefunden und konnte die Prozedur endlich abschließen. ... gerade mal 9 Tage zu spät. So früh war ich noch nie ...
Bei einer solchen Kritik ist es gar keine Frage; man muss den Film einfach sehen! „Everytime“ ist extrem präzise beobachtet und gespielt, dabei garantiert zu 100 Prozent kitschfrei. Zugleich präsentiert er sich aber auch als wunderliches Rätsel – und eine schwappende Wasserflasche auf der Brust eines schlafenden Mädchens im gelben T-Shirt ist nur einer von vielen möglichen Schlüsseln. Dass hier irgendwas „off“ ist, spürt man von Anfang an, selbst wenn man das ganze Ausmaß sicher nicht vorhersehen wird. Denn spätestens, wenn auf Teneriffa die quadratische Klötzchen-Sonne (übrigens auch das Motiv des ersten Promo-Posters) aufgeht, ist endgültig klar: So was wie „Everytime“ haben wir auf der großen Leinwand noch nicht gesehen. Es wurde wirklich höchste Zeit! Fazit: Ein mysteriös-zärtliches Kinowunder, das bis zu seiner letzten Einstellung einfach nicht aufhört, sein Publikum immer und immer wieder zu überraschen," so filmstarts.de begeistert! Dem kann ich mich anschließen.
8. August 2026
Heute Finissage im K49 in der Goltsteinstraße ... da war ich natürlich dabei, weil ich mein neues Bild abholen wollte. Einen Platz dafür hatte ich gleich 'im Hinterkopf'. Allerdings wird noch der Rahmen geändert. Denn ich habe eine Schwäche für weiße Rahmen - es sei denn, ich kann etwas aus Acrylglas erwerben. Also hier stimmt der Platz, die Höhe muss ich anschlie0end noch klären.
Bin vom Foto immer noch begeistert: Wahnsinnige Farben, extremer Moment dank Auslöser durch Laser - einfach extrem dynamisch. So etwas habe ich weder vorher oder nachher gesehen, auch nicht bei Monika Lusnia, der ich dieses Foto verdanke. Sonnensauer der Name des Fotos.
7. August 2026
Das habe ich auch nicht erlebt: 72 Stunden ohne Haarwäsche ... Nach der OP neben meinem linken Ohr hätte es ja sicherlich Probleme gegeben. Nun habe ich es geschafft, geduscht mit Haaerwäsche ohne an den betreffenden Teil zu kommen. Schwierig, aber letztlich eine Erlösung! Aber nächste Woche die gleiche Prozedur nach der nächsten OP an gleicher Stelle!
Laute Gesänge hunderter Kinder, Riesenjubel zieht rüber aus dem HöVi-Land ins benachbarte Waldbadviertel zu mir … heute ist der letzte Tag der dreiwöchigen Ferienfreizeit für Kinder aus Höhenberg und Vingst (daher HöVi). Passend dazu im Kölner Stadtanzeiger der große Bericht über Pfarrer Franz Meurer, den Initiator von HöVi-Land vor über 30 Jahren. Da lese ich auch, dass der Beitrag je Kind für 3 Wochen Ferienfreizeit immer noch 45 € kostet - Dank vieler Spender und Förderer und fast 200 Ehrenamtler, meist ehemalige Teilnehmer!
Dann heute Abend zum Abschluss der Ausstellung "Gestrandet" in St. Gertrud in der Krefelder Straße ein Konzert: 2 PITOUETTEN, Daniela Mars und Rainer Berger mit ausgefallenen Flöten: flute, altoflute, bassflute und contrabassflute. Ein unglaublicher Klang in dieser fast runden und hohen Kirchengebäude. Jeder Ton hallte noch nach, wenn der nächste Ton gespielt wurde. Ein raumfüllendes Klangerlebnis, das ich nicht erwartet hatte ...
6. August 2026
Das war nun keine gute Nachricht; zwar werde werde ich morgen (vorläufig) entlassen. Aber die Pathologische Untersuchung hat ergeben, dass der Tumor bösartig erscheint, d.h. er könnte in Zukunft streuen. Daher wird jetzt am kommenden Montag eine 2. OP durchgeführt, um die ganze Umgebung zu 'säubern'. Werde nächsten Montagmorgen um 7 h wieder operiert und bleibe dann wieder 2 - 3 Tage zur Beobachtung. Dann erfolgt alle 8 Wochen eine Kontrolle (2 Jahre lang). Rückfallquote in den 2 Jahren bei 20 % (dann erneute OP und/oder Chemo oder Bestrahlung). Ansonsten sind vom Rest 90 % dauerhaft geheilt, so die statistischen Daten. Der Befund ist in einem internationalen HNO-Pool besprochen worden. Uniklinik und Holweide gehören ihm an. Alle Ergebnisse laufen dort weltweit zusammen. Prof. Maune hatte sich freundlicherweise Zeit genommen, weil ich viele Fragen hatte. Unten ein Selfie ... die Drainage ist raus!
5. August 2026
Der zweite Tag im Krankenhaus Köln-Holweide geht zuende ... das erste Buch ist ausgelesen; Anja hatte es mir vor 2 Jahren geschenkt. Das zweite Buch kam von Maria und Thomas vor 3 Monaten: 'Ein Mann der Kunst' von Kristof Magnusson. Nach den Klappentexten verspricht es viel ... werde mich überraschen lassen.
Ein Krankenhausaufenthalt ohne Whatsapp gar nìcht vorstellbar ... was ich heute alles erfahren habe und selber mitteilen musste! Und zwischendurch auch noch Besuch von Julia mit ihren vielen Geschenken zur Überbrückung der einsamen Stunden im Einzelzimmer!
4. August 2026
Planmäßig um 7 h (morgens) in der 'Operativen Aufnahme', namentlicher Aufruf, dann Umkleide und Gang zur Anästhesie und dann ... Aufwachen gegen 12.40 h im Aufwachraum - hat tatsächlich lang gedauert, nicht 'ne Stunde wie nach einer Darmspiegelung (bei der ich einmal nicht richtig entschlafen bin, sondern anfangs plötzlich eine Frage hatte zur stark vergrößerten Innenansicht meines Darms auf dem Monitor). Nun, alles normal verlaufen ... und jetzt zwei oder drei Tage 'unter Beobachtung'. Zeit zum Lesen. ZEIT und Stadtrevue hatte ich bereitgelegt. Leider am falschen Ort, denn hier habe ich die Bücher, die ich eingepackt hatte. Zunächst beginne ich mit dem Spiegel-Bestseller 'Vaterländer' von Schauspieler Sabin Tambrea ... zuletzt im Kino gesehen als Franz Kafka in 'Die Herrlichkeit des Lebens'.
Oben eine treffende Karikatur. Der von der AfD forcierte Zeitgeist der allüberlagenden Unzufriedenheit und Wut wird entlarvt. Jetzt wird sogar der Klimawandel den 'Altparteien' in die Schuhe geschoben. Unzufriedenheit wird geschürt, aber Alternativen werden nicht präsentiert. Und wenn doch, dann sind es ungezählte Milliarden, die nötig wären. Doch wo die herkommen sollen, das bleibt ein Geheimnis. Denn die kritisierten Ausgaben für Flüchtlinge und für die Verteidigung der Ukraine würden kaum zum Ausgleich reichen ...
3. August 2926
Auf meine Aleo Vera-Pflanzen kann ich stolz sein. Im vergangenen Jahr hat mir diese 'Mutterpflanze' 22 Ableger beschert, die meisten habe ich verschenken können. Jetzt gibt es wieder 'Nachwuchs' (siehe oben), sogar alte Ableger zeigen inzwischen Nachwuchs.
Im 'Zweiten' gab es heute wieder eine Folge von Nachtschicht. Neben 'Wilsberg' mein Lieblingskrimi! Immer interessante aktuelle Themen und Probleme, Ausländerhass, Polizeiwillkür auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite Integration, Multikulti, Arbeitsalltag der Polizei ... und das ganz witzg und unterhaltsam. Kompliment!
2. August 2026
Wieder Top-Wetter, wieder viel Auswahl an Events in Köln. Für mich einmal unbekanntes Terrain: Der Kalscheurer Weiher im Südwesten von Köln, Nähe Köln-Eifeltor/Nähe Äußerer Kanalstraße. Hier hat ein kleiner Verein (Unser Kalscheurer Weiher e.V.) erreicht, dass hier ein kleines Paradies entstanden ist … Tische, Stühle, Boote zum Verleih, ein Kiosk mit großer Auswahl und kleinen Preise sowie kostenloser Toilette. Und heute dazu auch noch eine Band, ohne Eintritt, noch mit Hut zur Pause und zum Ende. Und das in einer wunderschönen Umgebung (oben in der Collage).
Zweite Station: Odonien im Gleisdreieck an der Hornstraße/Innere Kanalstraße. Hier spielten heute mehrere Bands in der gewohnt skurrilen Umgebung mit rostigen Fantasiegestalten aller Art. Allein die Sitzmöbel der Zuschauer schon einzigartig, auch die Theken für Speisen und Getränke. Muss man einfach erlebt haben - oder immer wieder erleben (unten in der Collage).
1. August 2026
Nun haben wir drei Jahre kein Klassentreffen mehr gehabt … es wird immer schwieriger, einen gemeinsamen Termin zu finden. Daher haben wir uns heute im kleinen Kreis getroffen und einen Terminvorschlag für das nächste Jahr gesucht und gefunden. Und uns natürlich zu den üblichen Themen ausgetauscht: Anekdoten aus der Schulzeit (konnte mich kaum an eine erinnern), Geschichten und Gerüchte über Abwesende. Berichte über den eigenen Gesundheitszustand oder den anderer. Meine Schulzeit ist einfach weit weg; bin erstaunt, wie präsent sie bei anderen ist.
Eigentlich wollte ich mir heute die 'Kölner Lichter' anschauen, das Super-Feuerwerk in der Innenstadt am Rhein. Doch dann hat mein schlechtes Gewissen mich veranlasst, heute kurz vor Mitternacht dann meine Einkommensteuerklärung an ELSTER zu schicken. Morgen - so der Plan - soll dann die für unsere Erbengemeinschaft folgen. Und dann erst einmal Ruhe! Allerdings werde ich noch einen Brief folgen lassen, denn die degiro-Papiere zu KAP sind mir immer noch ein Rätsel.